331/17: Video: Die Wahrheit über Ketchup – Bockwurst und Brause. Tomatenketchup oder Tomatentod? Eine Sachaufklärung.

Tomaten mit Salz & Pfeffer

Tomaten mit Salz & Pfeffer


Die Wahrheit über Ketchup – Focusonline (via Youtube)

Der Farbstoff Lycopin bekämpft Freie Radikale im Körper. Auf diese Weise kann Lycopin vor Herz- und Kreislauferkrankungen schützen. Und apropos Freie Radikale: „Haschisch, Koks und Lycopin für ein freies Westberlin!“ (Früherer Rüttelreim, geringfügig an den Zeitgeist angepasst)

Schon bei der Überschrift melden sich Bedenken in mir und an und pfirsich. Ich bin empirisch interessiert. Die Kernfrage: Wie viel Zucker ist in Ketchup? Denn Zucker ist verfemt, ungesund, kandiert, borniert, es wird gern sachariert, künstlich gezuckert. Wenn wir uns ein semantisches Internet denken, fällt uns nicht schwer, die Frage in Google einzutippen und die (einfache) Antwort überrascht: 22 g Zucker sind in 100 ml gewöhnlichen Ketchup. Ganz schön viel.

Zucker ist verteufelt. Verteufelt gut, weil ihn alte Tanten lieben, zum Beispiel als Zuckerguss auf einem Amerikaner. Wer nicht weiß, was ich meine, gugelt nach Essen mit dem Namen Amerikaner. Frankfurter, Wienerle, Berliner oder gar Schwäbische Maultaschen, nicht -helden, gibt es, aber das ist alles wenigstens wenig zuckerverdächtig. Die Amis aber machen fett.

Ich schweife nicht ab.

Focus Online, der inzwischen etwas nervige Versuch, dem Spiegel das Wasser abzugraben, besteht heutzutage überwiegend nur aus Popup-Fenstern: Willst Du auch facebook-Fan werden? NEIN! Will ich nicht. Auch das Video und die daraus entnommene Überschrift „Die Wahrheit über…“ ist irreführend, denn Wahrheit kann ich kaum erblicken. Die wichtige Frage aber beantwortet sich mir. Zuviel Zucker im Ketchup, das ist sozusagen mainstream, also überwiegend und weit verbreitet. Zuviel Zucker im Ketchup ist Industrie-Standard.

Weiterlesen

Im Zeichen der Wurst #Curry36

247/15: Foto: Im Zeichen der Wurst #Curry36 #Berlin

Im Zeichen der Wurst #Curry36

(„Total Review“: auf´s Bild klicken)

Weitere Beiträge machen nur dann einen Sinn, wenn erkennbar etwas Neues geschrieben wird. Weitere, vergleichbare Beiträge sind mopsig, fade, überflüssig und nervig, reine Zeitdiebe.
Auch jeder meiner Vorredner sollte unbedingt überprüfen, ob er nicht schon ständig gesagte Dinge nur erneut wiederholt hat.
(Mich selbst zitiert, auf yelp, vom 07.07.09)

Damals gab es auf Qpye (jetzt: Yelp) 149 Beiträge. Es hat nichts genützt: Heute sind es 337 deutsche Beiträge und 44 englischsprachige. Gut: Wir haben mal drüber geredet. Über Curry36 haben genug geschrieben. Der Platz ist beschrieben im Netz, wie kaum ein zweiter. Das ganze Paket Curry36 steht im Zeichen der Wurst. Kein Wunder, dass ein bärtiger Österreicher mit ähnlichem Namen den Eurovision Song Contest für sich verbucht hat. „Rise like A Phoenix“, so könnte man auch die Karriere des Vorzeigegastronomen „Mr. Curry36“ Lutz-Michael Stenschke nennen.

Genug geschwärmt. Am besten am Curry36 ist der vegetarische Aspekt. Gehst du eine Wurst mit jemand essen, der will kein Fleisch. Der darf sich gleich daneben anstellen und „VeggieDöner“ essen. Wenn´s schööö iss….bitte schön. Ist auch Wurst.  Jeder wartet an seinem Stand und gemeinsam auf dem Mehringdamm isst jeder dann seins. Na und?

Einer der besten Berliner, ein Vorbild ist Franky Zander, der Ur-Ur-Enkel vom Frankenstein: Ein Piccolöchen-Menü á la Frank Zander -streng limitiert- gibt es hier auch. Kaum zu glauben...