#31.20 #Rezeptideen – Gimme some Fruit, Ruth! – Ein sehr gewagtes Experiment mit kaltem Fruchtbowl, zum Trinken – 36°, es wird noch heißer, mach den Beat nie wieder leiser

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KILNER | VINTAGE Getränkespender 5/8 Liter (Produktfoto Hersteller, Nachbearbeitung) #TTT #Tulipstagram
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Gimme some Fruit, Ruth. - #Frucht #TTT #Tulipstagram
Gimme some Fruit, Ruth. – #Frucht #TTT #Tulipstagram

Ich habe (heute hier, anderswo vor ein paar Tagen) das grundsätzliche Konzept, einen Wasserspender mit 8 Liter Füllmenge zu benützen, um Kaltgetränke selbst herzustellen, eingehend beschrieben. Bei Interesse oder textlichem Unverständnis in diesem weiteren Artikel heute hier mache dir bitte folgendes ganz deutlich:

Fruchtfleisch bleibt Fruchtfleisch.
(Sage diesen Satz jetzt laut und deutlich. Dann wiederhole ihn ca. 30 x hintereinander und versuche beim Sprechen immer schneller zu werden.)

Wenn du diese wichtige Vorübung bestanden hast, beherrsch dich. bzw. beherrscht dich das.

Dass der große Wasserspender bereits 8 L zuckerlosen Gemüsetrunk in sich aufnahm, ist dem Leser dieser Website bekannt. Weil davon stets auch Reste zurückbleiben, muss der Wasserspender erstens großzügig gewässert werden, klar ausgespült und sauber gemacht. Dabei verwenden wir große Aufmerksamkeit auf das Wasser lassen: Wir drehen den an Bord befindlichen Ablasshahn auf und lassen es einfach laufen. Bereits bei diesem kontemplativen Vorgang fallen uns jede Menge tolle Sachen ein, auf die kein Mensch kommen würde, der das nie versucht hat.

Bspw. summen wir begeistert „Hey, big Spender!“. Wir fühlen uns nun bereits wie ein „Smooth Operator“ (Sade) ♪♫, „Smooth Operator.“ Dieser Art beflügelt beschreibe ich meine Erinnerungen an die Grundwäsche des Getränke-Großspenders mit klarem Leitungswasser und füge die Assoziationen meinerseits hinzu, für die ich als Kind meiner eigenen Geschichte nichts kann. Daran bin ich komplett unschuldig.

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30-20 #Rezeptideen – Sauft Wasser wie das liebe Vieh und denkt, es wär Krambambuli (8 Liter Gemüseplörre zum Trinken)

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KILNER | VINTAGE Getränkespender 5/8 Liter (Produktfoto Hersteller, Nachbearbeitung) #TTT #Tulipstagram
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Kein Wacholderschnaps! #Krambambuli #TTT #Tulipstagram
Kein Wacholderschnaps! #Krambambuli #TTT #Tulipstagram

Ich singe. Steht mir bey, ihr Musen.
Apollo stimm das heischre Rohr,
begeistre mich, entflamm den Busen,
spiel nur ein Probestückchen vor.
Gieb mir den Stoff, die Melodie
zum herrlichen Krambambuli.

Christoph Friedrich Wedekind (1745) aka Crescentius Coromandel

Jeder hat schon mal gelacht, nur noch nicht über alles. Deswegen: Es folgen nun zwei Teile Lesestoff, das bildet: Die Kür ist mein Erfahrungsbericht. Die Challenge ist die Bitte an den geneigten Leser, mit Vorschlägen in weltbewegenden Kommentaren die Welt ein Stück zu verbessern. Insgeheim hoffe ich auf eine Art Internett, das über das bloße Digitalbildchen teilen weit hinausgeht. Ihr wisst schon: Nettzwergen! Nette Idee?

In aller Kürze vorweg: Häufig haben wir für eine einfache Sache Wortfindungsstörungen so wie beim abendlichen Familien-Scrabble (bekannt ist “der Schwanzhund” – Loriot – RIP). Die einfachste Sache kann keinen klaren Namen haben. Wie die Band ohne Namen. Oder dies Kundentrenndings an der Supermarktkasse. Man muss danach erst suchen: Wie soll man zu einem Mixgetränk aus Wasser und unterschiedlichen Zutaten sagen?

Home browen by Tulip oder performed limonade out of the sewcase (Nähkästchen)? Wasserplörre vom gemüsigen Fruchtfleisch?

Oder wie der saarländische Gastronomiekritiker Rolf Klöckner entsätzt (sprachlos) sichtete und es als braune Plörre bezeichnete, ein seiner Meinung nach widerlich rassistisch bezeichnetes Dunkelbier namens Black Bitch. Viel schlimmer aber ist: Das Bierimperium schlug zurück. Im Rechtsstreit mit dem vermeintlichen Brau(n)haus über die Biermarke“Black Bitch” entschied das saarländische Landgericht, man dürfe Black Bitch nicht eine braune Plörre nennen. Bei Interesse verfolgt Klöckners Kampf gegen rassistisch anmutende Produktnamen. Ich trink schon mal nen eisgekühlten Plörrelunder auf Rolf, den aufrechten Recken. Ganz so wie Udo Lindenberg, der aktuell gegen Tönnies Massenschlachtfleisch (Er macht sein Ding.) beckmessert, zu recht. Auf Rolf und Udo: Plörrelunder eisgekühlt.

Unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits, dessen Ende im gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht klar kommuniziert wurde, hat das Brauhaus damit keinen Gefallen getan. Bekanntlich ist jede Erwähnung positiv wie negativ ein Aufmerksamkeitscluster. Schon erwägt der Brauhauschef, die Plörre umzubenennen. Richtig so. Der bereits bekannte Entwurf des neuen Namens ist allerdings nicht gescheiter. Pardon, aber eventuell gescheiterter.

 

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29.20 #Rezension post mortem Vom Niedergang einer Stilikone und dem ja panischen Essensschnips

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Tommy T. Tulip, Entrepreneur, Schürzenträger - gerichtspunkte.de Drink. Eat. Drum. Sleep. Repeat.
Tommy T. Tulip, Entrepreneur, Schürzenträger – gerichtspunkte.de Drink. Eat. Drum. Sleep. Repeat.

Japanische Küche in Berlin und #ausdieMaus

Daitokai (Berlin/Köln) Die Geschäftsleitung der zwei Häuser namens Daitokai in Berlin (Europa-Center) und Köln hat die Entscheidung getroffen, beide Häuser mit Wirkung ab dem 29. September 2019 zu schließen, hieß es kürzlich auf der inzwischen außer Betrieb genommenen Website. Mehr werden wir nicht erfahren, ist zu vermuten. Die Betreibergesellschaft JFC GmbH ist in Liquidation gegangen. Gute Erinnerungen veranlassen mich zu notieren.

Ich war möglicherweise fünf bis sechs Mal dort essen, vor langer Zeit. Eine Zeit war es sehr hip. Inzwischen hat sich in der asiatischen Küche viel getan, und doch hatte das Daitokai immer eine Art Alleinstellungsmerkmal. Bspw. dieses am Tisch zubereiten durch messerschwingende Köche, Showtanz auf hohem Niveau. Der Höhepunkt: Das Garnelen werfen! Das Filet schnipsen!

Wenn es richtig voll war, stand im gesamten Restaurant ein wabernder Wrasen vom Kochgeruch. Man konnte den Gast im Daitokai auch nach seiner Rückkehr zuhause noch am Geruch erkennen. Immer fester Bestandteil: Ein Hauch einer Prise Kikkoman.

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27.19 #Fotos – Handkäse mit Musik – Geiler iss scho!

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30.10.19 #HandkäsemitMusik #TTT #Tulipstagram
30.10.19 #HandkäsemitMusik #TTT #Tulipstagram

Zwischen all den hessischen und anderen deutschen Glaubenskriegern, guten Handkäse mit Musik betreffend, schwelt ein skandalträchtiger Kulturgrundstreit.

Die Einen sagen: Weniger ist mehr. Es geht um die richtigen Grundzutaten.
Die Anderen erwidern: Nichts ist verboten, alles erlaubt.

Sei gebieterisch.
Sei prinzipienstreng.

Was ist richtiger?

Yin und Yang: Es gibt Tage, da wünschte ich, ich wär mein Hund. An anderen Tagen kann ich nicht genug Additive haben. Also bspw. Erdnüsse. Eine gestrenge Ernährungswächterin sagt: „Zu fett. Lass weg.“ Ein anderer hat mir dieser Tage aus Südafrika zugeraunt: „Die Erdnüsse verfremden den Geschmack.“

Alles richtig.
Geiler iss scho.
Aber was?

Weiterführend
* Future is black: Am 06.11.19 und 04.12.19 im Berliner Art Stalker (Charlottenburg) #Tipp