#50.23 #Onlineshopping – Berliner Bags – Ledertaschen aus Indien – Erfahrungen mit der bunten Onlinewelt

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Icon 150 Pixel #BMWR1200C #CruiserMissile #theCHROMIUM #TTT #Tulipstagram
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Onlineshopping – Ein Geschäft mit Ecken und Kanten. Bloß nicht persönlich werden.

Die Idee

Ich brauche eine Ledertasche, XXL, am besten cognacbraun, Ladesumme ca. 50 L. Viel Auswahl gibt es nicht. Es muss stabil sein, auf mein Motorrad passen. Ich brauche dazu zwei Lederriemen, Länge ca. 1,35 bis 1,40 m, Lochung rundum.

Ansätze

Die Ledertasche finde ich bei Firma Berliner Bags, nicht nur auf der Firmenwebsite, Amazon ist ein wichtiger Partner. Die Tasche macht auf dem Bildschirm einen guten, vernünftigen Eindruck. Ich lese quer und sehe, Taschen wie diese werden vielfach in Indien angefertigt. Ich entschließe mich, bei der in Berlin ansässigen Firma vorbeizufahren. Die Firma residiert in der FACTORY Görlitzer Park Ich sende eine Anfrage per Email dorthin und erhalte erstmal keine Antwort. Ich rufe an. Erstmal geht niemand ran (tagsüber). Später geht eine Frau ran, aber sie wirkt so ein bisschen wie aus dem Unternehmen gefallen. Bin ich in einem Callcenter gelandet.

Die passenden zwei Lederriemen weichen vom Angebot der Fa. Fronhofer (Würth an der Donau) mit maximal 0,65 m ab. Sie müssten angefertigt werden, also beantworte ich mit meiner Wunschlänge und bitte um Preisangabe. Ich sende die Anfrage per Email, nach der ersten Antwort mit einer Rückfrage, bleibt die zweite Nachricht wieder ohne Antwort. Das Telefon auf der Website ist eine Smartphonenummer. Hier ist nur eine Mailbox geschaltet. Ich hinterlasse keine Nachricht, denn Rückrufe zu bestimmten Zeiten kann ich nicht verlangen und will ich auch nicht. In zwei Stunden bin ich anderswo mit meinem Kopf und ich muss mich konzentrieren.

Angefragt nach so einem Gürtel habe ich aus naheliegenden Gründen auch bei Tartar Berlin. Doch Absage, auf Anfrage heißt es gerade:

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#47.23 #Positionen – Vom sich verlieren in Nebensachen – Wer Orte rezensiert, sollte was zu sagen haben. Zum Ort, nicht…mit sich selbst reden

Kein Wacholderschnaps! #Krambambuli #TTT #Tulipstagram
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Hast du deinen Schrott schon Schreibern vorgespielt?
Wahrscheinlich finden sie es funky
Obwohl das gar nicht funky ist
Riesig, Alter riesig
Deine Zeilen sind ein Hieb
Wo kaufst du dein Papier?
(Appreciate your smile)

Herwig „Rudi“ Mitteregger, früher

Es ist richtig, dass eine große Zahl von Menschen im Internet Bewertungen über Lokalitäten schreibt. Das Internet ist voll davon.

Häufig sind diese jedoch Ausdruck einer gewissen Orientierungslosigkeit und eröffnen einen tiefen Blick in nicht ordentlich geführte Geisteshaltungen. Es ist ja die Kraft der Gedanken, die den Textschlupf erst erfreulich befördert. Anders als z.B. die Google-Bewertungen des Tomasa in der Bäkestr. in Berlin (Lichterfelde). Dort schreibt ein Google-Rezensent mit insgesamt 45 Bewertungen und ich denke schon, oh Gott, oh Graus:

„Wir hatten im 1. Stock (Dachgeschoss) des Restaurants einen großen Tisch reserviert. Dieser war sehr schön gedeckt und dekoriert! In diesem großen Raum befand sich eine kleine Spielecke mit einer Spielküche, dadurch waren die Kinder wunderbar beschäftigt 😉 Unsere Bedienung war sehr nett und engagiert. Im Laufe des Abends vergaß sie das bestellte Getränk, brachte es aber dann nach Nachfrage sofort zum Tisch. Das Essen war in gewohnter Qualität und mega lecker! Aufpassen sollte man mit den Salzstreuern. Bei uns war der Deckel nicht fest, sodass extrem viel Salz auf einem Steak landete…“

Es stellen sich viele Fragen, warum diese Bewertung überhaupt im Internet landete. Nichts von dem ist irgendwie lesenswert, das Meiste erbricht sich im Unwesentlichen. GAR NICHTS. Mag das der Leser (ebenfalls) entscheiden oder auch ganz anders. Es ist ja Wurst.

Denn: Mir ist es vollkommen Wurscht. Und Zeitverschwendung ist es, so etwas zu lesen. Anders als damals Rudi Herwig Mitteregger sagte: „Deine Zeilen sind ein Hieb.“ Oder: „Wie Karnickel geht das los.“ – „Wahrscheinlich findest Du es funky. Obwohl das gar nicht funky ist.“  „Riesig, Alter, riesig.“ (Rudi)

#42/22 – Gericht des Tages – Sonderzug nach Pankow: Das Gericht des Tages ist Vitello Tonnato. #TrattoriaRossini

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Vitello Tonnato 13.10.22 #GerichtdesTages #TablePicPorn #VitelloTonnato #Berlin #Pankow #TTT #Tulipstagram
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Wie das Unterbewusstsein in meinem Gehirn funktioniert, darüber bin ich unsicher. Häufig habe ich derzeit wenig Lust, noch Dinge aufzuschreiben und lasse das Leben lieber fließen. Vita rhei, Panter Rhei (das weckt die Raubkatze in mir) und Dinnern bis zum Abwinken. Ich gucke bevor ich neues Zeugs poste zunächst nach, ob ich dazu schon mal was geschrieben habe. Vitello Tonnato ist so ein Ding. Das Unterbewusstsein, um wieder zum Thema zurück zu kommen, spielt mir Streiche. Ich, und ich bin sicher, ich habe schon etwas dazu gesagt.

Und da sind sie wieder, diese kleine Unruhestürmer fürs Gehirn, die sozialen Medien: Es war auf Instagram im schönsten Monat Mai (Wunschmonat), man kann im Mai so schön draußen sitzen. Das war früher wichtiger als heute, denn seit dem 1. Mai 2022 rauche ich nicht mehr und ich wüsste aktuell auch keinen Grund, warum ich damit wieder anfangen sollte. Also kann man Vitello Tonnato auch getrost innen essen, z.B. als Vorspeise. Neulich war ich am 13. Oktober 2022 jedenfalls mit Elke beim besten Italiener von Pankow. Da wir von verschiedenen Orten anreisten, trafen wir zeitversetzt ein. Ich orderte mir schon mal ein Vitello Tonnato. Zum Hauptgang gab es hinterher übrigens ein Rindersteak mit einer Steinpilze-Soße.

Ich will hier allerdings nicht herumplappern. Heute ist ein besonderer Tag der Erinnerung, nur an das Leib- und Lieblingsgericht Vitello Tonnato. Ich habe nicht wenig an den Portionen dort auszusetzen, sie sind leckerschmecker, großartig, nuanciert, fein gewebt, toll gestrickt und mit Liebe zum Detail angerichtet. Sogar Anchovis sind drauf. Nirgendwo finde ich VT besser, und das allein möchte ich heute sagen, mich und meinen Geist streng fokussieren. Es ist das Wesentliche, die Creme de la Creme besteht beim VT übrigens aus Thunfischbeifügungen.

Danke, bestes italienisches Restaurant in Pankow. Ein Träumchen.

Weiterführend

Grüße an Elke gehen raus, danke!

#40.22 – Gastrobewertung – Mein Urteil über Oskar (Bayreuth), fränkisches Wirtshaus im Ortskern – 5/5 Sterne

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5/5 Stern(n) #Bewertung
5/5 Stern(n) #Bewertung

Wer Bewertungen von mir liest, sollte mein Prinzip kennen: Ich schreibe seit Jahren Bewertungen. Anfänglich habe ich vieles rezensiert. Auch Grottiges. Heute und bereits seit längerer Zeit gilt konsequent: Ich schreibe nur noch gute Rezensionen, keine Verrisse. Es hat keinen Sinn, einem schlechten Gastro-Erlebnis (weitere) schlechte Gedanken im Nachhinein hinzuzufügen. Das darf nicht sein. Wer das weiß, kann meine Rezensionen ohne anzustoßen lesen. Sie sind ehrlich und nur auffindbar, wenn sich die Erwähnung lohnt.

Gelegentlich einer Kurzreise in den Süden Deutschlands waren wir veranlasst, den Tisch in Bayreuth landestypisch zu nehmen.

Wie es mir dort gefallen und ob es geschmeckt hat, habe ich auf Tripadvisor am 12. September 2022 beschrieben und fünf von fünf Punkten vergeben, also Höchstbewertung.

Die Fotos sind dort auf kleine Pixelgrößen begrenzt, das sind Richtlinien fürs Massengeknips.

Wer die unverkleinert großformatigen Fotos sehen mag, dem habe ich sie oben als Galerie bereitgestellt. Die Bewertung auf Tripadvisor (inzwischen entfernt) hatte folgenden Wortlaut, Rausgegugelt!

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29.20 #Rezension post mortem Vom Niedergang einer Stilikone und dem ja panischen Essensschnips

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Tommy T. Tulip, Entrepreneur, Schürzenträger - gerichtspunkte.de Drink. Eat. Drum. Sleep. Repeat.
Tommy T. Tulip, Entrepreneur, Schürzenträger – gerichtspunkte.de Drink. Eat. Drum. Sleep. Repeat.

Japanische Küche in Berlin und #ausdieMaus

Daitokai (Berlin/Köln) Die Geschäftsleitung der zwei Häuser namens Daitokai in Berlin (Europa-Center) und Köln hat die Entscheidung getroffen, beide Häuser mit Wirkung ab dem 29. September 2019 zu schließen, hieß es kürzlich auf der inzwischen außer Betrieb genommenen Website. Mehr werden wir nicht erfahren, ist zu vermuten. Die Betreibergesellschaft JFC GmbH ist in Liquidation gegangen. Gute Erinnerungen veranlassen mich zu notieren.

Ich war möglicherweise fünf bis sechs Mal dort essen, vor langer Zeit. Eine Zeit war es sehr hip. Inzwischen hat sich in der asiatischen Küche viel getan, und doch hatte das Daitokai immer eine Art Alleinstellungsmerkmal. Bspw. dieses am Tisch zubereiten durch messerschwingende Köche, Showtanz auf hohem Niveau. Der Höhepunkt: Das Garnelen werfen! Das Filet schnipsen!

Wenn es richtig voll war, stand im gesamten Restaurant ein wabernder Wrasen vom Kochgeruch. Man konnte den Gast im Daitokai auch nach seiner Rückkehr zuhause noch am Geruch erkennen. Immer fester Bestandteil: Ein Hauch einer Prise Kikkoman.

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