266/15: Archiv: Das Restaurant „The Middle Way“ am Teltower Damm in Berlin-Zehlendorf

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Aus: Archiv
VÖ: 12.08.09 auf qype (yelp)
Ranking: heute oberster Beitrag bei „Empfohlenen Beiträgen“
Aktualisierung: Erneuter Restaurantbesuch März 15
Änderungen: Lokal durchrenoviert, aus früherem „Pizzeria La Cassetta“ war „The Middle Way“ geworden, von Bruder und Schwester betrieben. Bruder Buddhist, lehnte lange Zeit ab, Alkohol auszuschenken. Existenzbedrohende Kundeneinbrüche. Schwester führt Restaurant allein weiter, Speisekarte, Name und Erscheinungsbild komplett überarbeitet. Unter neuem Konzept ist alte Beschreibung nicht zu gebrauchen. Alte Beschreibung auf yelp gelöscht und tagesaktuell archiviert. Die Fotos auf yelp entfernt.

Der Ursprungsbeitrag vom 12.08.09:

Das Thairestaurant ‚The Middle Way‘ wurde von deren Betreibern vor rund sieben Wochen neu eröffnet. Es wurden ehrwürdige, alte Hallen des feinschmeckerischen Ruhms gewählt. Bereits seit den Siebziger-Jahren residierte in dem Restaurant die italienische Pizzeria La Cassetta.

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262/15: Gastrokritik: Vom Dunkelrestaurantbetrieb – Dans le dunkle c´est bon munkle… #Noctivagus

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Noctivagus_Dunkelrestaurant

Privatmeinung: „Die groesste Abzocke, die wir seit langem erlebt haben. Unter dem Deckmantel Blinde Menschen zu unterstuetzen und seine Sinne als „sehender Mensch“ zu schaerfen und gleichzeitig Demut zu ueben, geht es scheinbar den Betreibern dieser Einrichtung nur darum Kohle zu machen. Diesen Eindruck muss man bei diesem duerftigen Service, dem absolut einfachem Essen und der unfassbaren lauten Geraeschkulisse der anderen Gaeste bekommen.“ (Yelp-User RK, Original übernommen inkl. Schreibfehler, wenig repräsentative Privatmeinung, etwas abweichend von den weiteren…)

Scharlatanerie, Mützchen der Blindenfreundlichkeit aufgesetzt, bisschen viel Geld kostet´s: Die Geschmäcker derjenigen, die das Dunkelrestaurant Noctivagus besucht haben, sind unterschiedlich. Von eins bis fünf Sterne alles dabei.

Das investigative Foto vom Gastraum hat Yelp-User Gabriel F. aus Mittelösterreich angefertigt. Nicht nur ein erbitterter Urheberrechtsstreit wird befürchtet, der die künstlerische Schöpfungshöhe des Fotos unter Beweis stellt, wird es die Spreu vom Weizen trennen: Jetzt gehen nur noch eingeweihte Gastro-Interessenten dort hin. Denn man konnte ja hier schon ausführlich vorgucken.

Die Homepage ist verlinkt.

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Im Zeichen der Wurst #Curry36

247/15: Foto: Im Zeichen der Wurst #Curry36 #Berlin

Im Zeichen der Wurst #Curry36

(„Total Review“: auf´s Bild klicken)

Weitere Beiträge machen nur dann einen Sinn, wenn erkennbar etwas Neues geschrieben wird. Weitere, vergleichbare Beiträge sind mopsig, fade, überflüssig und nervig, reine Zeitdiebe.
Auch jeder meiner Vorredner sollte unbedingt überprüfen, ob er nicht schon ständig gesagte Dinge nur erneut wiederholt hat.
(Mich selbst zitiert, auf yelp, vom 07.07.09)

Damals gab es auf Qpye (jetzt: Yelp) 149 Beiträge. Es hat nichts genützt: Heute sind es 337 deutsche Beiträge und 44 englischsprachige. Gut: Wir haben mal drüber geredet. Über Curry36 haben genug geschrieben. Der Platz ist beschrieben im Netz, wie kaum ein zweiter. Das ganze Paket Curry36 steht im Zeichen der Wurst. Kein Wunder, dass ein bärtiger Österreicher mit ähnlichem Namen den Eurovision Song Contest für sich verbucht hat. „Rise like A Phoenix“, so könnte man auch die Karriere des Vorzeigegastronomen „Mr. Curry36“ Lutz-Michael Stenschke nennen.

Genug geschwärmt. Am besten am Curry36 ist der vegetarische Aspekt. Gehst du eine Wurst mit jemand essen, der will kein Fleisch. Der darf sich gleich daneben anstellen und „VeggieDöner“ essen. Wenn´s schööö iss….bitte schön. Ist auch Wurst.  Jeder wartet an seinem Stand und gemeinsam auf dem Mehringdamm isst jeder dann seins. Na und?

Einer der besten Berliner, ein Vorbild ist Franky Zander, der Ur-Ur-Enkel vom Frankenstein: Ein Piccolöchen-Menü á la Frank Zander -streng limitiert- gibt es hier auch. Kaum zu glauben...

Bilderserie: Ashantika, Berlin-Steglitz

241/14: Gastrokritik: Vom indischen Essen gehen, Ashantika + der Kraft der Gewürze

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Inder_tat

Das Foto von Ashantika ist verschwommen und absichtlich ausgewählt. Es geht darum, nicht Bilder zu zeigen, die Menschen klar erkennbar zeigen, ohne sie oder ihre Eltern gefragt zu haben. Ich bitte um Verständnis.

Den indischen Namen Ashantika trägt ein kleines, wieselgleiches, freches, süßes Mädchen (6 Jahre alt) mit einer großen Zahnlücke. Die zwei vorderen sind raus, Zahnloseminka, Übergang von den Milch- bzw. Lassizähnen (süß oder salzig, je nach Wahl). Ashantika wieselt herum.

Ich, so gerührter Vater aus eigener Erfahrung, finde sie großartig. Ein Herzchen, die Kleine. „Wo ist denn Deine Mama?“ frage ich sie und als ihr klar ist, von wem ich rede, sagt sie wie aus der Pistole geschossen: „Das ist nicht meine Mama.“ Och. Daneben.

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Bilderserie: Tuan´s Hütte, Mitte

232/14: Gastrokritik: Was über Tuan’s Hütte in der Dirksenstr., Berlin-Mitte gesagt werden kann!

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Einigermaßen verwirrt, noch nichts über die Hütte vom Tuan hinterlassen zu haben, hier. Das ist unbegründet und wird jetzt kurz nachgeholt.

Das Restaurant ist eine kleine Hütte (nomen est omen), wie als wäre es ein richtiges Restaurant. Ist es, aber die Idee ist anders, die Umsetzung ist missglückt: Als eine Art Imbiss geplant, hat sich für mich TH (nicht Tokio Hotel) zu einer Art „richtiggehendem Restaurant“ gemausert. Die Zeit, die Zeit.

TH gehört in einen Verbund asiatischer Gastronomie auf höchstem Niveau. Das Mutterschiff ist das „MAOTHAI“ (Stammhaus am Wörther Platz, a.a.O.). Hinzu kommt das Restaurant SISAKET in der Mauerstr.. Früher gab es noch das MAOTHAI in der Meierottostr. am Fasanenplatz. Alles gehörte ursprünglich zu einem Berliner Gastronom. Der ist inzwischen weg.

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Serie "Nuovo Mario", Schmargendorf

221/14: Gastrokritik: Es gibt eine Art „Super-Mario“ in Berlin-Schmargendorf, das „Nuovo Mario“, ein feiner Laden!

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Serie "Nuovo Mario", Schmargendorf

Serie „Nuovo Mario“, Schmargendorf

Im Restaurant NuovoMario in Schmargendorf treffen wir zu zweit zum Mittagessen ein. Stefan hat gesagt, dort können wir gut essen. Das Restaurant liegt wie eine Perle in der Reichenhaller Str. in Schmargendorf. Die Straße ist auf dieser Höhe zwischen der Berkaer Str. und der Reichenhaller Str. wie ein Polygon arrondiert um einen ordentlichen Bürgersteig herum. Fast möchte man meinen, hier würde er abends noch hochgeklappt. Doch das Gefühl trügt. Auf dieser Höhe der Straße ist abends durchaus was los. Eine Reihe ganz exquisiter kleiner und ungewöhnlicher, hübscher Geschäfte langweilt und lümmelt sich dort herum. Spaß.

Wir sind mittags dort um 13 Uhr. Es geht darum, etwas zu Mittag zu essen und einigen Gedanken Fortgang zu geben. An der Tür wird uns aufgehalten von einem sehr gepflegten Kellner. Ungewöhnlich: Man begrüßt uns mit einem persönlichen Handschlag. Wenn das mal nicht die Vorstufe zum noch folgenden Ritterschlag ist, denke ich einen Moment.

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Bilderserie "Café Meyan, Berlin-Schöneberg"

219/14: Gastrokritik: Das Café Meyan, zu deutsch „Süßholz“ in der Goltzstr. in Berlin-Schöneberg

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Bilderserie "Café Meyan, Berlin-Schöneberg"

Bilderserie „Café Meyan, Berlin-Schöneberg“

Superladen, ganz besonders gut!

In der Goltzstr. ist irgendwie auch schon bisschen der „Ranz“ drin. Viele der Läden sind dort schon sehr lange. Bei einigen hat sich aufs Engagement mit der Zeit schon so ein bisschen  Patina gelegt. So wie wenn man die Jahre kommt und der eigene Fokus langsam abhanden kommt. Eigentlich sind wir aus Erinnerung an gute Zeiten im Café M zum Frühstück verabredet. Eine junge Frau, die mir den Kaffee bringt, sagt zu einem anderen Gast mit drei Mitessern, die am Nebentisch Platz nehmen: „Isch habbe gar kein Frühstück.“ – Seit ungefähr zwei Jahren, so ist zu vernehmen, bietet das Café M. kein Frühstück mehr an. Das ist der Vorzug des neu hinzu gekommenen Cafés namens „Meyan“, das ist türkisch und bedeutet „Süßholz“.

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