#64/23 – #Rezension – Das Neni Berlin in der Budapester Str. (Restaurantkritik) – Das Balagan-Menü

Icon #Rezension
Icon #Rezension
Neni Berlin (Restaurant) #NeniBerlin #LevanteKüche #BerlinGastro #FieteGastro #TTT #Tulipstagram
Neni Berlin (Restaurant) #NeniBerlin #LevanteKüche #BerlinGastro #FieteGastro #TTT #Tulipstagram

Das Foto zeigt die nach außen hin sichtbare Küche des Restaurants hinter einer Glasscheibe am Beginn des Zuwegungsflurs, von den Aufzügen kommend. Das Restaurant liegt im 10. Stock oberhalb des Zoologischen Gartens. Wer rechtzeitig kommt, kann ein Panorama View auf den Tiergarten einheimsen. Wer später kommt, muss sich im Anblick der Küchenwerkstatt bescheiden.

Ich kann nicht leicht als Verehrer anderer Küchen gelten, als von denjenigen, die mir am liebsten sind. Da ist Asia ganz weit oben und mit Abstand in Thailand der größte POV (Point of View). In my state of mind gilt Thaiküche als beste der Welt.

Um so mehr fasse ich unübliche Restaurantbesuche meinerseits zunächst etwas flapsig auf und nach dem Motto: „Na ja, mal sehen, dann mal schauen.“ Ich erwarte nichts Besonderes.

Auf der Basis von persönlichen Erfahrungsschätzen kommt es allerdings immer wieder mal vor, dass man das persönliche Glück versucht zu generieren, indem man abseitig speist. Mit Absicht heute mal was ganz anderes schnabulieren, ist so eine Art Ausnahmefaktor, den möglicherweise die meisten Leser ebenfalls kennen. Jetzt kommt es nur noch darauf an, dass diese bewusste Entscheidung mit Recht und Zutrauen, aber auch mit Unvoreingenommenheit umgemünzt werden kann in einer gastronomische Ausnahmeerfahrung. Was das Neni Berlin an der Budapester Straße (im Bikini Haus) angeht, kann ich vorwegnehmen, handelt es sich um eine positive Ausnahmeerfahrung. Und das sogar – unterstrichen sogar – in einem fremden lukullischen Gebiet: Dem überwiegend Vegetarisch-Veganen. Fleischlos in Berlin. Besser fast fleischlos. Im gesamten Abendmenü fasste ich zwei kleine Stückchen Hühnerfleisch an und genoss ein Lachs-Sachimi. Wir wählten das Balagan-Menü für zwei Personen.

Weiterlesen

#63/23 #Position – Haya und Samy Molcho – Neni Berlin #Rezension (Levante Küche)

Icon #Positionen
Icon #Positionen
Neni Berlin (Restaurant) #NeniBerlin #LevanteKüche #BerlinGastro #FieteGastro #TTT #Tulipstagram
Neni Berlin (Restaurant) #NeniBerlin #LevanteKüche #BerlinGastro #FieteGastro #TTT #Tulipstagram

Viel Gemüse, wenig Fleisch und eine Vielfalt an Gewürzen charakterisieren die Küche des Nahen Ostens. Der östliche Mittelmeerraum, also Syrien, Libanon, Jordanien, Israel und Palästina wird als Levante bezeichnet. Als Levante-Küche wird die Essenstradition dieser Länder momentan als neuer Food-Trend gefeiert. Gerade der Fokus auf Gemüse, Hülsenfrüchte und intensive Aromen passt zu einer modernen, bewussten Ernährungsweise, bei der sich Genuss und Gesundheit immer die Waage halten. (schreibt EDEKA hier)

Icon #Chuzpe
Icon #Chuzpe

Gestern Abend besuchte der Berichterstatter (das bin ich) das Neni Berlin, eins von zurzeit 12 europaweit verstreuten Restaurants gleichen Namens. Dahinter steckt die dynastische Unternehmerchuzpe von Haya und Samy Molcho (wohnhaft in Wien) sowie vier Söhnen, mit denen Familie Molche diese betreibt. Schwerpunkt, bzw. Fokus der Restaurants ist die sogenannte „Levante Küche“ (Beschreibung oben eingangs).

Neni Berlin (Restaurant) #NeniBerlin #LevanteKüche #BerlinGastro #FieteGastro #TTT #Tulipstagram
Neni Berlin (Restaurant) #NeniBerlin #LevanteKüche #BerlinGastro #FieteGastro #TTT #Tulipstagram

Kennengelernt habe ich das Wirken von Haya Molcho audiophonetisch in einer Folge des Podcast Fiete Gastro von Tim Mälzer unter der Moderation von Sebastian E. Merget. Was Kommissar Zufall betrifft, betrat ich gestern Abend das Restaurant und versuchte, gestern Abend nochmal die Folge #84 von Fiete Gastro erneut durchzuhören, aber leider schlief ich zu früh ein. Der Podcast als Schlaftablette, das ist zwar häufig wahr, aber nicht Lust machend aufs Podcast hören. Viele gehen nicht einmal mit Ohrenstöpseln ins Bett. Auch Elke nicht, die meine Texte kritisch durchsieht und redaktionell Gewähr Beifuß (schreckliches Wortspiel) steht, das Qualitätsmanagement dieses Blogs.

Ich muss, bevor ich eine Restaurantkritik verfasse, dem Nachhören/ Vorhören Raum und Möglichkeit geben. Dieses realisiere ich heute morgen ungeplant, weil mich der Zufall flasht. Ich versuche, gestern Abend nachzuhören (Folge #84, die ich schon kannte), während ich Spotify öffne und feststellen muss (am Morgen, soeben), es gibt eine neue Folge #116 Lautes Schweigen – mit Haya und Samy Molcho unter der Moderation von Steffen Hallaschka.

Weiterlesen

#57.23 – #Rezension – Thairestaurant Papaya, Kantstr. 122, 10625 Berlin (Charlottengrad) – Bewertung 5/5 Sterne

Icon #Rezension
Icon #Rezension
#Indertat_Icon
#Indertat_Icon
Icon Bewertung 5/5 Sterne
Icon Bewertung 5/5 Sterne

Ich weiß gar nicht, ob es noch stimmt? Eine Zeit lang sagten wir immer, wir sind in Charlottengrad unterwegs. Alles fest in russischer Hand, so ungefähr. Ist das noch so? Ich frage für einen Berichterstatter. InderTat: Das bin ich.

InderTat: Ich gehe schon viele Jahre immer wieder auf Ausritten durchs Berliner Großstadtgemächt in die Kantstr. zum Thailänder. Dabei gibt es durchaus mehrere, die man empfehlen kann. Zwei der für mich herausragenden sind der Thaielephant in der Fasanenstr. 15 (ggü. der Jüdischen Gemeinde) und das Papaya, Kantstr. 122. Vom Papaya gibt es mittlerweile mehrere in ganz Berlin verstreut. Der in der Kantstr. ist ein bisschen spezialisiert auf die Isaan-Küche (Gebiet im Nordosten Thailands, Landesinnere).

InderTat: Ich mag den Laden. Guter Laden für schnelles Schnappen. Du bist unterwegs und musst etwas essen, unterwegs. Dann gern hier. Außerdem mag ich es sommersüber, als Bordsteinschwalbe (Bedeutung bitte nicht gugeln) zu reüssieren (gerne googlen). Kurz: Seid immer gut zu Vögeln (lass dir den Text nicht vorlesen). Im Sommer, Frühling und im Herbst sind Sitzbänke draußen auf der Kantstr. im Wandel der Zeiten. Die Kantstr. hat sich stark verändert. Vor allem ist sie voller geworden. Und enger. Seit ein rotgrüner Senat auf mehreren Straßen in Berlin seine Spuren hinterlassen hat, sind nicht wenige Verkehrswege ihrer Funktion beraubt. Auf dem Weg in die autofreie Stadt schaffte so der Senat eins zwei drei vier Straßenbreiten ab, pflanzte ganz ausgiebige Fahrradwege in Schneisenformen in die Parkspuren und holte sich dann immer wieder gerichtlich Backpfeifen. Das hat den Steuerzahler beträchtliche Millionen gekostet, und niemand übernimmt dafür die Bodenhaftung. Ich schweife ab.

Weiterlesen

#52.23 #Rezension – Der Lausebengel Berlin in Kreuzberg – 09.06.23 #LausebengelBerlin #Placestosuceed #gerichtspunkteDE #TTT #Tulipstagram

11.06.23 - Rote Gebete #RoteBete #Roterstern #RoteLiebe #TTT #Tulipstagram
11.06.23 – Rote Gebete #RoteBete #Roterstern #RoteLiebe #TTT #Tulipstagram
09.06.23 #RoteBete #LausebengelBerlin #Placestosuceed #gerichtspunkteDE #TTT #Tulipstagram
09.06.23 #RoteBete #LausebengelBerlin #Placestosuceed #gerichtspunkteDE #TTT #Tulipstagram – Serie 1/4
09.06.23 #BerlinerLeber #LausebengelBerlin #Placestosuceed #gerichtspunkteDE #TTT #Tulipstagram - Serie 2/4
09.06.23 #BerlinerLeber #LausebengelBerlin #Placestosuceed #gerichtspunkteDE #TTT #Tulipstagram – Serie 2/4
09.06.23 #Senfeier #LausebengelBerlin #Placestosuceed #gerichtspunkteDE #TTT #Tulipstagram - Serie 3/4
09.06.23 #Senfeier #LausebengelBerlin #Placestosuceed #gerichtspunkteDE #TTT #Tulipstagram – Serie 3/4
09.06.23 #Dreispargel #LausebengelBerlin #Placestosuceed #gerichtspunkteDE #TTT #Tulipstagram - Serie 4/4
09.06.23 #Dreispargel #LausebengelBerlin #Placestosuceed #gerichtspunkteDE #TTT #Tulipstagram – Serie 4/4

Serie 1/4 – #RoteBete vegetarisch – Bete & Ei, Rauke, Meerettich

Serie 2/4 – #BerlinerLeber – Berliner Kalbsleber, Frucht Chutney, Kartoffelpürée

Serie 3/4 – #Senfeier – vegetarisch – Onsen-Eier, Kartoffel/Rübe

Serie 4/4 – #Dreispargel – Spargelhappen vegan, weißer Spargel, grüner Spargel, Thai-Spargel

Gott muss mich erhören und meine Gebete. Es sind rote.

Gutes Restaurant. Kannst Du hingehen. Wenn ich Zeit habe, später mehr. Hier erst einmal nur vorab ein paar aussagekräftige Fotos meines Besuchs am 09. Juni 2023.

Wie gesagt: Kannst schon mal hingehen. Oder sagte ich das schon. Ich finde heute nicht die rechten Worte. Und linke mag ich nicht. Ich brauch Zeit. Keine Chance.

Lausebengel Berlin – bei Zeiten mehr.

#Update 16.06.23 – Sehr gutes Restaurant, ach, das sagte ich schon. Der Service fällt besonders angenehm, witzig, gesprächig, aber nicht nervig auf. Hört auch zu, was die Gäste am Tisch so reden und wirft hier und da was passendes ein. Dann schneller Rückzug: So geht Entertainment. Mag den Kerl ohne Namen. Eindeutig ein Vorturner, ein anderer bringt was an den Tisch, ist aber eher Aushilfskraft. Der ist nicht vom selben Kaliber. Muss nicht.

Ich habe Bild 4/4 zuerst, als Vorspeise. Überhaupt fragt der Kellner bei Bestellung bereits, „als Vorspeise?“ On point. Der Salat ist wässrig-fluid in einem guten Sinne, ganz leicht säuerlich, sommerfrisch. Der Spargel ist al dente, nicht zerkocht. Dann kommt für mich Bild 2/4 (Berliner Kalbsleber). Die Leber ist kross angebraten und innen butterzart. Keine störenden Sehnen. Die Würzung ist selbstbewusst, aber nicht zu stark. Die Zwiebeln sind Röst, cross, drüber. Die Perlzwiebeln sind weich, warm, nicht zu säuerlich. Als Laie würde ich in Wein gesottet erwarten. Ich kann aber keinen Wein hervorschmecken. Sehr gut, sehr rund. Könnte noch 200 g mehr davon essen. Lecker.

Das Frucht-Chutney ist besonders angenehm.

Die Vegetables, die mit mir essen, genießen ihr Essen, doch das kenne ich jetzt nur vom Hörensagen. Ich bin Fleischfresser, mein Fehler. Alle versichern sich gegenseitig: Hier kannst Du jederzeit wieder hingehen. Geht klar, läuft. Bei nächster….

Im Modus „Sterneverleihung“ kriegt der Lausebengel von mir 5 von 5 denkbaren Sternen. Guter Laden.

#51.23 #Onlineshopping – Was Felix von Pur Südtirol mit uns macht und wie das mit dem Mäusefang wirklich ist

Icon #Rezension
Icon #Rezension

(Email heute Morgen von mir an Pur Südtirol, Thema: Grundsätzliches

Irgendwas läuft auch bei Felix von Pur Südtirol so richtig falsch: Ihr denkt komplett verkehrt und das schreckt mich richtig ab, künftig meine Bestellungen teils auch über das Internet abzuwickeln.

Indem wir einen Bestellvorgang auslösen, um ein Stück Tiroler Bauernspeck von guter Qualität zu erwerben und in diesem Zusammenhang eine Emailadresse hinterlassen müssen, sagen wir als Endkunden keineswegs, und das ist eine riesengroße Frechheit, die ordentlich Minuspunkte gibt:

„Schicke mir bitte an meine Rechnungsadresse für elektronische Rechnungen nun wöchentlich oder häufiger getaktete Newsletter. Scheißt mich zu mit „Banderolenwerbung“.“

Ich will das nicht und werde auch nicht gefragt. Aber es geschieht. Was läuft falsch mit Eurem Respekt vor Kunden? Warum macht Ihr so viel Lärm, dass man nur kurz nach dem Erstkontakt mit Euch denkt,

„So eine riesengroße Scheiße, jetzt geht das wieder los. Ich hätte nichts bestellen dürfen.“

Hört auf, Menschen etwas verkaufen zu wollen und dann unmittelbaren Zwang und ständige Belästigung anzuzünden, mit Betreffs wie „Ran an den Grill“. Schnauze. Was erlauben Felix. Ein Stück Geduld ist Krach.

Ich finde das richtig unangenehm. Wenn ich einen Newsletter haben wollte, würde ich einen bestellen. Ich will keinen haben. Ich habe nur ein Stück Speck bestellt oder wie wir hier in Deutschland sagen:
„Mit Speck fängt man Mäuse.“ Das Internetz ist inzwischen immer mehr ein InterHETZ: Und es ist rechtlich auch nicht in Ordnung, Emailadressen von Kunden für andere Zwecke zu missbrauchen.
Auch aus steuerrechtlichen Gründen ist eine Emailadresse für elektronische Rechnungen eine Emailadresse für bestellte, schriftliche Rechnungen in der vorgeschriebenen Form. Ballert doch einfach
nicht unsere Emailadressen mit Scheißdreck voll. Ein Tipp noch: Die Bestellfrist für den Schinken liegt hier schon länger als 14 Tage. Verschickt bitte zwei drei Emails weniger und liefert. Ich hatte
mich drauf gefreut.

HAMMA. STOPPT EUREN WERBEMAILWAHNSINN, sonst muss ich auswandern.

(Ende Email)

Ich werd mal bei Markus Lanz (Südtirol, jetzt Hamburg) Platz nehmen und wenn ich ihm tränenreich alles geschildert habe, wird er mit angewinkeltem linken Bein, Ergee-Strümpfen und Lackschuh betroffen fragen: „Tommy, ja schon recht, habs verstanden, aber sagen Sie: Was macht das mit einem?“ Eine deutsche Instanz. – Ganz anders als diese ganzen Hirnlosen, die gerade Rammstein vorverurteilen (Link oben: InterHETZ) – Bauchspeck bleibt Bauchschmeck und Rauchfleisch bleibt Rauchfleisch.

Werbung #Truthresearch #SayitwithWilhelmBusch #TTT #Tulipstagram
Werbung #Truthresearch #SayitwithWilhelmBusch #TTT #Tulipstagram

Edit: Über die Qualität des als vortrefflich bezeichneten Tiroler Bauernspecks habe ich nichts gesagt. Mein Beitrag bezieht sich auf den Aspekt „Werbemails aus Südtirol“ oder wie man lügnerisch im Marketing Sprech von Unternehmen gerne sagt „Customer Care“ und damit häufig das Gegenteil tut. Dieser Aspekt, über den Wilhelm Busch (gestorben 1908) gesagt hätte hätte Fahrradkette, sinngemäß, hätte hätte Fahrradkette er nur 115 Jahre länger (2023) gelebt: „Werbung wird oft nicht schön empfunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden.“ (Wilhelm Busch über Musik)

Hashtags #MitSpeckfängtmanMäuse #BauchspeckbleibtBauchspeck #Redensartenindex #Südtirolpur #SüdtirolerBauernspeck #gerichtspunkteDE #TTT #Tulipstagram