255/15: Allgemein: Hühnersuppe, Küchenchef und -chefin und „Feuchtgebiete“

Hühnersuppe

Gerade wenn im Haus ein Männerschnupfen regiert, meint Cornelia auf facebook, ist Hühnersuppe wichtig. Ich reagiere prompt und springe darauf an.

Ich melde wg. Männerschnupfen mein globales Interesse an, im Kontext zum Diskurs passend. Hatte gestern schon bei der Küchenleitung den Rezeptwunsch „Hühnersuppe“ geäußert. In einer Stunde ist es soweit. Wir merken uns: Man kann Hühnersuppe im Grunde gar nicht genug loben! Sie verdient ganz einfach Erwähnung…

Ich gebe die Küchenleitung auch gern mal ab. Um dann anderen Tages erneut dorthin vorzustoßen und mich als Chef zu gerieren. Nicht um mich zu genieren. Apropos: Heute habe ich Charlotte Roche erinnert und war gedanklich in ihren Feuchtgebieten unterwegs…

Wenn das auch eine ganz andere Geschichte ist.

186/14: Foto: Die Hühnersuppe auslöffeln soll sie, die sie sich selbst eingebrockt hat…, die Schwarzer! Klare Brühe! #Schwarzer #Bashing

Hühnersuppe

Ein klarer Fall: Die Nation echauffiert sich über Alice Schwarzer. Dabei ist klare Hühnerbrühe gesund und hilft, Krankheiten zu kurieren! – Eine Nation, die mehrheitlich Horst Lichter zum „Koch des Jahres“ wählt, um ihm die Goldene Kamera zu verleihen, muss man fragen, ob die Auszählung ähnlich wie beim ADAC erfolgte? Die Schwarzer soll den Löffel abgeben, aber die Suppe ist noch nicht gegessen. Die komischste Wortschöpfung zu Suppe hat Nilz Bokelberg geschaffen: er predigt „Liebessuppe“.

Ich habe wahrscheinlich eine Bildungslücke: Noch nie habe ich irgendwie gelesen, das Alice Schwarzer vorschlug, Steuern zu vermeiden und Geld im Ausland festverzinslich anzulegen. Gleichwohl lese ich heute überall, ausnahmslos überall, kritische, pseudokritische und kritischste Kommentare über das Fehlverhalten von Alice „Emma“ Schwarzer. An persönlichen Tiefschlägen fehlt es nicht.

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