Vegetarische Wurst (Potemkinsches Dorf)

293/16: Einkauf: Die Akzeptanz von Rügenwalder Wurstsalat ist wie die Diktatur des Fleischersatz-Proletariats. #Polemik

Eine virtuelle Wutpolemik

_Banner.Einkaufsverfuehrer

Angst essen Seele. Bei meiner Seele: Auf dieses Ergebnis habe ich redlich gewartet. Es bestätigt: die Industrie lügt den Vegetariern was vor über die Qualität vegetarischer Ersatzprodukte. Was Fleisch nicht besser macht, sondern ad absurdum führt, sich vollvegane Leberwurst zu kaufen. Pfui deibel. Es bleibt dabei: fertig konfektionierte Lebensmittel sind besonders in diesem Marktsegment schlicht bullshit. Oder sehr viel kürzer: Die Akzeptanz von Rügenwalder Wurstsalat ist wie die Diktatur des Fleischersatz-Proletariats. #Resümees

Das hat uns gerade noch gefehlt.

Die Menschheit spaltet sich gerade in den Ballungsräumen der Welt. Einer davon ist das soziale Netzwerk.

„Nazi, Nazi,“ rufen sie oder „Du Leichentierfresser.“ Es wird vereinfacht, nicht mehr zugehört, gegeneinander krakeelt. Dahinter steckt die um sich greifende Vereinsamung im digitalen Orbit.

Und es gibt Attila Hildmann, den Vorzeige-Veganer. Schlank, gut gebaut, erfolgreich mit Kochbüchern und Nahrungsmittelkunde, zeigt Hildmann den Deutschen ihre Essgewohnheiten auf und berät für den totalen Fleisch- und Tierproduktverzicht.

Was Hildmann gut kann? In erster Linie Marketing.

Das ruft die Neider auf den Plan.

„Er fährt Porsche und trägt Schuhe aus Leder,“ finden welche.

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Erstes "Erl"-Foto: Peking-Ente tofuanisch

214/14: Gourmet News: In Berlin testet ein Restaurant Peking-Ente vegetarisch! #Feldforschung

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„Ich suche ein Herz“, Dirk Zöllner 2008 – mit freundl. Genehmigung

Eine tote Ente lässt man nicht verwesen. Man bringt sie zum Chinesen. (Alte, deutsche Redensart)

(via nf) – Wie die lukullische Nachrichtenagentur news fress erfahren hat, bereiten internationale Feldforscher aus dem asiatischen Raum eine Weltsensation vor: Die erste vollvegetarische Peking-Ente. Viel ist von dem Vorhaben noch nicht nach draußen gesickert, aber zumindest soviel kann man sagen: Die Feldforscher arbeiten an einem durchaus unglaublichen Vorhaben.

Die Versteinerung (Fossilation) von Lebewesen unterliegt den Voraussetzungen des Lebens, selbst wenn der Tod als zwingende Voraussetzung anerkannt ist. Selbiges gilt nämlich unbedingt auch für die Verwesung. Wikipedia führt aus: „Fossilisation beginnt mit dem Tod des Organismus. Vorteilhaft ist, wenn dieser für Zeitgenossen unbemerkt bleibt, die sich von Kadavern ernähren.“ Wissenschaftlich unscharf, bzw. unvollständig, denn Verwesung kann identisches vorweisen. Unerfreulich,  unerschöpflich. Gegen die Skibindung gedacht: Es geht hier um die Mensch-Tier-Bindung von Homo sapiens zum Kadaver und umgekehrt, nicht Kadavergehorsam. Bzw. Kadavergläubigkeit als Fetisch.

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