Restaurant Sisaket, Dirksenstr., Mitte #Serie #2016

304/16: Gastritik: Zum Umzug des Restaurants Sisaket aus der Mauerstr. in die Dircksenstr. nach Berlin-Mitte #thai

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Bloggwart, Selfie #Prisma

Der Weg führt von Wilmersdorf Richtung Berlin-Mitte. Ich bin nach dem Umzug eines der besten Thailänder in Berlin hart ergebnisorientiert. In der Stadt ist am Freitag tagsüber eine Affenhitze und die Straßen sind verstopft. Mehrere Umleitungen führen mich am Reichstag entlang zur Dircksenstr. in Berlin-Mitte, wohin das Restaurant jetzt umgezogen ist.

In der Mauerstr. ist das Sisaket nach mehr als 10 äußerst erfolgreichen Jahren nicht mehr. Hintergrund sind kühne Mieterhöhungen und Umwandlungsdruck. Ein gewerbliches Teileigentum soll Höchstpreise erzielen. Kaum jemand gastronomisch arbeitender Mensch mag derart viel Kapital binden, allein für die Idee, als Platzhirsch um Gäste zu brunfen.

Jetzt hier in der Dircksenstr. ist der Bürgersteig eine Flaniermeile mit Fußläufigkeit zur Oranienburger, am Hackeschen Markt. Dort ist was los. Nur 200 m Fußweg weiter Richtung Gernsehturm (Telespargel) ist Tuans Hütte. Es gehört wie das Sisaket zur selben Eigentümerin, über die ich unter dem Platz Mauerstr. schon schrieb.

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276/15: Gastrokritik: Abgetrennte Séparées, die Aufhebung des Fraktionszwanges und der Blaue Engel in Schöneberg

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Helmut.Kohl_Foto

Gabriele Bartel ist eine Art schönebergscher Platzhirsch. So heißt auch das rund 300 m² große, gegenüber von den Ratsstuben J.F.K. gelegene Freigelände mit einem großen Biergarten, der um ein ehemaliges Milchhäuschen herum angelegt ist. Sommers wie wintersüber ist sie fleißig, eine drahtige, kleine, blonde, nette und stets verbindlich und klar auftretende Geschäftsfrau.

Ich kenne die Ratsstuben J.F.K. seit gefühlten einhundert Jahren. Sie sind für mich beruflich von Bedeutung. Es gibt zwei abgetrennte Séparées im Lokal auf der Rückseite des Rathaus Schöneberg. Mein Gewerbe ist demjenigen ähnlich, dem sich der geneigte Leser soeben durch Benutzung meines französischen Wortes assoziativ genähert hat. Ich verwöhne Männlein wie Weiblein (ups) gern, mache Menschen glücklich und versuche, für sie und ihr Zuhause nutzbringende, zukunftsträchtige Strategien zu bauen. – Genau: In den Ratsstuben J.F.K. leite ich kleinere wie größere Sitzungen von Bewohnern bewohnter Mehrfamilienhäuser in ganz Berlin.

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