171/13: Foto: Skordalia „under construction“, ungewöhnlich: Mit Koriandergrün

Skordalia, griechisch.

Ich habe viele Rezepte im Internet gefunden. Sie sind so unterschiedlich wie ihre Verfasser. Frappant ist der Unterschied in den Empfehlungen, Knoblauch zu verwenden. Knoblauch ist das dominierende Element, das der Kartoffelspeise den Geschmack verleiht. Ich habe hier mit Koriandergrün zusätzlich herumexperimentiert. Was ich verwendete, ganz einfach:

ca. 600 g Kartoffeln, eher kleine
acht Zehen Knoblauch (und damit mehr als die üblicherweise empfohlenen zwei bis drei)
Salz und Pfeffer, beides im Mörser zerstößelt
185 ml sehr gutes, naturbelassenes Olivenöl
ein paar Strünke Koriandergrün (die da nicht hineingehören nach offizieller Lesart)

Und die Kartoffelpresse sowie eine Knoblauchpresse.

Und es hat geschmeckt. Einzige Ausnahme: Zwei von vier Testessern bemängelten einen starken Knoblauchgeschmack.

Genau das war indes meine Absicht. Nicht mehr. Und nicht weniger.

170/13: Foto: Kartoffelpresse, Skordalia, unterschiedliche Erfahrungen mit zuviel Zutaten

Kartoffelpresse, Collage

Kartoffelpresse, Collage

Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln. Ich bevorzuge daher kleinere.

Verena hat mir gesagt, wie man Skordalia zubereitet.

Das hat mich richtig fuchsig macht: Mir fehlte das passende Werkzeug dafür. Kartoffeln manschen. Richtig fein manschen.

Jetzt habe ich seit kurzem eine Kartoffelpresse. Und genieße seit dem das Leben wieder. Endlich.

Seit kurzem probiere ich an Skordalia, einem griechischen Kartoffel-Knoblauch-Püree, herum. Mit unterschiedlichen Erfahrungen und wechselndem Erfolg. Eine ganz wesentliche Erkenntnis: Bei wenigen anderen Gerichten kann man sich schneller vertun. Ein, zwei Zutaten zu viel und schon schmeckt es nicht mehr wie Skordalia. Später dazu mehr.