306/16: Gastritik: Eine ganz gewöhnliche Erfahrung! Das Sisaket #Beitragspiegel

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Seit Jahren fasse ich den Laden an, wenn er auf meiner Wegstrecke liegen könnte. Sei es aus Absicht oder ohne einen Plan. Das laotisch geführte Sisaket ist mit das Beste, das Berlin an thailändischer Kirche (die Religionsgemeinschaft der Gutesser) zu bieten hat. Wenn man gläubig ist und wie ich buddhistisch an die Großartigkeit außergewöhnlicher Essenstempel glaubt. Ein bisschen zusammengerückt ist das ganze inzwischen. Noch vor kurzem verteilte sich die thailändische Dreifaltigkeit auf drei Gegenden in Berlin: Mit dem Mao Thai an der Wörther Str. (Prenzlauer Berg), Tuans Hütte (Dircksenstr., Mitte) und dem Sisaket, dem zweifellos edelsten der drei asiatischen Unicorns in der Mauerstr. (Mitte).

Als müssten wir alle inzwischen den Gürtel enger schnallen, ist das Sisaket nun an Tuans Hütte so nah wie fußläufig herangerückt. Beide Geschäfte liegen gerade mal 200 m auseinander. Das ist ein Punkt, der einem als wirklich langjähriger Verehrer dieser 3 Highligen Könige aus dem Siam doch Sorgenfalten ins Gesicht schlägt. Wohin denn nun? Zu Tuans Hütte? Oder zum Sisaket, wenige Meter daneben? Kommt inzwischen wirklich drauf an. Allerdings ist jetzt das Sisaket zum Bewerten dran.

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Münchener Weißwurst

301/16: Gastritik: Currystation 36 an der Otto-Suhr-Allee 36, Charlottenburg – ein Systemvergleich #Wurstfress

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Weil ich keine negativen Kritiken mehr schreibe, lasse ich das in solchen Fällen. Allerdings verdient der Besuch hier doch Erwähnung. Lehnt sich doch der Name an ein überregional bekannt gewordenes Berliner Wurstvorbild nahe an. Also darf uns das nicht Wurst sein.

(Agentur wurstfress) Auftragsgemäß vermutlicher Leser frage ich beim Besuch gezielt nach: Ich hatte vor einiger Zeit gehört, es gab einen Gerichtsstreit, wenn ich nicht irre, beim Berliner Landgericht. Wurstmaxe gegen Bratmaxe. Es ging aber nicht um die Wurst, sondern um die Pelle. Darf sich ein zweiter hier in Berlin nennen, wie Berlins erster? Ich höre: Curry 36 bezieht sich auf SO 36, Berlin-Kreuzberg, alte Postleitzahlen-Nomenklatur. Currystation 36 bezieht sich auf eine Hausnummer. Das gibt wettbewerbsrechtliche Unterschiede? Überprüft habe ich den Thekentalk nicht. Und auch das ist unüberprüft: Hieß die Currystation im Zeitpunkt des Rechtsstreits auch Curry 36 und deswegen?

Dann wäre die Namensänderung doch durch juristischen Streit entstanden.

Dies alles hat aber mit der Currywurst an und für sich wenig zu tun, um die es mir geht, wenn ich Hunger habe zu speisen unterwegs. Ich gebe aber zu, dass genau dies meine Beweggründe waren, hier anzuhalten. Ich wurde zufällig drauf aufmerksam, weil ich ja immer mit etwas Abneigung auf diese Straßenecke gucke: Gegenüber ist das Scientologen-Berlingebäude.

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Bilderserie "Orchidee", Rheinsberg

237/14: Gastritik: Das Restaurant „Orchidee“ in Rheinsberg sollte Fuß fassen und sich bewähren, es braucht so was!

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Chinesische Winkekatze, bearbeitet

Das Problem am Platze: Wo essen gehen? – Rheinsberg-Gastroland fast abgebrannt. Als Städter auf Reisen durch die Mark oder als Rheinsberger Umländer, essen gehen, wie Fontane speiste oder „Der alte Fritz“. Der übrigens ist schräg gegenüber und zählt ganz zweifelsohne zu den Platzhirschen. Es gibt vielleicht zwei Restaurants in der Qualität, wie sie der „Alte Fritz“ aufzubieten hat.

Asiatisch essen, in Rheinsberg? Nöö… – So halten es viele Rheinsberger. Sie denken sich was und das offene Denken verbrämt sich z.B. in: „Das ist bestimmt eine Geldwaschanlage.“ Wenn nicht? – Wenn es einfach nur ein den Brandenburg-Ostprignitzern das asiatische Essen nahe zu bringen ist?

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234/14: Gastritik: Das Restaurant „Alter Fritz“ in Rheinsberg ist ein ausgesprochen langweiliger Ort

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Weitere Konzentration beim Geschäft mit „user generated content“: Im Kampf um die Vorherrschaft von Bewertungsportalen ging qype an Yelp. Jüngst ist zu hören, das weitere Portal restaurant-kritik.de ginge ebenfalls in Yelp, unter? Wo bleibt denn da der „regionale Unterschied“ im mainstream der Bewertungen? Richtig: Momentan laboriert man auf plazaa.de noch herum, in der löblichen Absicht, etwas Unabhängiges weiter zu betreiben. Das hat mich veranlasst, eine weitere Rezension über ein Restaurant, „das sich lohnt“ zu verfassen. Über den „Alten Fritz“ in Rheinsberg, eins meiner absoluten Lieblingsrestaurants.

Seit ich weiß, Bewertungsportale sind endlich, gibt es dieses doppelte Lottchen, das Veröffentlichen von Rezensionen und das Speichern einer Kopie derartiger Rezensionen im persönlichen backup meines Lebens. Also hier. Der nachfolgende Artikel erschien auf plazaa.de

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Hotel Restaurant "SEEHOF", Rheinsberg

225/14: Gastrokritik: Das Hotelrestaurant „Seehof“ in Rheinsberg ist empfehlenswert

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Hotel Restaurant "SEEHOF", Rheinsberg

Hotel Restaurant „SEEHOF“, Rheinsberg

Zusammenfassung: Sehr gutes Restaurant am Wasser, im Sommer mit überwältigendem Hofambiente.

Dienstag hat der „Alte Fritz“ in Rheinsberg Ruhetag. Das ist bedauerlich, aber nicht zu ändern.

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Kirche St. Severin, Deckengemälde

222/14: Gastrokritik: Das Restaurant „Vogelkoje“ in Kampen auf Sylt ist ein Prima-Restaurant. Meine Bewertung im Detail.

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Kirche St. Severin, Deckengemälde

Kirche St. Severin, Deckengemälde, Keitum (Sylt)

Unbedingt ansehen: Die Kirche St. Severin in Keitum auf Sylt ist eine wunderbare, sehr schöne Kirche, wie gemacht, um dort einen Moment zu verweilen. Auf dem Friedhof an der Kirche liegen u.a. Peter Suhrkamp und Rudolf Augstein, und die beiden hatten Geschmack. Das Logo oben rechts im Bild habe ich nachträglich hinzugefügt, in der ernst gemeinten Absicht, für die Kirche zu werben. Hier noch ein schönes Video.

Ein erstklassiger, lauschiger Platz, den hier kein Mensch erwartet.

Wer´s gut mit Vögeln meint, interessiert sich für die historische Entenfalle („Vogelkoje“), die unmittelbar daneben nach historischen Angaben wiederaufgebaut ist. Dort verfingen sich Erpel und Enterich, weil Lockenten eingesetzt wurden, die die wildziehenden Vogelviecher anlockten. Ein perfider Plan.

Nicht weniger perfide ist die Strenesse der Restaurantbetreiber des gleichnamigen Restaurants „Vogelkoje“.

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Serie "Nuovo Mario", Schmargendorf

221/14: Gastrokritik: Es gibt eine Art „Super-Mario“ in Berlin-Schmargendorf, das „Nuovo Mario“, ein feiner Laden!

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Serie "Nuovo Mario", Schmargendorf

Serie „Nuovo Mario“, Schmargendorf

Im Restaurant NuovoMario in Schmargendorf treffen wir zu zweit zum Mittagessen ein. Stefan hat gesagt, dort können wir gut essen. Das Restaurant liegt wie eine Perle in der Reichenhaller Str. in Schmargendorf. Die Straße ist auf dieser Höhe zwischen der Berkaer Str. und der Reichenhaller Str. wie ein Polygon arrondiert um einen ordentlichen Bürgersteig herum. Fast möchte man meinen, hier würde er abends noch hochgeklappt. Doch das Gefühl trügt. Auf dieser Höhe der Straße ist abends durchaus was los. Eine Reihe ganz exquisiter kleiner und ungewöhnlicher, hübscher Geschäfte langweilt und lümmelt sich dort herum. Spaß.

Wir sind mittags dort um 13 Uhr. Es geht darum, etwas zu Mittag zu essen und einigen Gedanken Fortgang zu geben. An der Tür wird uns aufgehalten von einem sehr gepflegten Kellner. Ungewöhnlich: Man begrüßt uns mit einem persönlichen Handschlag. Wenn das mal nicht die Vorstufe zum noch folgenden Ritterschlag ist, denke ich einen Moment.

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