Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

195/14: Gastritik: Das Budda Haus in der Akazienstr. in Berlin-Schöneberg

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Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Wenn vorn „tibetisch nepalesisch“ draufsteht, ist das ein klarer Auftrag. Und es hat geografische Nähe zueinander. Was aber, wenn im Innern des Lokals die Küche auch chinesisch und sogar thailändisch wird? Ist das Leben wie der Mekong? Wie ein Fluss, der mäandert mit der Zeit…Prost Mahlzeit.

Das Buddha Haus in der Akazienstr. passt in die nähere Umgebung. Hier sind einige solcher Restaurants. Das ganze Outfit des Ladens ist irgendwie „blümerant“ asiatisch. Von mir aus, bitte schön.

Ob es einem gefällt, vom Zuschnitt her etwas „panasiatisches“ zu verköstigen? Oder ob es besser ist, ein rein indisches, ein pakistanisches, ein laotisches oder thailändisches Restaurant aufzusuchen? Ich habe dazu eine feste Meinung. Sie lautet: JA.

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Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Es gibt hier allerhand unterschiedliche Gerichte unterschiedlicher Herkunft. Das Geheimnis allerdings dürfte sein: Sie kommen alle aus Berlin. Man richtet hier laut Speisekarte die Schärfe des Essen nach dem Wunsch des Gastes aus. Ein Tagesspiegel liegt herum, ich lese die Überschrift: „Grüne Woche – Der Mensch ist, wie er isst“ (von Hezke Jahberg). Ich denke gerade: Das fängt ja gut an.

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Ein indischer Rahmspinat mit Käse ist ganz okay, denke ich nach dem Essen. Das Mineralwasser war auch gut. Da kann man nicht viel verkehrt machen. Das Essen habe ich in noch mehreren Kleinigkeiten gut gefächert und durchmischt. Merken kann ich mir das Essen nicht. Weder als schlecht, noch als gut. Nicht als „geschmackvoll“ mit einer „klaren Note“, noch als „herausragenden Asiafood“. Alles was ich noch erinnere, als ich diese Zeilen niederschreibe, ist vage,, durchschnittlich und lala.

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Dafür ist vor dem Klo im Untergeschoss die Hölle los. Hier schäumt und bordet ein esoterisches Gesamtangebot erster Güte vor der Tür über. „Tanzend durch die Wechseljahre“ empfiehlt eine Tanztherapeutin per Prospekt. Getanzt gewechselt wird gleich im Nachbarhaus, hui. Ich bekomme da unten vor dem Klo einen „esoterischen Flitz“ und beschließe, das verwirrende Gesamtangebot erst mal nicht wahrzunehmen. Ich wollte nur etwas essen.

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Budda Haus, Akazienstr., Schöneberg

Beim Spaziergang durchs Lokal nehme ich erst jetzt wahr, wie groß der Laden ist. Von vorne uneinsehbar befindet sich hinten noch ein großer Gastraum. Alles in allem finde ich das Lokal nicht überwältigend, das Speisenangebot zu sehr „verwässert“ zu einer gesamtasiatischen Melange und dass ich einen Grund fände, unbedingt gleich nochmal hin zu gehen, kann ich gerade in diesen Minuten, in denen ich dieses schreibe, nicht in mir spüren. Wie gern würde ich den Namen dieses Restaurants tanzen?

Mein Besuch datiert vom 17. Januar des Jahres. Inzwischen bin ich vor Begeisterung abgekühlt. Aber den bleibenden Eindruck kann ich hier lassen. Falls ich nochmal wieder hinkomme, werde ich meinen obigen Bericht kritisch im Hinterkopf behalten. Ob er gerecht war.

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