Himbeeren

289/15: Positionen: BGH-Urteil (I ZR 45/13) verteilt Goldene Himbeere an Lebensmittelindustrie! Richtig so! #Teekanne #Teawatch

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Geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV). Er monierte unter anderem, dass das „natürliche Aroma mit Himbeergeschmack“ in Wirklichkeit aus Holzspänen oder Schimmelpilzen gewonnen werde.

schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung hier und der Kopf macht „Ahh!“ und „Och!“ und „Naja, genau.“ Wir erinnern uns an Orangensaft, dem Holzspäne als Fruchtfleischersatz beigemengt wurden, und wir sind sauer auf die Industrie an sich, auf Fakeprofile und -produkte, auf Lebensmittel, die uns verkauft werden von gewissenlosen Halsabschneidern, denen einzig und allein ihre Kapitalverzinsung Pluspunkte bringt. Und eben nicht die gute Qualität erstklassig erzeugter Lebensmittel.

Mit dieser Verbrecherindustrie hat sich der Bundesgerichtshof beispielhaft am Himbeertee ergötzt und unter dem Aktenzeichen I ZR 45/13 ein Stück weit die Suppe ausgelöffelt, die ein namhafter Teehersteller namens Teekanne unter der freien Fantasiebezeichnung Felix-Vanille-Himbeer-Abenteuer vertrieb. Ein Abenteuer schon, so befanden die Richter sinngemäß bleibt die tatsächliche Zusammensetzung des Fälschertees doch hinter den maulheldenhaft benützten Produktbezeichnungen zurück. Der Beschluss des BGH, so mein Resümee lässt Verbrauchern nun viel Spielraum, gegen Scharlatanerie in der Lebensmittelindustrie vorzugehen.

Weiteres lässt sich der Pressemitteilung des BGH zum Beschluss hier entnehmen.

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