Die Bewertung fällt besser aus, als ich es von mir erwarten würde: das von mir (wieder einmal, aber selten) angefertigte Tatar de Boeuf ist ein Klassiker, aber auch ein Bringer der gutgemachten Kleinküche.
Gelungen angerichtet, gibt es kaum etwas Besseres als das.
Sechs von fünf möglichen Sternen, das ist meine Bewertung. Aber nicht, weil Eigenlob stinkt.
Icon #FotosSorrows of #2023 Am I Too Woke? #Splatter #PrayersforTulipstine #TTT #TulipstagramEine Brettljause – Brot auf Holz #Bradbrett #Breadbrad #Feuchtgebeate #TTT #Tulipstagram
Nach wie vor suche ich nach einer Schneidemaschine (ohne Elektrik). Am besten, sie ist nicht aus Plastikteilen zusammengefügt. Chrom, Edelstahl, hochwertige Schneidescheibe, manuell zu bedienen: Maximal 150 EUR. Ich weiß insgeheim: Es ist zwecklos. Gute Maschinen kosten gleich mal 2.500,- € und die besten, die ich kenne, sind italienische, aus schwerem Metall, feuerrot, wunderbar anzusehen, das ist richtig geil, aber ich brauch sowas nicht.
Ich brauche was Rudimentäres, was Ursprüngliches, ohne jeden Schickedanz, also Schnickschnack, einfach nur preiswert, Metall, zum Wegstellen in die Kammer, leicht zu reinigen. Ich werde mal rumkugeln im Internet, also rumgugeln und suchen. #Ideen2023
Ich bin im Grunde genommen einfach zu handhaben und m.E. eben nicht WOKE. Das Wort fang ich langsam an zu hassen, wie ich alles sehr schnell hassen kann, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und vorgibt, trendy zu sein. Scheiß-Trendyness: Oder wie ich heute von dem Influencer und Welterklärer Reze las: Er feiert gerade etwas übelst. Inder Tat: Das höre ich auch von anderen, jungen Leuten. Sie feiern alles Mögliche übelst. – Übel übel, sprach der Dübel und verschwand in der Wand, kenne ich gerade noch, aber das ist stupid-white-man-Talk, weisst?
Gott muss mich erhören und meine Gebete. Es sind rote.
Gutes Restaurant. Kannst Du hingehen. Wenn ich Zeit habe, später mehr. Hier erst einmal nur vorab ein paar aussagekräftige Fotos meines Besuchs am 09. Juni 2023.
Wie gesagt: Kannst schon mal hingehen. Oder sagte ich das schon. Ich finde heute nicht die rechten Worte. Und linke mag ich nicht. Ich brauch Zeit. Keine Chance.
Lausebengel Berlin – bei Zeiten mehr.
#Update 16.06.23 – Sehr gutes Restaurant, ach, das sagte ich schon. Der Service fällt besonders angenehm, witzig, gesprächig, aber nicht nervig auf. Hört auch zu, was die Gäste am Tisch so reden und wirft hier und da was passendes ein. Dann schneller Rückzug: So geht Entertainment. Mag den Kerl ohne Namen. Eindeutig ein Vorturner, ein anderer bringt was an den Tisch, ist aber eher Aushilfskraft. Der ist nicht vom selben Kaliber. Muss nicht.
Ich habe Bild 4/4 zuerst, als Vorspeise. Überhaupt fragt der Kellner bei Bestellung bereits, „als Vorspeise?“ On point. Der Salat ist wässrig-fluid in einem guten Sinne, ganz leicht säuerlich, sommerfrisch. Der Spargel ist al dente, nicht zerkocht. Dann kommt für mich Bild 2/4 (Berliner Kalbsleber). Die Leber ist kross angebraten und innen butterzart. Keine störenden Sehnen. Die Würzung ist selbstbewusst, aber nicht zu stark. Die Zwiebeln sind Röst, cross, drüber. Die Perlzwiebeln sind weich, warm, nicht zu säuerlich. Als Laie würde ich in Wein gesottet erwarten. Ich kann aber keinen Wein hervorschmecken. Sehr gut, sehr rund. Könnte noch 200 g mehr davon essen. Lecker.
Das Frucht-Chutney ist besonders angenehm.
Die Vegetables, die mit mir essen, genießen ihr Essen, doch das kenne ich jetzt nur vom Hörensagen. Ich bin Fleischfresser, mein Fehler. Alle versichern sich gegenseitig: Hier kannst Du jederzeit wieder hingehen. Geht klar, läuft. Bei nächster….
Im Modus „Sterneverleihung“ kriegt der Lausebengel von mir 5 von 5 denkbaren Sternen. Guter Laden.
(Email heute Morgen von mir an Pur Südtirol, Thema: Grundsätzliches
Irgendwas läuft auch bei Felix von Pur Südtirol so richtig falsch: Ihr denkt komplett verkehrt und das schreckt mich richtig ab, künftig meine Bestellungen teils auch über das Internet abzuwickeln.
Indem wir einen Bestellvorgang auslösen, um ein Stück Tiroler Bauernspeck von guter Qualität zu erwerben und in diesem Zusammenhang eine Emailadresse hinterlassen müssen, sagen wir als Endkunden keineswegs, und das ist eine riesengroße Frechheit, die ordentlich Minuspunkte gibt:
„Schicke mir bitte an meine Rechnungsadresse für elektronische Rechnungen nun wöchentlich oder häufiger getaktete Newsletter. Scheißt mich zu mit „Banderolenwerbung“.“
Ich will das nicht und werde auch nicht gefragt. Aber es geschieht. Was läuft falsch mit Eurem Respekt vor Kunden? Warum macht Ihr so viel Lärm, dass man nur kurz nach dem Erstkontakt mit Euch denkt,
„So eine riesengroße Scheiße, jetzt geht das wieder los. Ich hätte nichts bestellen dürfen.“
Hört auf, Menschen etwas verkaufen zu wollen und dann unmittelbaren Zwang und ständige Belästigung anzuzünden, mit Betreffs wie „Ran an den Grill“. Schnauze. Was erlauben Felix. Ein Stück Geduld ist Krach.
Ich finde das richtig unangenehm. Wenn ich einen Newsletter haben wollte, würde ich einen bestellen. Ich will keinen haben. Ich habe nur ein Stück Speck bestellt oder wie wir hier in Deutschland sagen:
„Mit Speck fängt man Mäuse.“ Das Internetz ist inzwischen immer mehr ein InterHETZ: Und es ist rechtlich auch nicht in Ordnung, Emailadressen von Kunden für andere Zwecke zu missbrauchen.
Auch aus steuerrechtlichen Gründen ist eine Emailadresse für elektronische Rechnungen eine Emailadresse für bestellte, schriftliche Rechnungen in der vorgeschriebenen Form. Ballert doch einfach
nicht unsere Emailadressen mit Scheißdreck voll. Ein Tipp noch: Die Bestellfrist für den Schinken liegt hier schon länger als 14 Tage. Verschickt bitte zwei drei Emails weniger und liefert. Ich hatte
mich drauf gefreut.
HAMMA. STOPPT EUREN WERBEMAILWAHNSINN, sonst muss ich auswandern.
(Ende Email)
Ich werd mal bei Markus Lanz (Südtirol, jetzt Hamburg) Platz nehmen und wenn ich ihm tränenreich alles geschildert habe, wird er mit angewinkeltem linken Bein, Ergee-Strümpfen und Lackschuh betroffen fragen: „Tommy, ja schon recht, habs verstanden, aber sagen Sie: Was macht das mit einem?“ Eine deutsche Instanz. – Ganz anders als diese ganzen Hirnlosen, die gerade Rammstein vorverurteilen (Link oben: InterHETZ) – Bauchspeck bleibt Bauchschmeck und Rauchfleisch bleibt Rauchfleisch.
Edit: Über die Qualität des als vortrefflich bezeichneten Tiroler Bauernspecks habe ich nichts gesagt. Mein Beitrag bezieht sich auf den Aspekt „Werbemails aus Südtirol“ oder wie man lügnerisch im Marketing Sprech von Unternehmen gerne sagt „Customer Care“ und damit häufig das Gegenteil tut. Dieser Aspekt, über den Wilhelm Busch (gestorben 1908) gesagt hätte hätte Fahrradkette, sinngemäß, hätte hätte Fahrradkette er nur 115 Jahre länger (2023) gelebt: „Werbung wird oft nicht schön empfunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden.“ (Wilhelm Busch über Musik)
Onlineshopping – Ein Geschäft mit Ecken und Kanten. Bloß nicht persönlich werden.
Die Idee
Ich brauche eine Ledertasche, XXL, am besten cognacbraun, Ladesumme ca. 50 L. Viel Auswahl gibt es nicht. Es muss stabil sein, auf mein Motorrad passen. Ich brauche dazu zwei Lederriemen, Länge ca. 1,35 bis 1,40 m, Lochung rundum.
Ansätze
Die Ledertasche finde ich bei Firma Berliner Bags, nicht nur auf der Firmenwebsite, Amazon ist ein wichtiger Partner. Die Tasche macht auf dem Bildschirm einen guten, vernünftigen Eindruck. Ich lese quer und sehe, Taschen wie diese werden vielfach in Indien angefertigt. Ich entschließe mich, bei der in Berlin ansässigen Firma vorbeizufahren. Die Firma residiert in der FACTORY Görlitzer Park Ich sende eine Anfrage per Email dorthin und erhalte erstmal keine Antwort. Ich rufe an. Erstmal geht niemand ran (tagsüber). Später geht eine Frau ran, aber sie wirkt so ein bisschen wie aus dem Unternehmen gefallen. Bin ich in einem Callcenter gelandet.
Die passenden zwei Lederriemen weichen vom Angebot der Fa. Fronhofer (Würth an der Donau) mit maximal 0,65 m ab. Sie müssten angefertigt werden, also beantworte ich mit meiner Wunschlänge und bitte um Preisangabe. Ich sende die Anfrage per Email, nach der ersten Antwort mit einer Rückfrage, bleibt die zweite Nachricht wieder ohne Antwort. Das Telefon auf der Website ist eine Smartphonenummer. Hier ist nur eine Mailbox geschaltet. Ich hinterlasse keine Nachricht, denn Rückrufe zu bestimmten Zeiten kann ich nicht verlangen und will ich auch nicht. In zwei Stunden bin ich anderswo mit meinem Kopf und ich muss mich konzentrieren.
Angefragt nach so einem Gürtel habe ich aus naheliegenden Gründen auch bei Tartar Berlin. Doch Absage, auf Anfrage heißt es gerade: