#34.21 – Fotos: Koriandersalat mit geräuchtem Tofu – Im Berliner Wedding chinesische Hochzeit feiern in Lei´s Küche

Icon #Fotos
Icon #Fotos

02.12.21 #Räuchertofu #Koriander #Chinaküche #Berlin #TTT #Tulipstagram
02.12.21 #Räuchertofu #Koriander #Chinaküche #Berlin #TTT #Tulipstagram

Oder sind Witze über Tofu wie Tofu? Also geschmacklos. – Bzw.: Kennst Du Witze über Tofu? Nee, das schmeckt mir nicht.

Ich find den Witz immer gut. Was ich noch besser fand. Ich war mit Stephan chinesisch essen. Vor zwei Jahren erwähnte er das Restaurant und wir beschlossen, dort einmal zu schnabulieren. Am 02.12.2021, also zwei Jahre später, sitzen wir nun dort. Ein Manger-á-deux, keine Menage à trois, wie der Wortspielmanager sich auszudrücken pflegt. Bei der ausgewählten Gerüchteküche handelt es sich um ein China-Etablissement auf der Berlin-Weddinger Seestraße, kurz nach der Kreuzung Müllerstr. Wir verabredeten eine Art kommunistisches Manifest. Schluss mit dem Privateigentum an Speisen und Getränken. Alles wird von uns beiden gegessen und verkostet. Es kam übrigens auch alles auf einmal und nicht zeitversetzt. Großer Vorsitzender Mao, dann geht das eben klar. Es lebe die Revolution.

Ich habe die Folgen nicht vorhergesehen. Stephan bestellt, wir würden uns grundsätzlich alles in etwa teilen, fünf Gerichte mit mir. Räuchertofu-Salat und Auberginen nach chinesischer Art. Außerdem empfiehlt er Schweine-Bauchspeck gebacken und ich ordere Dim Sum und Sauerscharfsuppe. Ich werde nicht von allem Fotos veröffentlichen. Was mir die Erwähnung wert ist, ist dass es Tabuschranken bei vielen Menschen gibt und auch bei mir. Ich hasse Tofu essen. Übel, übel, sprach der Dübel und verschwand in der Wand. Während unseres Essens sprechen wir auch über Fleischlosigkeit. Bauchspeck bleibt Bauchspeck, fettig, feist und lecker.

Heilige Scheiße: Dieser Salat war wirklich extremst lecker. Und ich sag sowas öffentlich nur, wenn es auch stimmt. Heute habe ich mich gleich nochmal im Internet auf die Suche nach diesem Salat gemacht, denn insgeheim plane ich den schon mal ein. Halleluja, für ein Wochenendheim.

Warum nicht? Eben.  | Wegtreten….und auf alle Fälle, Stephanie, werde ich dort weitere Male einkehren.  Stephanie? Hochzeit feiern, nicht Heiraten, sondern hohe Zeiten feiern. Und Erkenntnisgewinne. Wenigstens ein Quantum Rendite.

Weiterführend

(Liebe Grüße an Stephan: Hammerrestaurant, Geheimtipp…bis zum 04.12., jetzt ist es raus, Klaus)

 

#33.20 #Fotos – Fruchtbowle #Update

Icon #Fotos
Icon #Fotos
18.09.20 #Fruchtbowle #TTT #Tulipstagram
18.09.20 #Fruchtbowle #TTT #Tulipstagram

1 handelsübliche Packung tiefgefrorene Himbeeren (aufgetaut)
3 Pfirsiche (ohne Kern)
2 Grapefruits (die gelben)
30 Weintrauben
1 Portion Pfefferminze (nach Geschmack)
1 Schuss Zitronensaft
1 Schuss Limettensaft

Nachdem hier ausgiebig über erste Versuche berichtet worden war, kalte Großgetränkebehälter (Kilner) in den Eisschrank zu stellen, die zuvor mit Fruchtbowle und ähnlichem befüllt worden waren, sind ein paar Wochen vergangen. Das Wetter ist inzwischen deutlich kälter. Der Trend zum Großkonsum von Kaltgetränken ist deutlich gebremst. Es kann schon mal 2° kalt werden, nachts.

Jetzt ist eine weitere Runde angelaufen. Das Testgetränk ist vorstehend in der Zusammensetzung beschrieben. Neu: Der Granini Pink Grape ist weggelassen. Zuviel Zucker.

Wenn Zucker, dann Fruchtzucker, als Saft aus der Frucht. Alles im Küchenmixer zu Mus zerstört und dann mit wieder ca. 7 Liter Wasser aus dem eigenen Tiefbrunnen aufgefüllt.

Auch lecker: Nun aber nicht mehr so süß, die Süße ist zurückhaltender.

So wie ich.

Weiterführend

#31.20 #Rezeptideen – Gimme some Fruit, Ruth! – Ein sehr gewagtes Experiment mit kaltem Fruchtbowl, zum Trinken – 36°, es wird noch heißer, mach den Beat nie wieder leiser

Icon #Rezeptideen
Icon #Rezeptideen
KILNER | VINTAGE Getränkespender 5/8 Liter (Produktfoto Hersteller, Nachbearbeitung) #TTT #Tulipstagram
KILNER | VINTAGE Getränkespender 5/8 Liter (Produktfoto Hersteller, Nachbearbeitung) #TTT #Tulipstagram
Gimme some Fruit, Ruth. - #Frucht #TTT #Tulipstagram
Gimme some Fruit, Ruth. – #Frucht #TTT #Tulipstagram

Ich habe (heute hier, anderswo vor ein paar Tagen) das grundsätzliche Konzept, einen Wasserspender mit 8 Liter Füllmenge zu benützen, um Kaltgetränke selbst herzustellen, eingehend beschrieben. Bei Interesse oder textlichem Unverständnis in diesem weiteren Artikel heute hier mache dir bitte folgendes ganz deutlich:

Fruchtfleisch bleibt Fruchtfleisch.
(Sage diesen Satz jetzt laut und deutlich. Dann wiederhole ihn ca. 30 x hintereinander und versuche beim Sprechen immer schneller zu werden.)

Wenn du diese wichtige Vorübung bestanden hast, beherrsch dich. bzw. beherrscht dich das.

Dass der große Wasserspender bereits 8 L zuckerlosen Gemüsetrunk in sich aufnahm, ist dem Leser dieser Website bekannt. Weil davon stets auch Reste zurückbleiben, muss der Wasserspender erstens großzügig gewässert werden, klar ausgespült und sauber gemacht. Dabei verwenden wir große Aufmerksamkeit auf das Wasser lassen: Wir drehen den an Bord befindlichen Ablasshahn auf und lassen es einfach laufen. Bereits bei diesem kontemplativen Vorgang fallen uns jede Menge tolle Sachen ein, auf die kein Mensch kommen würde, der das nie versucht hat.

Bspw. summen wir begeistert „Hey, big Spender!“. Wir fühlen uns nun bereits wie ein „Smooth Operator“ (Sade) ♪♫, „Smooth Operator.“ Dieser Art beflügelt beschreibe ich meine Erinnerungen an die Grundwäsche des Getränke-Großspenders mit klarem Leitungswasser und füge die Assoziationen meinerseits hinzu, für die ich als Kind meiner eigenen Geschichte nichts kann. Daran bin ich komplett unschuldig.

Weiterlesen

30.20 #Rezeptideen – Sauft Wasser wie das liebe Vieh und denkt, es wär Krambambuli (8 Liter Gemüseplörre zum Trinken)

Icon #Rezeptideen
Icon #Rezeptideen
KILNER | VINTAGE Getränkespender 5/8 Liter (Produktfoto Hersteller, Nachbearbeitung) #TTT #Tulipstagram
KILNER | VINTAGE Getränkespender 5/8 Liter (Produktfoto Hersteller, Nachbearbeitung) #TTT #Tulipstagram
Kein Wacholderschnaps! #Krambambuli #TTT #Tulipstagram
Kein Wacholderschnaps! #Krambambuli #TTT #Tulipstagram

Ich singe. Steht mir bey, ihr Musen.
Apollo stimm das heischre Rohr,
begeistre mich, entflamm den Busen,
spiel nur ein Probestückchen vor.
Gieb mir den Stoff, die Melodie
zum herrlichen Krambambuli.

Christoph Friedrich Wedekind (1745) aka Crescentius Coromandel

Jeder hat schon mal gelacht, nur noch nicht über alles. Deswegen: Es folgen nun zwei Teile Lesestoff, das bildet: Die Kür ist mein Erfahrungsbericht. Die Challenge ist die Bitte an den geneigten Leser, mit Vorschlägen in weltbewegenden Kommentaren die Welt ein Stück zu verbessern. Insgeheim hoffe ich auf eine Art Internett, das über das bloße Digitalbildchen teilen weit hinausgeht. Ihr wisst schon: Nettzwergen! Nette Idee?

In aller Kürze vorweg: Häufig haben wir für eine einfache Sache Wortfindungsstörungen so wie beim abendlichen Familien-Scrabble (bekannt ist “der Schwanzhund” – Loriot – RIP). Die einfachste Sache kann keinen klaren Namen haben. Wie die Band ohne Namen. Oder dies Kundentrenndings an der Supermarktkasse. Man muss danach erst suchen: Wie soll man zu einem Mixgetränk aus Wasser und unterschiedlichen Zutaten sagen?

Home browen by Tulip oder performed limonade out of the sewcase (Nähkästchen)? Wasserplörre vom gemüsigen Fruchtfleisch?

Oder wie der saarländische Gastronomiekritiker Rolf Klöckner entsätzt (sprachlos) sichtete und es als braune Plörre bezeichnete, ein seiner Meinung nach widerlich rassistisch bezeichnetes Dunkelbier namens Black Bitch. Viel schlimmer aber ist: Das Bierimperium schlug zurück. Im Rechtsstreit mit dem vermeintlichen Brau(n)haus über die Biermarke“Black Bitch” entschied das saarländische Landgericht, man dürfe Black Bitch nicht eine braune Plörre nennen. Bei Interesse verfolgt Klöckners Kampf gegen rassistisch anmutende Produktnamen. Ich trink schon mal nen eisgekühlten Plörrelunder auf Rolf, den aufrechten Recken. Ganz so wie Udo Lindenberg, der aktuell gegen Tönnies Massenschlachtfleisch (Er macht sein Ding.) beckmessert, zu recht. Auf Rolf und Udo: Plörrelunder eisgekühlt.

Unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits, dessen Ende im gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht klar kommuniziert wurde, hat das Brauhaus damit keinen Gefallen getan. Bekanntlich ist jede Erwähnung positiv wie negativ ein Aufmerksamkeitscluster. Schon erwägt der Brauhauschef, die Plörre umzubenennen. Richtig so. Der bereits bekannte Entwurf des neuen Namens ist allerdings nicht gescheiter. Pardon, aber eventuell gescheiterter.

 

Weiterlesen