

Ich habe vor einiger Zeit Berichterstattung bis zum 31.12.18 gelöscht einschl. aller Materialien dazu. Das ergibt insofern Sinn, als aktuelle neue Materialien die Website besser machen. Also werde ich eine Zeit in digitale Archive hinabsteigen, um dort Basismaterial zu suchen, als #Kellergeistmeister der Nation. Zu den Schätzen meines kulinarischen Lebens gehört die thailändische Nomenklatur – also wie etwas heißt und wer kann es sich merken? Die Lösung: Ich brauche einen auffindbaren Hashtag. #Tulipsikon (Koffer aus Tulippentum und Lexikon). Habe den Vorgang überprüft. Geht. Läuft bei mir. – Anna Mateur sagt: „Guck doch einfach mal ins Internet, da steht’s doch drin, die Wahrheit.“ (Quelle: hier)
Analytische Bildzusammenfassung (Kulinarik)
Kulinarischer Kontext (Khrueang Prung): Das Bild zeigt ein klassisches thailändisches Tischgewürz-Quartett (in Thailand als Khrueang Prung bekannt), mit dem Gäste ihr Gericht am Tisch individuell nach den Grundpfeilern der Thai-Küche – scharf, salzig, sauer, würzig-süß – ausbalancieren. Von oben nach unten sind in den vier weißen Keramikschälchen zu sehen:
- Getrocknete, grob gemahlene Chiliflocken (Prik Bon): Trockene, feurig-orange Textur für direkte Schärfe.
- Fischsauce (bzw. helle Sojasauce) mit frischen Thai-Chilis (Prik Nam Pla): Fein geschnittene grüne und rote Chiliringe samt Kernen in dunkler Würzflüssigkeit – liefert Umami, Salz und frische Schärfe.
- Chilipaste / Sambal (Nam Prik Pao / Chili-Relish): Sämige, tiefrote Textur für fruchtig-feurige Tiefe.
- Dunkle Sojasauce (See Ew Dam): Glänzender, fast schwarzer Spiegel für malzig-salzige Würze.
Neuer Eintrag ins #Tulipsikon – Die Tisch-Nomenklatur
Wer soll sich die Begriffe merken? Das klassische Würz-Quartett auf dem Tisch heißt in Thailand Khrueang Prung.
Im Restaurant Sisaket (Dircksenstraße, Berlin-Mitte) treten darin von oben nach unten an:
Prik Bon: Getrocknete, grob gemahlene Chiliflocken für das direkte Feuer.
Prik Nam Pla: Frische grüne und rote Chilis in dunkler Fisch- bzw. Sojasauce für Salz und Umami.
Nam Prik Pao: Geröstete, sämige Chilipaste (Chili-Relish) für fruchtig-feurige Tiefe.
See Ew Dam: Dunkle, fast schwarze Sojasauce als malziger Ruhepol.
📸 Aufgenommen am 10.01.2022 im Sisaket (Berlin-Mitte) | Am 24.10.2026 aus dem Archiv gehoben und digital restauriert. #Tulipsikon #Tulipstagram #gerichtspunkteDE #DerUrheber #TTT #ThaiRestaurant #Sisaket #BerlinMitte #KhrueangPrung
Das Restaurant Sisaket gehört zu den in Frage kommenden Stammrestaurants in Sachen thailändische Küche. Klare Empfehlung.