271/15: Webweltwissen: 99 Brennereien, nicht Luftballons, dichte Schotten und die Abschaffung der Sperrstunde

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Die Sperrstunde in den Pubs wurde im Jahr 1915 gesetzlich eingeführt. Damit sollte verhindert werden, dass die englischen Rüstungsarbeiter bis tief in die Nacht hinein tranken und am nächsten Tag verkatert in der Fabrik standen.  Die Öffnungszeiten wurden auf 11 bis 16 Uhr und 19 bis 23 Uhr festgelegt. Um 22:45 Uhr läutete der Wirt eine Glocke, und es konnte nach dem Ausruf „Last Order“ die letzte Bestellung getätigt werden. Dieses Ausrufen führte häufig zu größeren Panikbestellungen der Pubgäste, die die bestellten Alkoholika bis 23.00 Uhr („Drink up, please“) in sich hineinschütteten. #Pub auf Wikipedia zu #Sperrstunde

Der letzte Mann steht noch: Last Man Standing. Die Liste der schottischen Brennereien umfasst derzeit 99 Einträge, nicht Luftballons. Whiskey Willy mixt den Whiskey, den Whiskey mixt Whiskey Willy (Zungenstolperer)

Darunter ist Glenfiddich (Single Malt Whiskey) einer der berühmtesten.

Inspiriert von einer ARD-Sendung über die Schönheit Schottlands entstand ein #mashup, der der Frage nachgeht, warum in Schottland um 22:45 Uhr die Dinge aus dem Ruder zu laufen scheinen? Ganz einfach: Schottische Pubwirte versuchen, die Schotten angesichts der drohenden Sperrstunde schnell noch gewissenhaft abzufüllen: „Wir machen die Schotten dicht!“ So könnte das ganze sloganartig vermarktet werden. Muss es aber nicht. Weiter trinken…

268/15: Tipps fürs Kochen: Gerlinde Gukelberger-Felix, schleichende Selbstvergiftung, Saure-Gurken-Zeit

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Zeitzeugin Rhabarberbarbara

Eltern von Kindern mit Doppelnamen sind wie Rosétrinker. Sie können sich nicht entscheiden. #Weisheit (Quelle: hier)

Der Auftrag ist klar (‚Lügenpresse‘, sächsische Sichtung). Verwechslungen zwischen Auftrag und Berufung sind schlicht unseriös. Gerlinde Gukelberger-Felix hat einen niedlichen Namen und hat sich etwas von der Leber weg geschrieben. Bzw. vom Fleck weg. Die deutsche Presseagentur news fress meldet: ‚Iss bloss kein Kalziumoxalat.‘ Es ist Saure-Gurken-Zeit, in den Redaktionen. Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten. Bürgermeister Helmut Wenzel, Lübbenau, Spreewald auf Anfrage: ‚Ja‘.

Richtig: Rhabarber ist überschätzt. Das Trendgemüse mit der knalligen Farbe wird von vielen unkundig gegessen, einfach so. Unsachdienliche Informationen über die Giftopfer finden wir auf Spiegel Online hier.

Wann ist Saure-Gurken-Zeit? In England ist die ’season of the very smallest potatoes‘.  Terry Jacks sang ‚Seasons in the sun‘. Fest steht: Wenn das so weiter geht, werden wir noch richtig sauer. Früher war mehr einfaches Essen. Heutzutage ist zu essen wie der Beziehungsstatus vieler Lebensflüchtlinge im facebook-Reservat: Es ist kompliziert.

Kirche St. Severin, Deckengemälde

224/14: Agenturmeldung: Aufgepasst, es wird ernst! „Krötenwanderung und Krötensammlung“ steht unmittelbar bevor (news fress)

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MEZEler Kochbuch-Crowdfunding Startnext | KochDichTürkisch 2014

Meze (sprich: mesehh) bedeutet Leckerbissen, Geselligkeit, abwechslungsreich Genießen, neue Eindrücke sammeln, lange Abende mit Freunden… Hand aufs Herz: Wer geht nicht gerne zum Türken, Spanier oder Griechen, um sich an den vielen Vorspeisen satt zu essen? Unvergleichlich ist die Vielfalt, in der Türkei gibt es über 1500 Meze-Rezepte. Viele sind leider in Vergessenheit geraten und warten darauf aufgeschrieben zu werden. Mit dem 2. Kochbuch MEZEler möchten wir unsere Mission fortsetzen. Macht mit: http://bit.ly/meze-Start

(nf) Die vielleicht relevanteste Nachrichtenagentur  der Welt „news fress“ meldet soeben: Gut unterrichtete Kreise vermuten, dass der deutsch-türkische Foodblogger,
Kebapinator und Doyçländer Orhan Tançgil an einem weiteren Kochbuch arbeitet.

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223/14: Positionen: Foodpornfan werden, Foodporncowboy!

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Fleur de Sel

Fleur de Sel

Update: Soziales Netzrauschen und eine großartige Auffassungsgabe wehte folgendes in den feedback-Stream. Sie, unten, schrieb: „Ist der Blogautor sowas wie der Hofnarr King Gattis? Darf den Mund ganz schön voll nehmen, denn tief subtil schillert unablässig seine treue Anbetung durch den Spott.(Userin Luzie d´Ame, ganz Dame, diskret im streng vertraulichen Pinnwanddialog)

(Berlin – nf) In Berlin liegt nicht die Quelle allen Übels, sondern in Cupertino. Bzw. Los Alamos. – Wenn der Musiker und Berliner Stephan Gatti sein Mittagessen postet, schreibt er gern „foodporn“ drüber. Oder: „Zwei vertrocknete Orangen küssen sich!“ – Manchmal bearbeitet er sie als gastro-sexuelle Vorlagenbildchen, schreibt er auf facebook. Aufgepasst: Täglicher Essensporno? – Allerdings: Bei Foodspotting findet man Gatti nur in Austin, Texas, verbreitet. Na, das passt.

Richtig: Wer das Essen hat, besitzt die Macht. Weltweit gibt es eine antichambrierende, wabernde Masse sabbernder, geifernder Kostächter, foodspotter und Verschwörer. Koche gutes und rede darüber. Bestell Dir was. Friss was vom Kuchen, damit nicht ein anderer zubeißt, bevor du dran warst.

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Erstes "Erl"-Foto: Peking-Ente tofuanisch

214/14: Gourmet News: In Berlin testet ein Restaurant Peking-Ente vegetarisch! #Feldforschung

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„Ich suche ein Herz“, Dirk Zöllner 2008 – mit freundl. Genehmigung

Eine tote Ente lässt man nicht verwesen. Man bringt sie zum Chinesen. (Alte, deutsche Redensart)

(via nf) – Wie die lukullische Nachrichtenagentur news fress erfahren hat, bereiten internationale Feldforscher aus dem asiatischen Raum eine Weltsensation vor: Die erste vollvegetarische Peking-Ente. Viel ist von dem Vorhaben noch nicht nach draußen gesickert, aber zumindest soviel kann man sagen: Die Feldforscher arbeiten an einem durchaus unglaublichen Vorhaben.

Die Versteinerung (Fossilation) von Lebewesen unterliegt den Voraussetzungen des Lebens, selbst wenn der Tod als zwingende Voraussetzung anerkannt ist. Selbiges gilt nämlich unbedingt auch für die Verwesung. Wikipedia führt aus: „Fossilisation beginnt mit dem Tod des Organismus. Vorteilhaft ist, wenn dieser für Zeitgenossen unbemerkt bleibt, die sich von Kadavern ernähren.“ Wissenschaftlich unscharf, bzw. unvollständig, denn Verwesung kann identisches vorweisen. Unerfreulich,  unerschöpflich. Gegen die Skibindung gedacht: Es geht hier um die Mensch-Tier-Bindung von Homo sapiens zum Kadaver und umgekehrt, nicht Kadavergehorsam. Bzw. Kadavergläubigkeit als Fetisch.

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