Ich habe am 22.02. kurz vor 13 Uhr dort drei Currywürste mit Darm gegessen. Dazu frage ich nach Zwiebeln. Der Mitarbeiter fragte mehrmals genauer zurück, ob ich gedünstete oder scharfe Zwiebeln haben möchte? Ich lege das als Interesse am Kunden aus.
Gleichwohl: Ich habe schon viele Male bessere Currywürste genossen, Genossen. Sie schmecken mir nicht, hier. Sie haben einen Beigeschmack, den ich nicht verstehe und den ich nicht mag. Das kann persönlich begründet sein. Ich vertiefe es nicht weiter.
Der Ketchup hat für mich keine gute Qualität. Ich mag welchen, wenn er tomatig schmeckt. Er darf nicht zu dünn sein, es muss eine Textur da sein. Man kann es auch den Tomatenanteil nennen. Der war hier nicht groß. Ich vergleiche gern mit Curry 36: Dort gibt es einen Ketchup, der bei Werder in Werder (Havel) für Curry 36 hergestellt wird, der schmeckt. Der hat 88% Tomatenmarkanteil. So geht das.
Neulich beim Asia
„Ich nehme einmal Huhn.“
„Chicken?“
„Nein, zum hier essen!“
All you can eat: Du bist allein, trägst alle Sachen am Mann, auch das große iPad und das iPhone. Du bist an einem Halligen, also einem Schrein der Büfetts mit vier bis fünf solchen zum selber holen as much as you can eat.
Natürlich kannst du das iPad nicht liegen lassen. Du bist hier auch nicht auf Mallorca und lässt dein Handtuch auf dem Strandstuhl. Also lässt du alten Teller mit dem Besteck stehen und holst einen zweiten Teller plus Löffel. Weil der Löffel fehlte.
Am Tisch zurück ist der alte Teller weg plus Besteck.
Ein kleiner Asiate hat ihn abgeholt. Heimlich, leise, dienstbeflissen.
Nochmal los? Dieses mal muss ich den alten Teller mit noch was zu essen drauf stehen lassen, damit er weiß, er darf noch nicht….oder ich nehme einfach alles ganz neu.
„Sweets for my sweet, sugar for my honey“ singen The Drifters in einem Ohrwurm. Hast Du jetzt einen vom Anlesen? – Im Rahmen meines Weggangs vom inzwischen amerikanischen Beurteilungsportal #Yelp, dessen zu flachen Mainstream ich nicht schätze, übernehme ich Rezensionen meinerseits Stück für Stück auf diese Website. Diese hier schrieb ich im Januar 2019 aus Anlass eines Besuchs dort.
Angerichtet wurde das Essen für uns am Freitag, den 11.01. erst einmal nicht. Dann schon und das war phänomenal. Wir kehrten angesichts einer Veranstaltung der Musikakademie Regensburg (Music Academy) mit großartigem, teils weltbekanntem Schlagzeugpersonal unerkannt ein, mit besten Absichten und in die beste Gaststube von allen. Unser Fehler bestand im Uhrzeitlichen, das Lokal selbst wirkt urzeitlich – und säuisch gemütlich.
Ich komme auf säuisch aus Unkenntnis. Die blödeste Frage stellte ich, indem ich Helmut Kohl verdächtigte, aus der Pfalz rund um Regensburg zu kommen. Daher nun Pfälzer Saumagen bestellen. Pustekuchen. Jetzt bin ich als von Berlin hergereister Außerirdischer und Schlagzeuger (ich sag es lieber gleich ganz offen) als durchweg ortsunkundiger Lokalbanause geoutet. Naja, die C-Gruppen waren nie mein Pläsier. – Trotzdem viel Spaß beim Lesen, jedenfalls bis hierhin und pfalz Du an dieser kurzen Geschichte Interesse hasst. Hach. Doch weiter im Text…räusper.
Wir kehrten mit ca. 8 bis 10 Personen ein und trafen weitere 2 bis 4. Das Personal sprang herbei und war gewillt, die bereits geschlossene Küche nochmal für irgendwas Kaltes aufzumachen. Zu unserer Überraschung kam warme Quiche Lorraine sowie ein Tellermeer großer Platten mit sauer eingelegtem Kaltgemüse, mit einer äußerst gut gewürzten Leberwurst in der Art einer Pfälzer Leberrolle, nur leckerer und mit einem Kaltaufschnitt vom rindsartigen Braten. Sehr artig. Dazu Brot und weißer, trockner Wein, leider nicht hier aus der Gegend und deswegen Riesling von woanderswo her. Wer weiß woher?
Mr. Knickerbocker Concerts proudly presents: An Evening with Tom Waits á la carte
Franz de Bÿl (g/voc) and his Band Vinÿl:
Stephan Hoppe (kb/backvoc)
Jens Saleh (doublebass)
Tommy T. Tulip (drums/backvoc)
Burma Shave (Werbeschild, Amerika)Live Music Tipp: Franz de Bÿl + Vinÿl „An Evening with Tom Waits á la carte – 05.06.19 (20 Uhr) im Art Stalker, Berlin
Tom Waits – Burma shave
Franz de Bÿl (v/g)
Ittai Rosenbaum (p/kb)
Jens Saleh (b)
Tommy T. Tulip(dr/bvoc)
Franz de Bÿl + Vinÿl #Lineup- Doors open: 19:30 Uhr – Beginn: 20 Uhr
Fliegen ist schlecht für’s Klima. Daran zweifelt niemand mehr. Was aber bedeutet das für jeden Einzelnen? Müssen wir auf Fernreisen verzichten? Statt zum Städtetrip nach Barcelona lieber mit dem Zug nach Brandenburg? Oder gleich zu Hause bleiben? (fragt die Zeit zum Thema Flugverzicht, Link unten). – Und hier die Antwort auf diese Frage: Natürlich ist das richtig. Was für eine euphemistische Frage. Viele fliegen jetzt nach Bangkirai oder Balkonien, Terrassien oder Loggien. Nur weil es möglich ist. Dabei ist es in Berlin ganz einfach: Denn wer Livemusik mag, bleibt in Berlin und genießt das Veranstaltungswesen. Man bleibt hier. Frau auch, erst rechts, dann links. Andere wiederum rasieren sich mit Burma Shave, einer amerikanischen Rasierseife. Wer’s mag. In England rasierte 1977 Gott die Königin. Ach ja, die Text Pistols.
Wie hier: Im Art Stalker, Kaiser-Friedrich-Str. 67, 10627 Berlin, Telefon (030) 22052960, Veranstaltungslink unten, findet am Mittwoch, den 05.06.19 um 20 Uhr An Evening With Tom Waits à la carte statt. Vier Musiker vertrauen ihrem Mischermann und am Tresen kann man Cocktails mixen lassen und genesen wie die Genovesen, bzw. Bier vom Fass, Perleberger Leitungsheimer (Wasser), Bitter Lemon oder Fruchtsaft-Wasserschorle ordern. Und eben gerade nicht verbrodern mit Henryk M. Moder. Gar nicht mal auszuschließen, er kommt. Prompt.
Das Konzert lässt sich mit Karten vorab reservieren. Flieg nicht mit den Schmuddelkindern. Beste Grüße von Mr. Knickerbocker: Und geh Livekonzerte gucken.