335/18: Rezension: Von der Gangbarmachung von Haushaltsküchengeräten klein und mit Kitchen Aid

Kitchenaid 5KMT421EER Toaster für 4 Scheiben, rot

Kitchenaid 5KMT421EER Toaster für 4 Scheiben, rot (Produktabbildung: Hersteller)

Die Marke KittchenAid ist mir heute eingefallen: Ab ins Gefängnis. Zwei bis vier klammernde Hände an Gefängnisgitterstäben vor Fenstern. Es ist hell und freundlich in der Zelle: Jeden Tag Licht, weil es schwedische Gardinen sind. Zum Rausgucken. Die amerikanische Küchengerätemarke KitchenAid hilft allerdings nicht im Strafvollzug, sondern in der Küche.

Polymorphes, angewendetes Denken, und ich erlaufe, pardon ich erfahre durch geübtes Suchmaschinen betätigen, die Firma habe ihren Sitz in Michigan, USA. Die europäische Niederlassung sitzt in Belgien. Mehrere weitere Zufälle bringen mich Richtung Stuttgart auf, weil ich durch forensisches Forschen (aus dem effeff) der Datenschutzerklärungen meines rotfarbenen Objekts zu dem Erkenntnisstrang gelange, Bauknecht wisse noch immer, was Frauen wünschen. Ein Bauknecht ist allerdings ein Sklave, der zum Bauen gehalten wird, also ein Maurer, ein Zimmermann, ein Bauhelfer. Und deswegen gilt: Männer aber auch.

Alles zusammen hat mit der Whirlpool-Gruppe in Stuttgart zu tun und sitzt an einer Industriestraße als industrieller Kawensmann. Du kaufst dir einen Vierscheiben-Toaster (zwei mehr als üblich) im Jahre 2016. Nach kurzer Zeit geht der kaputt. Eine Seite von zwei Seiten Scheibenbräuner roastet und toasted nicht mehr. Gewährleistung ist abgelaufen.

Es geht um Reparatur des roten, amerikanischen Dingens – Auf dem Gehäuse klebt Made in China. Die Website ist leicht erreichbar und verlinkt. Einen Vorgang anzustoßen, der sich Vorgang nennen dürfte, scheitert. Man kann keine Email schreiben, Adressen sind geheim. Das Kontaktformular ist nicht vertrauenserweckend. Die Registrierung des Toasters am heutigen Tage bleibt ohne jede Folge und sieht sinnlos aus. Man überantwortet seine Daten einer Website. Aber es passiert gar nichts. Einen Servicestützpunkt zu suchen, als Punkt angeboten, funktioniert nicht. Die Website öffnet keinen solchen Prozess. Ob es ein Bug ist? Websites programmieren geht anders. Gute Noten gibt es bis hierhin nicht.

Am Ende dieses kurzen Berichts bleibe ich aufgefordert, Montag abzuwarten. Da habe ich keine Zeit. Ich muss im Ausland anrufen. Ganz schlechte Werte. Mal sehen, ob Kitchen Aid mir eine Hilfe werden wird?

Weiterführend

Vegetarian Sundance (jpg)

311/16: Foto: Für sowas kaum noch Zeit! – Ab aufs Land. #LiedDesTages

Vegetarian Sundance (png)


Hochgeladen am 06.07.2011: Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung aus dem Album „Zurück zur Natur“

Das passiert nur Bloggern. Keine Zeit haben und dann sowas.

Fotos bearbeiten, als Platzhalter, für eventuelles, wie z.B. das wachsende Thema Jemüse. Im Jrünen gezogen, geerntet, Du willst Ernstens Landleben. Na eben.

Rainald Grebe hat’s beschrieben. Bitte sorgfältig zuhören, so Anarcho wie er es tut, kann niemand diesen ganzen Wahnsinn beschreiben.

Herr Grebe: Als gräben wir den Graben um. Mein Chapeau.

Weiterführend

Winetime is primetime Banner

310/16: Positionen: Winetime is primetime

Winetime is primetime Banner

Mit dem Sommer, der auch dies Jahr hier und da archaisch rüberkommt, kommt auch die Zeit des Terrassierens. Man sitzt draußen.

Die Zeit genießen. Zu einer bestimmten, kurzen Zeit am Abend kommen die Mücken und nerven.

Ansonsten ist die Terrasse auch dafür geschaffen, Weingetränke zu verköstigen. Zum guten Ton gehört inzwischen, von einem Flaschenwerk ein paar gutgehende Fotos anzufertigen und sie über soziale Netzwerke zu verteilen. Die Anderen liken dann solche Fotos und stimmen damit insgeheim einem Masterplan zu. Der besagt, dass die Zeit, Wein zu trinken, eine besonders schöne Zeit ist. Winetime is primetime. Ein bisschen Fotofilterung (in diesem Fall mit Prisma, einer russischen Bildbearbeitungsapp), ein bisschen Photoshop und fertig sind ganz neue Lebensmotti.

Genieße den Tag und fertige Rekonvaleszenz an im Bett danach. Bekanntlich ist der Rekonvaleszent derjenige in seiner Zeit, in der jmd. ein Rekonvaleszent ist. Morgen ist auch noch ein Tag. Bzw. übermorgen.