Pomelo-Garnelen-Salat (thail.)

240/14: Rezeption: Der „Pomelo-Garnelen-Salat“ heißt auch umgekehrt ähnlich und ist inspired in Thailand

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Pomelo-Garnelen-Salat (thail.)

Pomelo-Garnelen-Salat (thail.)

Mit der schriftstellerischen Beschreibung der Zubereitung von Nahrung in Form eines späteren „Fertiggerichts“ tue ich mich aus mehreren Gründen schwer. Erstens: Allein mir fehlt die Zeit.

Zweitens kann ich mit dieser Gewohnheit nur zu außergewöhnlichen Gelegenheiten brechen. Wenn es mir wichtig wird. Das betrifft den Zeitpunkt, an dem ich vor Weihnachten sowieso noch viel weniger Zeit habe. Allerdings sind an den letzten Wochenenden Gerichte aufgekommen, die nachzuhalten, Spaß macht. bzw. machen könnte. Pomelo-Garnelen-Salat ist so ein Fall. Was Garnelen betrifft, bin ich süßsauer. Süß: Ich mag das. Sauer: Die Produktgenesis bis zum Verzehr ist häufig von großem Übel.

Dies muss man ausschalten können. Deswegen sind Garnelen für mich stets mit Überwindung verbunden. Zu viel Aquakultur, Bangladesh, China und schlichtweg unkontrollierbare Tierproduktion. Ich würde das weit häufiger essen, gäbe es diesbezüglich geklärte und nicht zu beanstandende Fangkriterien.

Ansonsten hat mich die Vorweihnachtszeit gefangen genommen, auch außergewöhnliche Gerichte aufzutischen, es zumindest mal wieder zu versuchen. Als ein schönes Gericht ist der Garnelen-Pomelo-Salat auch umgekehrt als Pomelo-Garnelen-Salat ein sehr schöner Salat aus dem asiatischen Einzugsgebiet, thailändisch.

Die Rezeption und ihre Zutatenliste

1 große Pomelo (oder Grapefruit, bzw. Pampelmuse)
4 EL Fischsauce (gern die bessere)
4 EL Limettensaft (frisch ausgepresst)
1 EL Zucker (wahlweise, besser: entsprechende Menge Palmzucker, zerstoßen, aufgelöst)
(Alternativ/Variation) 1 EL Chiligelee (Erklärung anderswo)
800 g rohe, mittelgroße Garnelen, geschält, ohne Darum, mit (oder ohne) Schwänzen
3 EL gehackte, frische Kokosnuss, angebräunt, angeröstet in der fettlosen Pfanne
6 Schalotten, in dünne Ringe geschnitten
5 Vogelaugenchilis, zerdrückt oder zerstoßen (z.B. im Mörser, als „Fetzen“)
30 g frische Minzeblätter
15 g frische Koriandergrünblätter
(ergibt 6 Portionen, wobei das ganze Gericht als „sidekick“ zu verstehen ist, also als Beigericht zum Hauptgericht, whatsoever!, als Kombinationsgericht, das andere Gerichte auf dem Essenstisch ergänzt)

Zubereitung

Ganz einfach: Pomelo schälen, die Streifen vorsichtig auseinander fleddern, die Haut mit einem scharfen Obstmesser abziehen und die Stücken in 2 cm große, mundgerechte Häppchen kleinschneiden. Fertig.

Die anderen Zutaten gem. obiger Liste „hübsch ordentlich“ abarbeiten und alle zusammenstellen. Die Reihenfolge denkt Ihr Euch bitte selbst aus, das hat was mit Küchenorganisation zu tun.

Chiligelee: Das ist Geschmackssache und additiv. Wer´s mag, rührt ein solches an. Ich hab das hier noch nicht beschrieben, einfach gugeln. Später beschreibe ich mal, wie ich es machen würde.

Das sind die „kleinen braunen Flecken“, die man auf den Fotos sieht. Durch die Mitverwendung wird der Salat ein Stück „hintertücksch“, feurig-scharf. Ich selbst finde allerdings die fruchtige Schärfe roter Chilis besser, sie schmeckt runder.

Nicht weniger rote Chilis nehmen. Auch nicht mehr. Fürs erste Mal so probieren. Später kann man immer nochmal korrigieren.

Alles schön in eine Schale, vorsichtig mischen (nicht so drücken und quetschen, das täte den Pomelostücken nicht gut. Nicht zu lange vor dem Verzehr anrichten, sondern frisch fertig und hopps auf den Tisch.

Viel Spaß.

 

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