101.13: Foto: Forelle gedämpft, zubereitet nach thailändischer Art

Forelle gedämpft, nach thailändischer Art

Forelle gedämpft, nach thailändischer Art

Ob einer die Haut mitisst, soll jedem selbst überlassen bleiben. Sie ist nicht knusprig wie bei Frittiertem, sondern vom Dämpfen „labberig“.  Dämpfen, das ist nicht Pochieren. Aber sie schmeckt, die Haut. Wenn man nur will.

Will man nicht, lässt man sie liegen am (eigenen) Tellerrand. Wer schaut schon über ihn hinaus? Die Forelle so zuzubereiten, ist relativ einfach. Aufwändiger ist das Drumherum: ein Salatbett, eingetunkt in etwas Süffisantes. Drunter, wie beim Opel Manta. Und dazu eine herzhaft, äußerst scharfe Chilisauce, bei der ich anstatt Limetten Zitrone verwurstelt habe. Wenn ich irgendwann mal Zeit habe, könnte ich dieses Rezept auch mal ausführlich erläutern. Momentan habe ich aber keine…., was ich aufrichtig bedauere.

37.12: Rezept: Vom thailändische Rezepte googlen und den Erfolgsaussichten

Speisekarte "Moon Thai"; Berlin-Charlottenburg

Speisekarte "Moon Thai"; Berlin-Charlottenburg

Ich bin sicher schon seit mehr als 10 Jahren ein „gewissenhafter Fan“ der thailändischen Küche und ich glaube, das ist im übrigen auch schon einigermaßen bekannt in Berlin-Brandenburg und im erweiterten Speckgürten von Berlin, also überall anderswo auf der ganzen Welt, wo Webseiten gelesen werden, darunter seit neuestem auch diese hier.

Etwas was mich ziemlich nervt, sind meine zu lückenhaften Erfahrungen, was das „gewissenhafte Ausgooglen“ von thailändischen Rezeptvorschlägen angeht. Genau aus diesem Grund mache ich jetzt hier und heute mal ein Feldexperiment.

Ich nehme mir eine willkürlich ausgewählte, thailändische Speisekarte, einen Auszug davon, und google die Gerichte alle durch und mal sehen, inwieweit ich wirklich hilfreich fündig werde. Es geht los.

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36.12: Gastrokritik: Vom „Moon Thai“ in der Charlottenburger Kantstr., Maggi & Instantsuppenwürfeln

Collage "Moon Thai", Kantstr. 32, Charlottenburg

Collage "Moon Thai", Kantstr. 32, Charlottenburg

Den Laden bewertete ich im Dezember 2011 auf qype wohlwollender. Inzwischen hat eine Abwertung von mir bekommen. Warum, begründe ich nachfolgend…und übrigens auf kauperts.de

Ich habe gerade noch einmal explizit nachgeschaut: Ja, ich habe mir sozusagen die „Geschlechtsreife gewöhnlicher Gastrokritiker“ (Kürzel: „GGG“) schon reichlich angeschrieben, nicht anschreiben lassen. Ich bin, was Wissen angeht, gewiss kein Schnorrer, sondern schmore im eigenen Saft, aus eigenem Erleben und -bei Bedarf- gibt´s dazu ein Kännchen Ingwertee, mit Limettenscheiben bitte schön, wegen der Fruchtsäure.

Apropos sauer: Sauer bin ich jetzt auch wieder auf meine eigenen Erinnerungen, die zuweilen löchrig sind. Anders als andere Gastroversessene könnte ich ja nachsehen. Ich bin wie ein Stinktier. Wo ich war, hinterließ ich immer Spuren. Duftspuren, wie solche Bewertungen. Entschuldigt, Leute, dass ich auf diese Weise versuche, gegen schlechte Gastronomie anzustinken.

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