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Es sind Arbeitswochen in Deutschland im Januar/Februar 2025, es ist viel zu tun. Ein umstrittener Fauxpas des wütenden Friederich (Merz) nimmt den Bundestag gefangen. Ein amerikanisches Trumpeltier unterzeichnete Dekrete, wie von Gottes Gnaden, ungnädig sich selbst ab und an zu hinterfragen. Ein verurteilter Täter. Ich hingegen habe Schreibtischtäterwissen, wie sich herausstellt. Ich war jahrelang nicht im Stella Alpina in der Suarezstr. in Berlin (Charlottenburg).
Am Messedamm/Ecke Kaiserdamm war vor kurzem noch ein Thai-Restaurant, dessen Namen ich zurecht vergessen habe. Dort will ich hin. Ich habe ein Zeitfenster von einer Stunde, um noch etwas zu essen, mehr nicht. Es steht eine Musikprobe mit einem Trio mit Bass, Gitarre und Windinstrument (Akai) an und ich stoße als Schlagzeuger probehalber dazu.
Das Restaurant Sisaket gehört in Berlin zu den besten seines Genres. Ich bin deswegen mehrfach gebeten worden, es zu rezensieren. Das will ich gern tun, indem ich meine Erkenntnisse nutze. Und Langzeitbeobachtung: Ich bin einfach immer wieder da. Einfach, oder?
Das Essen ist fein. Da kann man(n)/frau hingehen.
Schlecht aufgeräumt ist allerdings die Ecke, an der im Eingangsbereich dieses Bild hängt und davor zwei Holzelefanten ihre Rüssel zum Gruße erheben. Nur unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz und etwas künstlerischer Idee ist es mir gelungen, dem Entrée des Lokals eine gewisse Heimeligkeit hinzuzufügen. Also Augen zu und durch.
Guten Appetit: Toll, das Sisaket in Berlin (Mitte). Abgesehen von…
Icon #FotosFuddern wie bei Muddern – #Papaya #Berlin #Charlottenburg #TTT #Tulipstagram#Papaya #Berlin #Charlottenburg #TTT #Tulipstagram
Es ist nicht ganz leicht, sich im Papaya zu verabreden, wenn man eine Zeit lang nicht dagewesen ist. Man verabredet sich, und während der Eine schon da ist, will der Andere nicht los. Bzw. zwei setzen sich direkt nebeneinander ins selbe Restaurant und warten im jeweils anderen aufeinander. So geschehen.
Des Rätsels Auflösung: Einer geht ins neu eröffnete links von vorn gesehen. Und der Andere setzt sich -wie immer- ins rechts davon befindliche, wie immer. Das Restaurant Papaya an der Kantstr. ist jetzt ein doppeltes Lottchen. Es gibt zwei Restaurants, direkt nebeneinander. Für beide gibt es deutlich unterschiedlich zusammengesetzte Speisekarten, im Foto ein Auszug aus der Karte des links neu eröffneten.
Beide haben unterschiedliche Küche, aber man kann sich rechts hinsetzen und aus der Speisekarte des linken bestellen. Dann aber bitte nur bis 20 Uhr. Kein Problem. Also habe ich aus der neuen Speisekarte bestellt und war sehr angenehm überrascht. Ich nahm mir vor, bei nächster Gelegenheit nochmal hinzugehen. Ich fotografierte die ganze Speisekarte einmal durch, sie ist lang und ich werde sie noch in Ruhe auswerten.
In allem Anfang ist ein Zauber inne. Merken.
#todoListe – Stefan Bescheid sagen, hier kann man essen gehen. 🙂
Da ich gefragt wurde, ob ich eine Empfehlung ausgeben kann? In aller Kürze: Kann ich. Jawoll. In Stichworten, kurzgefasst:
In einer Gastrokritik anderswo heißt es: „SIDA-THAI „First Thai-Restaurant in Berlin – since 1976″ Das SIDA-THAI eröffnete vor über 40 Jahren in Berlin-Steglitz. Aus Thailand eingeflogen – fertigte ein Zimmermann-Meister alle Holzarbeiten: viele Schnitzarbeiten und ein wunderschönes, kleines Thai-Haus mitten im Restaurant.“
Dieser Zustand ist heute nicht mehr ganz so. Alles ist mächtig in die Jahre gekommen. Und doch gibt es ja ein Oeuvre, wie es heißt, indem man die Patina des Interieurs nicht nur spürt, sondern auch braucht für die eigenen Erinnerungen. So ist es hier. Es ist alles genau so, wie wir es gern erinnern würden. Irgendwie als hätte sich gar nichts groß verändert. Verstehst Du? So wie in der Altberliner Stampe. Und wozu auch Chichi und dieser ganze neumodische Terz?
Inzwischen hat das Restaurant meines Wissens nach mehrere Besitzerwechsel hinter sich. Ich war immer mal dort. Dann verfestigte sich bei mir die Meinung, da könne ich nicht mehr hingehen. Nun habe ich ein, zweimal dort gegessen wieder, einmal mit Stefan, gestern mit Elke: Meine aktuelle Betrachtung ist: Da kannst Du jetzt wieder sehr gut hingehen. Ich hatte Tom Yam Gung (Garnelensuppe), Fischbuletten thaistyle und ein Yam Nuea (gehacktes Rindfleisch) – Elke hatte Rindfleisch in gebratenem Ingwer mit einer braunen Austernsauce. Alles sehr geschmackvoll. Bedient hat uns eine kleine, rundliche Thaifrau von ausgesuchtem Charme, witzig, pointenreich, wusste etwas zu Land & Leuten zu erzählen, ob man besser kalte oder heiße Getränke hat.
Zu meiner großen Freude lief mit dort Lutz Halfter, Schlagzeuger und nachweislich „married man“ – früher Jocelyn B. Smith, Arakontis, B3, fifty five (Dunstkreis Andreas Hommelsheim) über den Weg und wir wechselten viele nette Worte. An dieser Stelle ließ ich Andreas Liebesgrüße übermitteln und hoffe, sie kommen an. Nochmal Fazit: Das Restaurant heißt jetzt anders (Namen habe ich vergessen), ist aber dort und ich empfehle den Wiederbesuch. Es ist dort wieder „alles gut“, wie früher. Netter kleiner Laden und weit und breit keine vergleichbaren Thais just around that corner of Berlin.
Im Restaurant des Hotels Seehof in Rheinsberg. zu zweit.
Die Speisekarte ist ergänzt um Ribeye Steak. Ein Beitrag der Restaurantbetreiber*innen auf Social media lässt grüßen und kündigt es mit Foto an, auf Instagram. Ich finde das einen Grund, vorbeizuschauen. Man bucht besser vor. Tut man es nicht, tut das Restaurant schon mal ausgebucht sein. Jedenfalls sagen es so Leute, die kein Deutsch können tun. Lieber anrufen, reservieren.
Oder wie Gast wünscht: Reh servieren. Dazu gleich als nächstes.
Das Menü
1 Vorspeise – Rehbrühe mit Steinpilzravioli und Gemüse – Da isses, heiß serviert.
2 Hauptspeisen, eins – Ribeye Steak mit Kräuterbutter, Trüffelkartoffeln und einem kleinen Salat – zweitens: Linsengemüse mit Gemüsechips und Kräuterkartoffelstampf – Zum Essen: Rotwein (Merlot, Frankreich, aus längerer Weinkarte), Ingwerlimonade: Gingerale
2 Nachspeisen – Schwarzes Johannisbeersorbet mit Rieslingsekt
Schlusstrunk – Remy Martell
Preis: Etwas über 100,- € (nicht billig, aber jeden EURO wert)