Bilderserie "Café Meyan, Berlin-Schöneberg"

219/14: Gastrokritik: Das Café Meyan, zu deutsch „Süßholz“ in der Goltzstr. in Berlin-Schöneberg

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Bilderserie "Café Meyan, Berlin-Schöneberg"

Bilderserie „Café Meyan, Berlin-Schöneberg“

Superladen, ganz besonders gut!

In der Goltzstr. ist irgendwie auch schon bisschen der „Ranz“ drin. Viele der Läden sind dort schon sehr lange. Bei einigen hat sich aufs Engagement mit der Zeit schon so ein bisschen  Patina gelegt. So wie wenn man die Jahre kommt und der eigene Fokus langsam abhanden kommt. Eigentlich sind wir aus Erinnerung an gute Zeiten im Café M zum Frühstück verabredet. Eine junge Frau, die mir den Kaffee bringt, sagt zu einem anderen Gast mit drei Mitessern, die am Nebentisch Platz nehmen: „Isch habbe gar kein Frühstück.“ – Seit ungefähr zwei Jahren, so ist zu vernehmen, bietet das Café M. kein Frühstück mehr an. Das ist der Vorzug des neu hinzu gekommenen Cafés namens „Meyan“, das ist türkisch und bedeutet „Süßholz“.

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Bilderserie "Mao Thai", Prenzlauer Berg

218/14: Gastrokritik: Vom Mai Thai in Prenzlauer Berg, high end-Thaiküche Berlin´s

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Bilderserie "Mao Thai", Prenzlauer Berg

Bilderserie „Mao Thai“, Prenzlauer Berg

Am Ende alles gut.

Ich kenne den Laden in der Wörther Str. schon geschätzt 10 Jahre. Seither hat sich dort nicht viel verändert.

Von Anfang an war er ausgelegt als „zur Spitzenklasse der Berliner Thaiküche“ unter den ersten vier, fünf Restaurants dieser Art. Das war so. Das blieb so. Auch letzten Freitag.

Unverständlich: Noch niemand hat auf plazaa.de dies Restaurant einmal grundlegend bewertet. Deswegen hole ich das jetzt nach. Es ist Brunftzeit und ich bin der Platzhirsch, der thailändische.

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Ceviche @GLH, Berlin-Charlottenburg

217/14: Gastrokritik: Das „Glaube Liebe Hoffnung“ in der Neufertstr. in Berlin-Charlottenburg

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Ich glaubte schon länger an die Macht großartiger peruanischer Fischgerichte, wenn sie in Berlin frisch zubereitet werden. Wenn sich Gerichte wie diese in der Größe als „skalierbar“ herausstellen und was wir die Stammwürze des Gerichts nennen, die nach oben hin offene Scoville-Scala verhandelbar ist.

Die firmeneigene Suchtmaschine von plazaa.de gibt jedoch bestürzende Werte aus, während ich hier herumsuche.

Ich suchte (in der Suchtmaschine) erst kürzlich, soeben, nach „Glaube Liebe (und) Hoffnung“ und ich bekam? Nichts. Deine Suche nach: Glaube Liebe Hoffnung ergab 0 Resultate. Das war eben, kurz bevor ich den kühnen Entschluss fasste, eine Art öffentliches Glaubensbekenntnis zu verfassen.

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Restaurant "New Yquan", Halensee

216/14: Gastrokritik: Das Restaurant New Yquan in der Damaschkestr. in Berlin-Halensee #Vietnam

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Restaurant "New Yquan", Halensee

Restaurant „New Yquan“, Halensee

Am 11. Januar 2014 hat Nhuy Truong Bach dieses Restaurant im Haifischbecken „Kudamm-Seitenstraße Halensee“ in der Damaschkestr. eröffnet. Die Gegend gilt gastronomisch als schwierig. Ein paar Häuser nebenan wohnen als kompliziert geltende, äußerst kritische Bildungsbürger. Und viele nette Menschen. By the way: So eine kleine vietnamesische Perl- bzw. Silberzwiebel wie dieser Laden benötigt ein bisschen Protektion.

Dabei sind alle Anlagen, ein gutes Restaurant zu werden, tatsächlich vorhanden und niemand kann ernstlich behaupten, sie gäben sich nicht redlich Mühe, einen ordentlichen Ruf über die Straßenecke hinaus zu erwerben. Nein, sie geben sich hier sehr viel Mühe. Sie sind freundlich, bemüht, hinterher, machen sich einen Kopf, fragen nach, ob alles gut ist und was mehr wünscht sich der Gast? Richtig: Man erwartet es in so einem kleinen Laden wie diesem erst gar nicht.

Möglicherweise wird sich der Laden daher hier halten.

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Fotoserie "Mr. Hai, Steglitz"

215/14: Gastrokritik: Bei Mr. Hai in der Albrechtstr. in Berlin-Steglitz lächelt ein fetter, goldener Buddha

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Fotoserie "Mr. Hai, Steglitz"

Fotoserie „Mr. Hai, Steglitz“

Wenn irgendwo in einem asiatischen Restaurant ein dicker, goldfarbener, lächelnder Buddha thront, ist das schon die halbe Miete. So gehört es sich auch. Anders als diese Art von asiatischer Erdverbundenheit ist allerdings der Laden von Mr. Hai, einer von mehreren des gleichen Besitzers. Hier an der Ecke Steglitzer Kreisl ist eine Entente der Habseligen unterwegs, bzw. diejenigen, die es gern werden würden. Die Schloßstr. ist eine Shoppingkröte.

Auf diesem Weg ins glückselig machende des Kaufkommerzialismus lässt sich ein verschmitztes Sushi noch schnell verdrücken oder etwas asiatisches schlemmen, das nicht in Buxtehude hergestellt ist. Bei Mr. Hai ist vieles, was kredenzt wird, Handarbeit. Von echter Köche Händen.

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Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

195/14: Gastritik: Das Budda Haus in der Akazienstr. in Berlin-Schöneberg

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Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Wenn vorn „tibetisch nepalesisch“ draufsteht, ist das ein klarer Auftrag. Und es hat geografische Nähe zueinander. Was aber, wenn im Innern des Lokals die Küche auch chinesisch und sogar thailändisch wird? Ist das Leben wie der Mekong? Wie ein Fluss, der mäandert mit der Zeit…Prost Mahlzeit.

Das Buddha Haus in der Akazienstr. passt in die nähere Umgebung. Hier sind einige solcher Restaurants. Das ganze Outfit des Ladens ist irgendwie „blümerant“ asiatisch. Von mir aus, bitte schön.

Ob es einem gefällt, vom Zuschnitt her etwas „panasiatisches“ zu verköstigen? Oder ob es besser ist, ein rein indisches, ein pakistanisches, ein laotisches oder thailändisches Restaurant aufzusuchen? Ich habe dazu eine feste Meinung. Sie lautet: JA.

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179/14: Gastritik: Das Restaurant „Ming Dynastie“ in der Otto-Suhr-Allee, Berlin-Charlottenburg – Status: #Abwarten

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Minh Dynastie, Innenansicht

Hinter „Ming Dynastie“ steckt in Wirklichkeit ein kleines China-Imperium von vier Restaurants, die über ganz Berlin verstreut sind. Ein weiteres befindet sich in Hamburg. Ich kam zufällig des Wegs in Berlin-Charlottenburg und traf auf das Lokal in der Otto-Suhr-Allee. Alles war ungewöhnlich: Auch die Zeit, zu der ich dort aß, ganz allein.

Das ist schon komisch mit dem eigenen Gedächtnis. Zuweilen schaffe ich neue Worte und präge sie mir so fest als möglich ein. Um sie kurze Zeit danach komplett zu vergessen. Wozu dann das alles? Das Wort „Gastritik“ ist so eins, ein Kofferwort aus Gastronomie und Kritik, zusammen gekoffert zu Gastritik, so wie Gastritis und wir alle wissen, das verheißt nicht unbedingt nur Gutes. Aber wer verspricht einem auch schon, gastritische Ergüsse zu schreiben, einzig und allein in der Absicht, jemanden zu ergötzen? Nein, Gastrokritik kann sogar vernichtend ausfallen.  Dieser Tage denke ich über Sinn und Unsinn richtiger Gastrokritik verstärkt nach. Der Grund: Qype ist gestorben und da durfte ich, wie ich wollte. Jetzt heißt Qype Yelp und mir wurde schon ein, zwei Mal übel, was uns diese Amis so als richtig oder falsch überhelfen wollen.

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