Der Sinn des Lebens (Teil 1): Die Leber

252/15: Video: Der Sinn des Lebens (Teil 1): Die Leber, Organspende und das Wachsen an Aufgaben


Sinn des Lebens Organspende

Der Mensch ist ganz oder teils direkt ansprechbar. Wenden wir uns ihm zu. Sobald ihm jemand Aufmerksamkeit zuteil werden lässt, und sei es auch nur einzelnen Teilen, geschieht etwas Großartiges: Es wächst.

Der Leber wird ähnliches nachgesagt. Nicht vom von Münchhausen. So heißt er nicht, sondern „von Hirschhausen“. Eckart? Die Russen sind da….

Er erzählt uns viele medizynische Märchen, darunter Mythen, Räuden, Ranunken. Wildes Zeugs. Eckart ist beliebt im deutschen Fernsehen. Zu seinen zentraleuropäisch bedeutsamsten medizynischen Entdeckungen gehört die Aussage „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“. Das ist locker formuliert, aber hier und da unzutreffend.

Von der deutschen Supermarktleber wissen wir, dass das Gegenteil häufig ist. Legt man sie in die Pfanne, schrumpft sie. Sehr wasserhaltig, etwas glibberig. Eklig irgendwie.

Vom schlachtfrischen Jungbullen (Alter ca. 9 Monate) wissen wir durch einen Test aus „frischer Landschlachtung“ zu berichten: Die Leber ist nicht per se wasserhaltig, schleimig und in sich unstet. Sie kann fest sein, von gesund grifffester Struktur und hübsch anzusehen. Deshalb wurden einige Fotos angefertigt.

In der Fotogalerie einige CloseUps von großen Stücken.

Verarbeitet wurde das ganze zu einem asiatisch anmutenden Salat mit frischer Kalbsleber.

Wie es sich beim Schneiden gut angefühlt hat, blieb es auch beim Zubereiten im heißen Wok. Ein festes, ordentliches Stück Fleisch, das innen leicht rosé bleibt, während an der Oberfläche eine krause, krosse Struktur entsteht. Diese Leber zerfällt nicht in sich oder zusammen oder wird nicht hart wie altes Leder. Eine großartige Versuchung.

Das Ergebnis ist ausgezeichnet.

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