321/15: Foto: Let them eat this. Wie schreibt man eigentlich Matjes?

Let them eat: Matyes #Matjes

Marie von den Sandbänken (Twitter: Regendelfin) am Elbsandstrand machte kürzlich den Vorschlag, mit Fischen und Wörtern zu spielen. Die Regeln waren nicht strikt, sondern lachs. Ich eröffnete ihr: Nun red mal keinen Salmon hier. Sie fragte nicht zurück: „Was sollen wir Thun, Fisch?“ Ich: „Du hast die Wal, Fisch.“ Genug davon. Dies ist ein seriöses und sehr gourmantes Blog mit Stil und ohne Greteln. Bleibt mir gewogen, sagte die Zitrone, wenn ich mal groß bin, lerne ich mich auszudrücken.

Sinnsuche. Wir wissen: Nur mit Druck gibt die Zitrone Saft.

Seltenes Essen: Eßwaise. Selten handgeschrieben auf Büttenpapier: Bzw. Schreibwaise. Ohne festkochende Regeln.

Die richtige Schreibweise muss auch was über das Grundgefühl zum Essen sagen:

Ich entscheide mich für Matyes. Damit kommt zum Ausdruck, was mein Eindruck ist. Mit Nachdruck.

Weiter machen. Es muss doch auch irgendeine sinnvolle Tätigkeit geben, als nur zu bloggen.

Weiterführend

Kirche St. Severin, Deckengemälde

222/14: Gastrokritik: Das Restaurant „Vogelkoje“ in Kampen auf Sylt ist ein Prima-Restaurant. Meine Bewertung im Detail.

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Kirche St. Severin, Deckengemälde

Kirche St. Severin, Deckengemälde, Keitum (Sylt)

Unbedingt ansehen: Die Kirche St. Severin in Keitum auf Sylt ist eine wunderbare, sehr schöne Kirche, wie gemacht, um dort einen Moment zu verweilen. Auf dem Friedhof an der Kirche liegen u.a. Peter Suhrkamp und Rudolf Augstein, und die beiden hatten Geschmack. Das Logo oben rechts im Bild habe ich nachträglich hinzugefügt, in der ernst gemeinten Absicht, für die Kirche zu werben. Hier noch ein schönes Video.

Ein erstklassiger, lauschiger Platz, den hier kein Mensch erwartet.

Wer´s gut mit Vögeln meint, interessiert sich für die historische Entenfalle („Vogelkoje“), die unmittelbar daneben nach historischen Angaben wiederaufgebaut ist. Dort verfingen sich Erpel und Enterich, weil Lockenten eingesetzt wurden, die die wildziehenden Vogelviecher anlockten. Ein perfider Plan.

Nicht weniger perfide ist die Strenesse der Restaurantbetreiber des gleichnamigen Restaurants „Vogelkoje“.

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165/13: Foto: Wasserreiches Land, fleischlose Küche und Folienkartoffeln

Für Freunde der fleischlosen Küche!

Für Freunde der fleischlosen Küche!

Ich habe schon viel gesehen im Leben. Doch nur in Rheinsberg gibt es die schier unglaublichsten Vorgänge. An der Seepromenade ist ein Gartenzaun errichtet, er trennt die fußläufige Promenade und den dahinter liegenden Bootssteg. Auf dem Zaun ein Schild: „Privatgrundstück, betreten verboten.“ Nur der Bootssteg führt aufs Wasser. Das Grundstück im Übrigen ist privat. Platsch.

In ungefähr diese Richtung geht die Speisekarte vom Uferrestaurant: Für Freunde der fleischlosen Küche gibt es Folienkartoffeln, mit Matjes, Stremellachs oder sautierten Knoblauchscampis. Wohl bekomm´s.

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02.12: Einkauf: Am Fischtresen bei Kaiser´s Supermarkt in Berlin-Zehlendorf

Einkauf: Lachsfilet, Austern, Riesengarnelen, Langusten, Crevetten

Einkauf: Lachsfilet, Austern, Riesengarnelen, Langusten, Crevetten

Im Supermarkt „Kaiser´s“ in der Clayallee in Berlin-Zehlendorf gehe ich nicht gerne einkaufen. Der Laden hat viele Rosskuren hinter sich, es wurde immer wieder weiter modernisiert. Das spricht für den Supermarkt. Allerdings nur, wenn man vorgenommene Modernisierungen im Nachhinein als geglückt betrachtet.

Darüber bin ich innerlich uneins, zerrissen. Allerdings habe ich mich an den Laden zwischenzeitlich gewöhnt.

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