283/15: Gastritik: Die Dünenklause auf Spiekeroog, falsche Fuffziger und quengelnde Gäste

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Vom gut Essen gehen zu erzählen, ist zuweilen hakig und ösig. Mit etwas Pech ölig und wenn Gäste unzufrieden sind nölig. Solche Gäste habe ich erlebt. Und mir gehen ihre Attitüden und ihre schlechte Benimmse ziemlich auf den Senkel.

Der erste ist Familienvater in der inzwischen dritten Generation, Opa, und er hat Tafelspitz mit Meerrettich gehabt. Der Ober räumt ab und fragt: „Waren Sie zufrieden?“ Opa sagt als einziger: „Nein.“ Ober fragt nach: „Was? Warum?“ und „Sie können es mir sagen, dann kann ich es ausrichten in der Küche?“  Ich drehe mich um, schaue Opa an, er guckt so verkniffen. Er bemerkt es. Jetzt fängt er an, herum zu stottern. Er will nicht heraus mit der Meinung. Der Ober setzt nach: „Vielleicht kann ich es ja wieder gut machen?“ Vernünftiges kommt nicht aus Opas Maul. Es ist vollgestopft. Der Teller ist blitzblank sauber. Artig alles aufgegessen.

Generation Trümmermann: Man lässt nichts liegen. So ist das aber nicht in Ordnung. Man lässt etwas zurück gehen, wenn es nicht in Ordnung ist. Opa. Komm. Schweig. Übellauniger Zeitgenosse.

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