40.12: Zubereitung: Collage „Mörserarbeit: Gewürzpasten, diverse“

Collage "Mörserarbeit: Gewürzpasten, diverse"
Collage „Mörserarbeit: Gewürzpasten, diverse“

Leute, macht aus euren Herzen keine Mörsergrube, sondern verwendet Zutaten für diese frische, freche, gar nicht scharfe, aber würzige Gewürzpaste in Anlehnung an das hier:

2 cm Ingwer geschält und gestiftelt
4 bis 5 abgeschnittene, grüne Ringe vom Bund Frühlingszwiebeln (also 4 bis 5 mal 5 bis 8 Frühlingszwiebelenden)
Kristallines Salz (Salzkristalle)
Stück Palmzucker
1 Knoblauchzehe (kann man auch weglassen), eventuell: paar Tropfen Sesamöl
und nun „stampfen, mörsern, reiben“ und bitte gründlich! Nicht „husch husch“!

Wenn dies alles wirklich feingerieben und gestößelt ist (bitte aufmerksam kontrollieren), noch den Saft von zwei (nicht einer!!) Limetten drübergeben und das ganze sorgfältig verrühren zu einer breiigen Konsistenz.

In der thailändischen Küche nehmen die Gewürzpasten breiten Raum ein. Die hier (gestern) zubereitete habe ich keinem Rezeptbuch entnommen, sondern selbst zusammengestellt. Die Mengen sind je nach Geschmack frei variierbar, bitte selbst ausprobieren. Denn ich bin weder Vorturner, geschweige denn Vorkoster.

Verwendungszweck: Solche Gewürzpasten sind explosionsartige Geschmackserlebnisse der besonderen Art. Ich verwende sie, um sie dann löffelweise unter ein Salatbett zu rühren, wo sie nach ca. 10 bis 15 Minuten einen fruchtig-leicht säuerlichen Geschmack knospen lässt.

Linklotse

(EP)

27.12: Foto: Das arrangierte Häufchen Allerlei – (performed & © by Michael Bund)

Das arrangierte Häufchen Allerlei (performed & © by Michael Bund)

Das arrangierte Häufchen Allerlei (performed & © by Michael Bund)

Allerlei arrangiert, nicht derangiert auf Nirosta-Küchenspüle am Abend: die Protagonisten v.l. n. r.: Holzkratzlöffelkelle zum behutsamen Schaben, a Glaserl Rotwein, 3 Tomaten, 1 Stück Rumpsteak, Kräuter, Kalamata-Oliven, Knoblauch, klein geschnitten, Kapernbeeren, Pilze aus dem Glas – im Vordergrund lauernd: das Küchenmesser, schon leidlich benützt.

Das Foto wurde mir von Michael Bund zur Verfügung gestellt. Er hat es mit seinem Smartphone gemacht. Mir gefällt es sehr gut. Es hat alles, was einen schönen Abend ausmacht. Deswegen ist das Foto hier veröffentlicht. Danke, Michael! Auch für den Sommer-Song, der hoffen lässt: Dies Jahr wird´s ein besonderer….

Linklotse

06.12: Zubereitung: Eine Saucenbasis für eine Vielzahl von verschiedenen Thai-Gerichten ist ganz einfach herzustellen!

In der thailändischen Küche gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Salaten, deren Basis eigentlich immer gleich gestrickt ist. Man kann einen thailändischen Rindfleischsalat machen oder einen Entenbrustsalat. Man kann Fischsalat machen oder andere Salate, die äußerst wohlschmeckend sind. Für die Würzung des „Gesamtsalats“ ist aber die Basis im Grunde genommen immer dieselbe. Das versteht man erst nach einiger Übung.

Kochen nach Kochbüchern ist anstrengend und detailverliebt. Der Generalist erlernt bereits im ersten, zweiten bzw. dritten Versuch, was das gemeinsame Ganze ist. So ging es mir mit der „Saucenbasis“ und davon will ich heute hilfreich berichten. Passt auf.

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01.12: Rezept: Thailändische Vermutung vom norwegischen Lachs

v.l.n.r.: Palmzucker, Zitronengras, Galgant, grüner Pfeffer, Chilis, Schalotten, Koriandergrün, Knoblauch

v.l.n.r.: Palmzucker, Zitronengras, Galgant, grüner Pfeffer, Chilis, Schalotten, Koriandergrün, Knoblauch

(Dieses Rezept wird noch überarbeitet und fertiggestellt!)

Das Rezept ist eine Abwandlung diverser anderer thailändischer Gerichte, die ich im Laufe meines Lebens gekocht bzw. zubereitet habe.

Zunächst:

Zutaten

  • 1 Stück Palmzucker
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 1 Stück Galgant (ca. 4 cm)
  • 2 Stängel grüner Pfeffer (frisch)
  • 10 kleine oder 5 größere rote Chilis
  • 6 Schalotten
  • 10 Knoblauchzehen
  • 5 Stängel Koriandergrün (einschl. der Wurzel)
  • 4 Limetten

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