#Watch! #Watchlist #TTT #Tulipstagram (Harvey & Lewis Binoculars USA, ca.1970)#Viethuong #3Crabs #Fishsauce #TTT #Tulipstagram
Es gibt viele Fischsaucen, manche sind großartig.
Die Preise sind unterschiedlich. Von ganz billig (ca. 1,50 € pro 0,7 L Flasche bis – nach oben sind keine Grenzen – das ist wie mit Wein.
Einen guten Mittelwert schneidet für mich ab, bei Preis/Geschmack-Leistung/Gegenwert Viet Huong, Thailand, erhältlich bei Vinh Loi (3 Filialen in Berlin), Preis so um die 8,50 € (Preisbasis Januar 24) – Ich persönlich mag diese am liebsten, sie schmeckt relativ edel. Ein gutes Tröpfchen. – Ich kriege für die Beschreibung gar nichts. Außer vielleicht Speichelfluss. Wir sollen mal nicht zu intim werden. Warum schreibe ich es dann auf? Praktisch coram publico. – Es ist mein digitales Tagebuch, ich halte fest, was ich nicht vergessen darf zu erinnern. Ab heute kann ich auch unterwegs kurz nachsehen: Welche war das nochmal? Ah, Viet Huong.
Ich weiß gar nicht, ob es noch stimmt? Eine Zeit lang sagten wir immer, wir sind in Charlottengrad unterwegs. Alles fest in russischer Hand, so ungefähr. Ist das noch so? Ich frage für einen Berichterstatter. InderTat: Das bin ich.
InderTat: Ich gehe schon viele Jahre immer wieder auf Ausritten durchs Berliner Großstadtgemächt in die Kantstr. zum Thailänder. Dabei gibt es durchaus mehrere, die man empfehlen kann. Zwei der für mich herausragenden sind der Thaielephant in der Fasanenstr. 15 (ggü. der Jüdischen Gemeinde) und das Papaya, Kantstr. 122. Vom Papaya gibt es mittlerweile mehrere in ganz Berlin verstreut. Der in der Kantstr. ist ein bisschen spezialisiert auf die Isaan-Küche (Gebiet im Nordosten Thailands, Landesinnere).
InderTat: Ich mag den Laden. Guter Laden für schnelles Schnappen. Du bist unterwegs und musst etwas essen, unterwegs. Dann gern hier. Außerdem mag ich es sommersüber, als Bordsteinschwalbe (Bedeutung bitte nicht gugeln) zu reüssieren (gerne googlen). Kurz: Seid immer gut zu Vögeln (lass dir den Text nicht vorlesen). Im Sommer, Frühling und im Herbst sind Sitzbänke draußen auf der Kantstr. im Wandel der Zeiten. Die Kantstr. hat sich stark verändert. Vor allem ist sie voller geworden. Und enger. Seit ein rotgrüner Senat auf mehreren Straßen in Berlin seine Spuren hinterlassen hat, sind nicht wenige Verkehrswege ihrer Funktion beraubt. Auf dem Weg in die autofreie Stadt schaffte so der Senat eins zwei drei vier Straßenbreiten ab, pflanzte ganz ausgiebige Fahrradwege in Schneisenformen in die Parkspuren und holte sich dann immer wieder gerichtlich Backpfeifen. Das hat den Steuerzahler beträchtliche Millionen gekostet, und niemand übernimmt dafür die Bodenhaftung. Ich schweife ab.
Website talehthai.de
Telefonnummer 030 42851030
Käthe-Niederkirchner-Str. 14
10407 Berlin
Inzwischen haben Bewertungsportale wie bspw. Yelp eine wichtige Stellung. Allerdings schreiben dort auch Hirnis, zuweilen.
Man nutzt das Smartphone und fragt sich, wo kann ich hier in der Gegend gut essen gehen? Auf diese Frage weiß Yelp immer Antwort. Dabei knödeln schlechte, hundsmiserable und großartige Rezensenten auf dem Portal herum. Der Leser muss nun entscheiden: Ist dieser Quark überhaupt relevant?
Hier im Taleh Thai fällt besonders auf: Wenn ein Gast irgendeinen Unsinn geschrieben hat, scheut sich das Personal nicht, lustige, manchmal ziemlich alberne Gegenantworten in die Kommentare zu schreiben. So wird aus dem Dust Goldstaub. Auf diese Art zur Witzigkeit gedrängt, fand auch ich den Weg hierhin. Wer so frech kontert? – Und davon ab: Man kann hier wirklich gut essen.
Punkt.
Restaurant Taleh Thai #TTT #Tulipstagram
Restaurant Taleh Thai #TTT #Tulipstagram
Restaurant Taleh Thai #TTT #Tulipstagram
Diese Bewertung stammt aus dem Mai 2017 vom Bewertungsportal Yelp. Nachdem ich dort den virtuellen Hut nahm und leise Abschiet brubbelte, übernehme ich nun infolgedessen sämtliche hochwertigen, einzigartigen und so auch wieder noch nicht gesehenen Rezensionen meinerseits und huste hier ab. Habt Ihr schon gehört? Die Geschmäcker sind verschieden. Ruhet in Frieden, Geschmäcker.
Neulich beim Asia
„Ich nehme einmal Huhn.“
„Chicken?“
„Nein, zum hier essen!“
Aber jetzt zu was ganz anderem:
Da ich grundsätzlich keine Verrisse schreibe, muss ich für einen solchen eine Ausnahme machen, wenn ich davon abweichen will. Das war so eine.
Man soll ein Restaurant nicht führen und Thai drüber schreiben, wenn es nicht Thai isst. Also weder Gast und Gästin noch Personal. Vielleicht ist es Koala Pumpur, also Thai ist es nicht.
Denn dann heißt es zwar so, zum Beispiel Yam Nueah (thailändischer Rindfleischsalat), aber der muss lecker schmecken. Das geht, wenn die Saucierung stimmt: Pla (Fischsauce) salzig, Limette (sauer), Chili (scharf), Knoblauch, Kräuter. Überhaupt: Kräuter, sagen wir Koriandergrün.
Und hier? Niente, nothing, nada. Es ist ein bisserl Fischsauce dran und die ist arg salzig. Vermutlich ist es die für 0,79 €/Flasche (0,7), ja die ist so salzig, dass man danach keine Stange Wasser abschlagen möchte. Und Durst hat wie ein belgischer Hirtenhund.
Nein – und hier nochmal ganz deutlich – die Noblesse der thailändischen Küche brauchen wir hier nicht zu erwarten. Ich bin nicht aus Regensburg und wäre ich von hier, hätte ich den Verriss nicht geschrieben. Aber aus der Ferne: Wohl bekomms. Vielleicht komme ich nochmal wieder, nach Regensburg. Nicht ins Rambutan.
Ich habe mir nicht umsonst eine Spickliste guter, angesagter Restaurants geben lassen. Ach, wäre ich doch mit Zeit gesegnet gewesen und dorthin gegangen.
Diese Bewertung stammt aus dem Januar 2019 vom Bewertungsportal Yelp. Nachdem ich dort den virtuellen Hut nahm und leise Abschiet brubbelte, übernehme ich nun infolgedessen sämtliche hochwertigen, einzigartigen und so auch wieder noch nicht gesehenen Rezensionen meinerseits und huste hier ab. Habt Ihr schon gehört? Die Geschmäcker sind verschieden. Ruhet in Frieden, Geschmäcker.
#Gastrofinder (Banner)#Watch! #Watchlist #TTT #Tulipstagram (Harvey & Lewis Binoculars USA, ca.1970)
Cultured Pearls – Silverball (1998)
Pad Thai
Cicerostr. 49
10.719 Berlin (Wilmersdorf)
Telefon: 030 55641642
Restaurant, thailändisch (neueröffnet)
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Eine Tresenkraft aus einem der besten Thairestaurants in Berlin (Mitte), dessen Name mir gerade nicht einfällt, hat sich selbständig gemacht und das Pad Thai in Wilmersdorf aufgemacht. Was heißt das nun für uns lukullische Nomaden?
Dass Tommy T. Tulip als Trüffelschwein ausziehen muss, um an der Welt zu riechen. Um Schätze aufzufinden, sie freizulegen, auszugraben und sie an die Erdoberfläche zu holen. Wo wir uns wonnig in der Thaisonne wiegen, sehr gediegen.
Kommt jetzt gleich auf die #Watchlist mit dem Status „Das mache ich sofort demnächst.“
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(Haut uns um: Das Musikvideo der Cultured Pearls aus dem Jahr 1998 widmen wir der verstorbenen Sängerin der Gruppe Astrid North, die an den Folgen von Krebs diese Woche verstarb. Ein schönes, zu kurzes Leben ist gerächt. Krebs ist ein Arschloch.)