Cooked, ate, made music, slept all agai & again.
Felt well with drummin', snitzels & noodles.
Read news headlines, that sun didn't shine,
these are the things, I me mined. ♪♫♪
Neulich beim Asia
„Ich nehme einmal Huhn.“
„Chicken?“
„Nein, zum hier essen!“
Aber jetzt zu was ganz anderem:
Da ich grundsätzlich keine Verrisse schreibe, muss ich für einen solchen eine Ausnahme machen, wenn ich davon abweichen will. Das war so eine.
Man soll ein Restaurant nicht führen und Thai drüber schreiben, wenn es nicht Thai isst. Also weder Gast und Gästin noch Personal. Vielleicht ist es Koala Pumpur, also Thai ist es nicht.
Denn dann heißt es zwar so, zum Beispiel Yam Nueah (thailändischer Rindfleischsalat), aber der muss lecker schmecken. Das geht, wenn die Saucierung stimmt: Pla (Fischsauce) salzig, Limette (sauer), Chili (scharf), Knoblauch, Kräuter. Überhaupt: Kräuter, sagen wir Koriandergrün.
Und hier? Niente, nothing, nada. Es ist ein bisserl Fischsauce dran und die ist arg salzig. Vermutlich ist es die für 0,79 €/Flasche (0,7), ja die ist so salzig, dass man danach keine Stange Wasser abschlagen möchte. Und Durst hat wie ein belgischer Hirtenhund.
Nein – und hier nochmal ganz deutlich – die Noblesse der thailändischen Küche brauchen wir hier nicht zu erwarten. Ich bin nicht aus Regensburg und wäre ich von hier, hätte ich den Verriss nicht geschrieben. Aber aus der Ferne: Wohl bekomms. Vielleicht komme ich nochmal wieder, nach Regensburg. Nicht ins Rambutan.
Ich habe mir nicht umsonst eine Spickliste guter, angesagter Restaurants geben lassen. Ach, wäre ich doch mit Zeit gesegnet gewesen und dorthin gegangen.
Diese Bewertung stammt aus dem Januar 2019 vom Bewertungsportal Yelp. Nachdem ich dort den virtuellen Hut nahm und leise Abschiet brubbelte, übernehme ich nun infolgedessen sämtliche hochwertigen, einzigartigen und so auch wieder noch nicht gesehenen Rezensionen meinerseits und huste hier ab. Habt Ihr schon gehört? Die Geschmäcker sind verschieden. Ruhet in Frieden, Geschmäcker.
Zubereitung
Zitronenscheiben (oder Limettenscheiben) – nach Belieben
Ingwerscheiben – nach Belieben
Minzeblätter, frisch – nach Belieben
Wasser, gekocht
Gefäß
Trinkbecher, Glas
als Süßung: Honig (besser), oder: Kandiszucker (braun, besser), oder: brauner Zucker (besser)
Zutaten zubereitungsfertig vorbereiten, Wasser kochen, Zutaten im Gefäß mit kochendem Wasser übergießen, nach Geschmack ziehen lassen (3 bis 10 Minuten), trinken. Fertig. Aber Vorsicht: Das Getränk kann Spuren von Ingwertee enthalten. Diabetiker prüfen die Süßverwendung. La Dolce Vita: Das süße Kleben.
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5/5 Stern(n) #Bewertung
Bewertung (5/5 Sternen) #deluxe
Wie, indisch Huhn?
Wollen Chicken?
Nein, nicht schicken,
ich ess hier.
(Kentucky Fried Chicken, neulich)
Ich hatte in 17.19 bereits angekündigt, dass ich die Broiler Bar am Strand von Warnemünde in den Fokus genommen habe und eine Kurzbetestung persönlich durchführen möchte. Wo ein Wille ist, liegt auch kein Problem im Weg dieses Vorhabens. Es ist passiert. Nicht die Tomate. Sondern der Besuch.
Die Broiler Bar stand auf der Reiseliste zum Wochenende ganz oben drauf als „Grund“, warum wir uns am Samstag auf den Weg nach klassisch Warnemünde gemacht haben. Natürlich nimmt man bei Gelegenheit Goldbroiler gespoilerter SAMStage (Auszeiten) eine Mütze voll Ostseesand als Schlafrest mit, leichte Sandschneeverwehungen, Sonnenbrand auf der Sonnenseite des Liegens und Kuchen von der Tortentheke vom Konditor Röntgen, dem Küchenfeinschmecker unseres Vertrauens. Ferner an der Tischtheke ein Fischbrötchen (nicht bei Gosch, sagt R. mit „ie“) und in der Strandoase einen Gurkentrunk mit Limetteconotation. Fünf Sterne für den Goldbroiler à la DDR und die Geschichten dazu vom originalen DDR-Bürger (Annekdoten: Geschichten von vor dem Zwangsanschluss durch Eingemeindung in die Be Err Dee), wie sie Manfred Krug als Geschichten aus der Täterää beschrieb. Richtig: Es gibt noch richtig Orginale. Geil. Günstiger Goldbroiler.