323/17: Foto: Let them eat this. – Die Bombensuche wurde erfolglos abgebrochen.

Let them eat: Granatapfel #Granatapfel

Schlechte Witze: When I went to New York visiting a Porsche Store and they asked me, how to help and I answered, I’m here searching for a new Nine Eleven.

Auf der Suche nach Vollkommenheit in bloggerischer Hinsicht stoße ich immer auf Lücken. Thematisch kommt längst nicht alles, das mir erforderlich erscheint zu erwähnen. Allerdings habe ich auch nicht immer sofort Zeit, Themen vollinhaltlich aufzuarbeiten. Manchmal ist es nur ein Foto, das ich bei Gelegenheit gerade bei der Hand habe. So wie heute.

Christoph Columbus, der sich anschickte Indien zu entdecken und nur Amerika fand, es der Einfachheit Westindien nannte, ein Versager? In jener Zeit herrschte auf Landkarten und Atlanten der Welt schneeweiß für unbekannte Landes- und Kontinentteile vor.  Der Mensch geht immer nur von sich selbst aus. Besonders der Europäische. Arrogante Einbildung. Hochkulturen hatten lange vor Christoph Columbus schon dort gelebt und waren zwischenzeitlich untergegangen. Nur die Santa Maria von Christoph K. nicht.

Ich übte eine Bombensuche aus auf dieser Website und näherte damit den Verdacht amerikanischer Selektorensucher, woraufhin mir kurze Zeit später der amerikanischen Geheimdienst kostenlos den gesamten Servergarten umgrub. Das gab Narben: Grasnarbe für Grasnarbe. Aber Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht. Nein, sie haben nichts gefunden und deshalb darf dieser Artikel erscheinen: Ich ging durchdacht vor. Ich gab in das kleine Suchfeld den Wortfetzen „Granat“ ein und wurde auf dieser Website partout nicht fündig. Also beschloss ich, diesen kleinen neuen, ziemlich roten Banner dem Artikel voranzustellen. Fortan würde ich über Granaten verfügen, man könnte es über Websuche eingeben und würde hier welche finden. Granatäpfel. Womit Granatapfel ein must have moderner Küche würde und ich Relevanzler. New Age Cooking.

Was für ein Eiertanz: Die Wege des Herrn sind teils unerfindlich.

Weiterführend

322/15: Foto: Die Fischräucherei in Kunsterspring, Brandenburg

Räucherfisch aus Kunsterspring, Neuruppin

Räucherfisch aus Kunsterspring, Neuruppin

Räucherfisch aus Kunsterspring, Neuruppin

Räucherfisch aus Kunsterspring, Neuruppin

Die Fischräucherei befindet sich hinter Neuruppin (A 24, Autobahnabfahrt) auf dem Weg Richtung Rheinsberg, direkt gegenüber vom Tierpark Kunsterspring. Fisch in guter Qualität. Nicht billig, aber den Preis wert. Eine Leckerei. Besonders gut: Bachsaibling. Noch besser: Elsässer Saibling.

Wer in der Gegend ist, sollte schauen, ob die gelben Fahnen wehen. Weht der Wind wohl übers Meer. Oder besser: Hat die Räucherei geöffnet. Weitere Infos gibt die Website. Auf der Suche nach Räucherfisch findet der Besucher dieser Website gerichtspunkte.de auch einen asiatischen Salat vom Räucherfisch. Hamma.

Weiterführend

* Zur Website

321/15: Foto: Let them eat this. Wie schreibt man eigentlich Matjes?

Let them eat: Matyes #Matjes

Marie von den Sandbänken (Twitter: Regendelfin) am Elbsandstrand machte kürzlich den Vorschlag, mit Fischen und Wörtern zu spielen. Die Regeln waren nicht strikt, sondern lachs. Ich eröffnete ihr: Nun red mal keinen Salmon hier. Sie fragte nicht zurück: „Was sollen wir Thun, Fisch?“ Ich: „Du hast die Wal, Fisch.“ Genug davon. Dies ist ein seriöses und sehr gourmantes Blog mit Stil und ohne Greteln. Bleibt mir gewogen, sagte die Zitrone, wenn ich mal groß bin, lerne ich mich auszudrücken.

Sinnsuche. Wir wissen: Nur mit Druck gibt die Zitrone Saft.

Seltenes Essen: Eßwaise. Selten handgeschrieben auf Büttenpapier: Bzw. Schreibwaise. Ohne festkochende Regeln.

Die richtige Schreibweise muss auch was über das Grundgefühl zum Essen sagen:

Ich entscheide mich für Matyes. Damit kommt zum Ausdruck, was mein Eindruck ist. Mit Nachdruck.

Weiter machen. Es muss doch auch irgendeine sinnvolle Tätigkeit geben, als nur zu bloggen.

Weiterführend

320/15: Positionen: Vom Recht auf eine gutgemachte Speisekarte – Zur höchstrichterlichen Rechtsprechung und Rechtslage

Speisekarte (Bildbearbeitung)

Artikelupdate (nachträglich)
Maria teilt via facebook dringlichkeitshalber mit: “ …ich hätte da noch Gefühlte Tomaten mit Käse, Lende von der Eichel und 4-Bahnhöfe-Pizza anzubieten…“

Und ja: Ich glaube fest daran.

Wir haben als Gast ein Recht auf eine gutgemachte, wohlsortierte bzw. wohlfeile Speisekarte. Bzw. mehrere.

Alles andere wäre hanebüchen.

Das ist auch einer der Gründe, warum es in der Headline dieser Website heißt: „Rettet das Leibgericht.“ Womit wir auch den zweiten Teil der Frage aus der Überschrift hinreichend beantwortet haben. Die Gerichtsstandvereinbarung lautet: Notfalls zuhause kochen.

317/16: Fotogalerie: Ein Ausflug ins Thai-Restaurant Sisaket, Dircksenstr., Berlin-Mitte

#Himbeeren

313/16: Foto: Himbeeren

#Himbeeren

#Himbeeren

Beim Versuch, diesen kurzen Artikel anschließend zutreffend zu verschlagworten, treibt mir der Vorschlagemodus meines Blogs Schabernack. Früchte, das kam bislang hier noch nicht vor, finde ich heraus. Also addiert das Tag „Früchte“ sich seltsam immer wieder auf Meeresfrüchte. Einen Moment denke ich, ich sollte die Himbeeren als Mehresfrüchte verschlagworten, doch dann gebe ich den Gedanken wieder auf. Zu skurril. Das kann sich ja keine Sau merken. Wenn’s auch stimmt.

Ich trieb mich gestern kurz auf der Kaiserin-Augusta-Alle an der Bezirksgrenze zu Charlottenburg herum, ich erinnere, es war Hausnummer 90. Dort gibt es einen Gemüse- und Obstladen, der auch asiatische Lebensmittel führen will.

Die überzeugten mich kurz gesagt nicht sehr, als ich dort anhielt, um interessehalber das Warenportfolio zu inspizieren.

Die Preisauszeichnungspflicht hat mich allerdings etwas überrumpelt. Da standen so Körbchen voll mit gutgeratenen Himbeeren und ich befand, sie seien es würdig, gekauft zu werden. Für 1,59 € groß ausgepreist, suchte ich 1,59 € zusammen. Um beim Bezahlen schließlich 4,- € hinzublättern. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Der Preis zeichnete den 100 g-Preis aus, und die Schale enthielt deutlich mehr als 100 g. Machte aber nichts: Ich genoss sie sehr, stante pede, auf dem Bürgersteig.

Später tauschten einige via Facebook meine Erfahrungen mit mir und befanden: Himbeeren sind gut. Him oder her? I love her, das weiß ich seit den beatles. Aber her-Beeren kann man sie nicht nennen und es ist auch nur für Gerüchtetreiber interessant zu hinterfragen, ob Himbeeren eher „him“ oder „her“ gefallen. Im Unterschied zu vielen Männern, die sich kaum was draus machen, verehre ich die Himbeere an und pfirsisch.

Let Them Eat This. (Schriftzug)

312/16: Foto: Let Them Eat This #Pictuality

Let Them Eat This. (Schriftzug)

Let them eat this. Friß. Oder stirb.

Der Modus Galerie als Vorschaufenster auf etwas Fertiges zu essen.

Der Punkt nur: Es ist noch nicht fertig gekocht. Nur die Zutaten sind zu sehen, in den drei Bildern.

Nun muss der Leser auch Dichter werden, im Kopfe: Sich seinen Reim machen.

Ob dabei was abfällt, was Hunger macht?

Tja.