315/16: Rezept: Rinderbrühe, Rindersuppe & Co.

Klassisch: Rindfleischsuppe mit Wirsingkohleinlage

Klassisch: Rindfleischsuppe mit Wirsingkohleinlage

Rinderbrühe, Rindersuppe & Co. sind Protagonisten bestimmter Jahreszeiten. Gemein sind niedertemperaturige, der Herbst, der Winter. Weniger Frühling, Sommer.

Für die Zubereitung kann man Zutaten variieren und das ist auch gut so. Im Sinne einer denkbaren Zutatenliste verstehe ich die nachfolgenden Angaben, die ich für meine eigene Organisation von bemühter Küchenarbeit aufstelle.

Fleisch
Gemüse
Gewürze

sind Kategorien, innerhalb derer variiert werden kann. Die höchste Kunst ist m.E., die Zutaten nicht zu überbetonen und alles im richtigen Gleichklang zueinander zu verwenden. Das lässt sich nur mit Experimentieren zuverlässig feststellen. Viele Köche haben unterschiedliche Erfahrungen. Mir geht es nicht darum, die genaue Zutatenmenge und Zufügung genau vorzuschreiben. Vielmehr ist die nachfolgende Liste ein Brainstorming zum Gericht.

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274/15: Gastritik: Das japanische Sushi-Restaurant „Sayuri“ am Kurfürstendamm in Berlin-Halensee

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Grüne Erbsen mit Wasabi

Grüne Erbsen mit Wasabi

Erstklassig. Kult die Bedienung: Lustiger, etwas zerstreut wirkender Japaner. Zu dritt Sushimehrteiler genossen, Genossen. Gehe wieder hin, auf jeden. – Was einen Japaner ausmacht, der Sushi kredenzt? Witzigkeit.

Kennt keine Grenzen. Wusste aber auch Hape Kerkeling schon, der Gelegenheitsberliner aus Wilmersdorf. Die Summe der Kommentierungen ist nicht das Problem, um zu entscheiden, ob ein Restaurant gut ist oder schlecht. Die Einzelmeinung ist das Problem, und wenn sich der Kommentar herausschält aus der Situation, in der sich die öffentliche Meinung befindet.

Meine Meinung ist positiv. Das japanische Interieur ist karg und von großer Edelheit, Noblesse. Die Mitarbeiter sind super, aus verschiedenen Gründen. Am Kudamm gelegen, eher sehr klein, kommt eine Mitarbeiterin herein von der Straße zum Dienst und begrüßt erst einmal uns drei, die wir hier gerade Platz genommen haben. Ich erstmals.

Wir drei sind uns einig, dass es etwas mit einem macht, wenn eine freundliche Ansprache erfolgt und man als Gast wiedererkannt wird. Ich ja nicht, ich war das erste Mal dort. Die Sushis auf der Karte sind übersichtlich sortiert. Ich bin kein ausgesprochener Großschwätzer und Kenntnisaffe, ich nutze Karten, um mich grob zu orientieren, ich weiß, was ich will, heute Thunfisch und Lachs-Rollen, zwo mal acht Stück, Wasabi und Ingwer dazu, einen Ingwer-Limetten-Tee. Mein Problem ist, dass ich gelegentlich hobbyartig schriftstellere: Ich habe teils zu viele Bilder im Kopf, Situationen, Einrichtungen, Gegenstände, kleinste Begebenheiten. Warum die Chemie am gestrigen Abend für mich so stimmig war, so stimmte? Okay, ich erklär´s.

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207/14: Foto: Tägliches Experiment: Die Asiaküche und ihre Überraschungen!

Mich kostet es Kraft und Expertise, eine leicht säuerliche, scharfe Garnelensuppe zu kochen. Allein die Auswahl der richtigen Garnelen ist schon anspruchsvoll. Ganz zu schweigen von den restlichen Zutaten. Eine solche Suppe fix und fertig ist „Tom Yam Gung“, die thailändische Variante dieser äußerst geschmackvollen Garnelensuppe.

Die Sache mit der Zubereitung „asian style“ ist nicht ohne. Man muss ein knochentrockner Fan sein. Und überhaupt: „asian style“, das sagt gar nichts. Die asiatische Küche ist vielschichtig wie die Zahl lokaler Restküchen der Welt, zusammen. Und getrennt.

Manches flutscht leicht von der Hand durch die Finger in den Topf, plumps. Einen Schweineuterus zubereiten? Es gibt Grenzen des Anstands. Der Mensch lebt erstens nicht vom Brot allein. Aber nicht vom bzw. im Schweineuterus. Mitnichten, Ihr Asiafichten.

Es reicht aus, diejenigen Gelüste an sich selbst zu befriedigen, nach denen man ans Kreuz geschlagen dürstet, bzw. gelüstet. Für alles andere gibt es Talentshows, Supertalent, Horst Lichter „mit einem Schuss Sahne“ und Klaas & Joko für die Jugendlichen. Sollen die doch fressen, was im Dschungel übrig blieb. Guten Appetit.

115/13: Foto: Pasta asiatica under construction: Grüne Chilis, Zitronengras, Knoblauch, Ingwer

Pasta asiatica under construction: Grüne Chilis, Zitronengras, Knoblauch, Ingwer

Pasta asiatica under construction: Grüne Chilis, Zitronengras, Knoblauch, Ingwer

Überprüft: Die Wortschöpfung „Pasta asiatica“ gibt es so noch nicht. Nur in anderem Zusammenhang: Der Mensch meint „Pasta“, wenn er Nudeln isst. Er meint aber nicht „Paste, zu einem Curry gemörsert und zerstoßen“. Das freut uns. Weltweit innovativ.

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