


Ich weiß gar nicht, ob es noch stimmt? Eine Zeit lang sagten wir immer, wir sind in Charlottengrad unterwegs. Alles fest in russischer Hand, so ungefähr. Ist das noch so? Ich frage für einen Berichterstatter. InderTat: Das bin ich.
InderTat: Ich gehe schon viele Jahre immer wieder auf Ausritten durchs Berliner Großstadtgemächt in die Kantstr. zum Thailänder. Dabei gibt es durchaus mehrere, die man empfehlen kann. Zwei der für mich herausragenden sind der Thaielephant in der Fasanenstr. 15 (ggü. der Jüdischen Gemeinde) und das Papaya, Kantstr. 122. Vom Papaya gibt es mittlerweile mehrere in ganz Berlin verstreut. Der in der Kantstr. ist ein bisschen spezialisiert auf die Isaan-Küche (Gebiet im Nordosten Thailands, Landesinnere).
InderTat: Ich mag den Laden. Guter Laden für schnelles Schnappen. Du bist unterwegs und musst etwas essen, unterwegs. Dann gern hier. Außerdem mag ich es sommersüber, als Bordsteinschwalbe (Bedeutung bitte nicht gugeln) zu reüssieren (gerne googlen). Kurz: Seid immer gut zu Vögeln (lass dir den Text nicht vorlesen). Im Sommer, Frühling und im Herbst sind Sitzbänke draußen auf der Kantstr. im Wandel der Zeiten. Die Kantstr. hat sich stark verändert. Vor allem ist sie voller geworden. Und enger. Seit ein rotgrüner Senat auf mehreren Straßen in Berlin seine Spuren hinterlassen hat, sind nicht wenige Verkehrswege ihrer Funktion beraubt. Auf dem Weg in die autofreie Stadt schaffte so der Senat eins zwei drei vier Straßenbreiten ab, pflanzte ganz ausgiebige Fahrradwege in Schneisenformen in die Parkspuren und holte sich dann immer wieder gerichtlich Backpfeifen. Das hat den Steuerzahler beträchtliche Millionen gekostet, und niemand übernimmt dafür die Bodenhaftung. Ich schweife ab.

