54.12: Gastrokritik: Gaststätte Sakura in Berlin #Qype

Japanisches Restaurant "Sakura" - Sushi, Berlin-Zehlendorf

Japanisches Restaurant "Sakura" - Sushi, Berlin-Zehlendorf

Direkt in Zehlendorf-Mitte, über die Kreuzung, dann rechts, ist das japanische Restaurant „SAKURA“. Es ist ganz allein dort, es gibt kein Bruder- und auch kein Schwesterrestaurant, auch wenn es so scheint. Auf Nachfrage erklärt mir die Bedienung: Nein, der Begriff ist also nach wie vor nicht wettbewerbsrechtlich geschützt. Ob´s stimmt, habe ich nicht überprüft, aber „Sayonara“ sagen kann man ja mal. Auch wenn´s hier keine versteht, denn das Personal ist nicht japanisch, allenfalls asiatisch. Macht nichts. Nett ist sie sehr, diese kleine Asiatin, die uns bedient.

Achtung, nicht verwechseln mit SAKURA I bis IV all round Berlin, also andernorts:

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40.12: Zubereitung: Collage „Mörserarbeit: Gewürzpasten, diverse“

Collage "Mörserarbeit: Gewürzpasten, diverse"
Collage „Mörserarbeit: Gewürzpasten, diverse“

Leute, macht aus euren Herzen keine Mörsergrube, sondern verwendet Zutaten für diese frische, freche, gar nicht scharfe, aber würzige Gewürzpaste in Anlehnung an das hier:

2 cm Ingwer geschält und gestiftelt
4 bis 5 abgeschnittene, grüne Ringe vom Bund Frühlingszwiebeln (also 4 bis 5 mal 5 bis 8 Frühlingszwiebelenden)
Kristallines Salz (Salzkristalle)
Stück Palmzucker
1 Knoblauchzehe (kann man auch weglassen), eventuell: paar Tropfen Sesamöl
und nun „stampfen, mörsern, reiben“ und bitte gründlich! Nicht „husch husch“!

Wenn dies alles wirklich feingerieben und gestößelt ist (bitte aufmerksam kontrollieren), noch den Saft von zwei (nicht einer!!) Limetten drübergeben und das ganze sorgfältig verrühren zu einer breiigen Konsistenz.

In der thailändischen Küche nehmen die Gewürzpasten breiten Raum ein. Die hier (gestern) zubereitete habe ich keinem Rezeptbuch entnommen, sondern selbst zusammengestellt. Die Mengen sind je nach Geschmack frei variierbar, bitte selbst ausprobieren. Denn ich bin weder Vorturner, geschweige denn Vorkoster.

Verwendungszweck: Solche Gewürzpasten sind explosionsartige Geschmackserlebnisse der besonderen Art. Ich verwende sie, um sie dann löffelweise unter ein Salatbett zu rühren, wo sie nach ca. 10 bis 15 Minuten einen fruchtig-leicht säuerlichen Geschmack knospen lässt.

Linklotse

(EP)

39.12: Zubereitung: Die Zubereitung eines asiatisch geprägten Salatbetts in Collagenform zusammengestellt

Collage "Zubereitung eines asiatisch geprägten Salatbetts"

Collage "Zubereitung eines asiatisch geprägten Salatbetts"

v.l.o.n.r.u.: scharfe Peperoni, Chinakohl, rote Zwiebeln und Frühlingszwiebeln, Ingwer, Frühlingszwiebel, chinesischer Sellerie, Zitronengras, thailändisches Basilikum, Koriandergrün

Ich kann hier nicht jedes Mal, wenn ich den Gang zur Kochurne gehe, ein komplettes Rezept abbilden. Jedenfalls nicht gerade jetzt. Zuviel andere Baustellen sind zu bewerkstelligen. Aber ich kann Einkreisungen vornehmen und Themen zunehmend verdichten. Wie das Thema „Asiatisches Salatbett“ – Gestern für das im Vorartikel angesprochene ausgesprochene Arsch von einem Viktoriabarschfilet. Warum Arsch vom Barsch, das ist eine andere Geschichte. Die Protagonisten dieser Collage habe ich der Klarheit halber oben benannt.

Wer jetzt nach dem Schraubenschlüssel ganz oben ganz links fragt: Er lag plötzlich auf dem Tisch meiner Nahrungsvor- bzw. zubereitungen. Dann entschloss ich mich, ihn als Metapher mit zu fotografieren: Dass man nämlich nicht zu sehr am Essen herumschrauben soll. Es reicht, das von der Natur bewilligte in geeigneter Weise zuzubereiten. Das war´s dann auch schon. Also das Gegenteil von convenience food.

Linklotse

(EP)