184/14: Einkauf: Parkpalettengrauer Asia-Markt, erreichbar über Aufzug nach „down under“ und im Keller gelegen

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Jene Berliner, die gern asiatisch kochen, wissen längst, dass in Berlin drei große Filialen eines vietnamesischen Supermarkts namens Vin Loi existieren. Über alle habe ich schon irgendwo geschrieben. Der von dem heute hier die Rede ist, befindet sich in der Müllerstr. im Nordberliner Arbeiterbezirk Wedding. Er eignet sich als Einkaufsquelle auch für nördlich von Berlin wohnende Umländer, die wir -bei ähnlicher Sachlage im Dschungel in Australien- für gewöhnlich Ureinwanderer Brandenburgs nennen würden. In Berlin allerdings heißen die nicht so.

Hier heißen auch nicht so viele blonde Mädchen Larissa und werden zu Publikumslieblingen. Es wohnen hier Ayse, Metin, Heike und Horst, aber auch Fatima und Han Sun, kurz gesagt ein wilder Nationalitätenmix. Vin Loi ist dabei der asiatischste aller Berliner Supermärkte und keiner von den weiteren existierenden kann es hinsichtlich der Auswahl ernstlich mit diesem „Giganten“ aufnehmen.

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Über die Müllerstr. mit dem Auto anzufahren, ist gar nicht mal empfehlenswert. Besser man fährt in die Seestr., Richtung Osloer Str. ein und schon kurz nach der Ecke Müllerstr. dann die betongraue Rampe nach oben ins Obergeschoss. Oben auf der Parkpalette ist immer Platz für Autofahrer, die von anderswo her kommen.

Oben „anna Palette“ befindet sich auch gleich ein Aufzug, der direkt ins Erdgeschoss hinunter führt. Von dort aus kann man umsteigen in einen weiteren Aufzug ins Untergeschoss oder die paar Stufen zum Kellergeschoss per pedes hinunterlaufen. Der umgekehrte Weg, mit vollen Einkaufstüten empfiehlt sich später maschinengetrieben, doch dazu später.

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Hier erhält der asiatische Hobbykoch alles, was das Herz begehrt, die Auswahl ist schlicht überwältigend, vielfältig und irgendwie auch fast einzigartig. Freunde, und sogar „Gesalzte Enteneier“.

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Ich habe schon einige Male über diese Art asiatische Supermärkte geschrieben und kann mir daher eine viel zu detailreiche Schilderung dessen, was du dort erwerben kannst, möglicherweise sparen, stattdessen auf bereits erschienene Artikel hinweisen. Nur so viel: Ein gut sortierter Asia-Einkauf besteht für mich immer aus zwei Komponenten: Dem Frischeanteil an frischem Grüngemüse, Chilis und dergleichen, kurzfristig aufbrauchbaren Lebensmitteln.

Und dem Bevorratungsaspekt. Sehr gern kaufe ich 20 kg Reis. Das reicht eine ganze Weile und ist im preislichen Vergleich auch unschlagbar.  Eine Wagenladung Asia-Einkäufe bewegt sich betraglich bei zwischen 50,- und 100,- EUR meinerseits, abhängig davon, für wie lange und in welchen Massen ich zum gewöhnlichen Wochenkauf „hinzukaufe“. Das hält dann allerdings auch eine ganze Weile. Es hier genauer aufzulisten, macht kaum Sinn. Es soll ein grober roter Faden sein.

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Womit wir aber thematisch auch schon wieder am Aufzug stehen, siehe oben.

Derlei wegzutragen, gar noch auf der Schwanzspitze des mitgebrachten Chihuahua? Nö. Ist schon eine gute Konstellation, wenn es so wie hier funktioniert, mit technischem Hilfsgerät. Niemand hat die Absicht, dauernd wieder hierher zurück zu kehren.

Lieber das nicht.

Wo steht hier Vin Loi?

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