Let Them Eat This. (Schriftzug)

312/16: Foto: Let Them Eat This #Pictuality

Let Them Eat This. (Schriftzug)

Let them eat this. Friß. Oder stirb.

Der Modus Galerie als Vorschaufenster auf etwas Fertiges zu essen.

Der Punkt nur: Es ist noch nicht fertig gekocht. Nur die Zutaten sind zu sehen, in den drei Bildern.

Nun muss der Leser auch Dichter werden, im Kopfe: Sich seinen Reim machen.

Ob dabei was abfällt, was Hunger macht?

Tja.

Rindersteaksalat asiatisch mit Thai-Auberginen und Minze

261/15: Foto: Rindersteaksalat asiatisch mit Thai-Auberginen und Minze – Mit Pfeffermince bin ich Dein Prince!

Katzenbilder nennen findige Zeitgenossen „Pfotografie“ und spielen damit herum, wie lustig. In der Essensfotografie fehlt mir das „gar lustige Äquivalent“ dafür. Ich mache mir nur wenig Mühe und nenne es der Einfachheit halber „Foodfotografie“. Das reicht. Es ist alles gesagt.

Das iPhone macht die besten Allerweltsbilder. Man kann sie dann bspw. auf den PC downloaden und mit einem Eins-Fix-Drei-Billigprogramm (hier: Picasa) überarbeiten. Die wichtigsten Optimiertools finden sich im Handumdrehen. Und schon sind die Fotos recht schön, um nicht zu sagen beeindruckend. Von wegen Foodfotografie und „hohe Kunst“. Vom Lackieren, Überspritzen mit schwerem Dieselöl und andere Tricks wie Haarspray oder Nagellack in der Foodfotografie? Davon will ich nichts wissen. Das ist wider die Natur.

So wie die Fotos sind, finde ich sie ausreichend gut und sogar schön. Die Farben sind kräftig und man bekommt Hunger. Das ist der Sinn dessen. Mehr nicht.