319/15: Rezept: Entenbrustsalat in einer thailändischen Art

Entenbrustsalat #Serie

Entenbrustsalat #Serie

(3-4 Portionen) – Vorspeise oder 2 Portionen (Hauptspeise)

Standalone: Es gibt grundsätzlich keine Sättigungsbeilagen (Reis) dazu. Das Gericht steht für sich allein.

  • 1 Entenbrust Barbarie ca. 350 g
  • Salatbettmaterial nach Belieben, Saison und Vorlieben
  • 1 rote Zwiebel
  • Gerösteter Reis
  • Asiatisch Grün nach Belieben: Koriandergrün, Thai Basilikum, China Sellerie
  • (Additiv/Erweiterung) Verschiedene gutgehende Gemüse der Saison, kurzgebraten
  • Sauce: Fischsauce Nam Pla (gern gehobene Qualität), Wasser, Limettensaft (ausgepresst), Zucker, alternativ: Palmzucker, guter Ketchup (z.B. ‚Curry36’ aus Berlin) ;-),  2-5 rote Chilis nach Geschmack. Koriandergrünwurzeln, Knoblauch, 3-4 Tropfen Sesamöl (eventuell, nach Belieben: Galgantwurzel) – Gern auch etwas Zitronengras.

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315/16: Rezept: Rinderbrühe, Rindersuppe & Co.

Klassisch: Rindfleischsuppe mit Wirsingkohleinlage

Klassisch: Rindfleischsuppe mit Wirsingkohleinlage

Rinderbrühe, Rindersuppe & Co. sind Protagonisten bestimmter Jahreszeiten. Gemein sind niedertemperaturige, der Herbst, der Winter. Weniger Frühling, Sommer.

Für die Zubereitung kann man Zutaten variieren und das ist auch gut so. Im Sinne einer denkbaren Zutatenliste verstehe ich die nachfolgenden Angaben, die ich für meine eigene Organisation von bemühter Küchenarbeit aufstelle.

Fleisch
Gemüse
Gewürze

sind Kategorien, innerhalb derer variiert werden kann. Die höchste Kunst ist m.E., die Zutaten nicht zu überbetonen und alles im richtigen Gleichklang zueinander zu verwenden. Das lässt sich nur mit Experimentieren zuverlässig feststellen. Viele Köche haben unterschiedliche Erfahrungen. Mir geht es nicht darum, die genaue Zutatenmenge und Zufügung genau vorzuschreiben. Vielmehr ist die nachfolgende Liste ein Brainstorming zum Gericht.

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305/16: Rezepte: Pla Gung #Recherchen oder: Jummy Jummy mit Mami (aus dem Video)

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Thailändisch PLA GUNG – Garnelen in Kokosmilch und Zitronengras *authentisch Thai*

Ich darf nicht vom Löffel abschlecken, sonst schimpft meine Mutter.

Ich habe nachgedacht und mit Stefan telefoniert. Stefan isst thailändisch verheiratet (wie ich, er mit einer Frau, ich mit der Küche). Wunderbare Frau. Sie lebe hoch. Wie Stefan. Wunderbare Küche auch.

Es geht um das Restaurant Sisaket. Dort gab es ein Gericht, dessen Name ich partout nicht erinnere. Es wurde in der Mauerstr. angeboten. Nach dem Umzug in die Dirksenstr. findet sich das 24,- € teure Gericht aus Garnelen nicht mehr auf der Speisekarte. Das muss sich unbedingt ändern, sonst gehe ich ein.

Dieser Artikel hat einen Sinn: Er ist eine Art todo-Liste möglicher Gerichte, die hier gemeint sind. Ich sehe in den Zubereitungsvarianten tatsächlich Spielraum. Göttlich war das Gericht hingegen im Restaurant Sisaket und ich habe es nie mehr vergessen. Bis auf den Namen. Eines Tages muss ich mich rächen: Ich kann Gerichte in schwierigstem Thai aussprechen, dann bin ich ein Star, der in der Zeitung Farang steht und dann ist es zu spät. So hätten wohl die Ärzte den Vorgang umsungen. Ich arbeite am Ziel. Pla gung.

Weiterführend

Alle, die mit uns auf Kapernfahrt fahren!

254/15: Zubereitung: Alle, die mit uns auf Kapernfahrt fahren! #Linktipp

Alle, die mit uns auf Kapernfahrt fahren!

Da ich immer zu wenig Zeit habe, mannigfaltigen Bloggmist zu verzapfen, verlege ich mich hier und da aufs Jagen und Sammeln von Blogbeiträgen, die weltweit schon erschienen sind und verlinke sie. Als Reminder für mich, und weil ich bestimmte Sachen im Netz auch gern wiederfinde. Aus Dankbarkeit an die Autoren. Und als Service für diejenigen, die von meinen Beiträgen gern auf lesenswerte Seiten umgeleitet werden. Teile und herrsche: Divide et impera! Das Angebot zur weltweiten Verlinkung von Artikeln hungriger Menschen…

In zwei Blogs wird das Thema vorgekocht: Pasta mit Anchovis und Kapern. Beide Blogs verlinke ich als #Linktipp. Der Grund: Ist lecker, das.

Linklotse

Pomelo-Garnelen-Salat (thail.)

240/14: Rezeption: Der „Pomelo-Garnelen-Salat“ heißt auch umgekehrt ähnlich und ist inspired in Thailand

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Pomelo-Garnelen-Salat (thail.)

Pomelo-Garnelen-Salat (thail.)

Mit der schriftstellerischen Beschreibung der Zubereitung von Nahrung in Form eines späteren „Fertiggerichts“ tue ich mich aus mehreren Gründen schwer. Erstens: Allein mir fehlt die Zeit.

Zweitens kann ich mit dieser Gewohnheit nur zu außergewöhnlichen Gelegenheiten brechen. Wenn es mir wichtig wird. Das betrifft den Zeitpunkt, an dem ich vor Weihnachten sowieso noch viel weniger Zeit habe. Allerdings sind an den letzten Wochenenden Gerichte aufgekommen, die nachzuhalten, Spaß macht. bzw. machen könnte. Pomelo-Garnelen-Salat ist so ein Fall. Was Garnelen betrifft, bin ich süßsauer. Süß: Ich mag das. Sauer: Die Produktgenesis bis zum Verzehr ist häufig von großem Übel.

Dies muss man ausschalten können. Deswegen sind Garnelen für mich stets mit Überwindung verbunden. Zu viel Aquakultur, Bangladesh, China und schlichtweg unkontrollierbare Tierproduktion. Ich würde das weit häufiger essen, gäbe es diesbezüglich geklärte und nicht zu beanstandende Fangkriterien.

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171/13: Foto: Skordalia „under construction“, ungewöhnlich: Mit Koriandergrün

Skordalia, griechisch.

Ich habe viele Rezepte im Internet gefunden. Sie sind so unterschiedlich wie ihre Verfasser. Frappant ist der Unterschied in den Empfehlungen, Knoblauch zu verwenden. Knoblauch ist das dominierende Element, das der Kartoffelspeise den Geschmack verleiht. Ich habe hier mit Koriandergrün zusätzlich herumexperimentiert. Was ich verwendete, ganz einfach:

ca. 600 g Kartoffeln, eher kleine
acht Zehen Knoblauch (und damit mehr als die üblicherweise empfohlenen zwei bis drei)
Salz und Pfeffer, beides im Mörser zerstößelt
185 ml sehr gutes, naturbelassenes Olivenöl
ein paar Strünke Koriandergrün (die da nicht hineingehören nach offizieller Lesart)

Und die Kartoffelpresse sowie eine Knoblauchpresse.

Und es hat geschmeckt. Einzige Ausnahme: Zwei von vier Testessern bemängelten einen starken Knoblauchgeschmack.

Genau das war indes meine Absicht. Nicht mehr. Und nicht weniger.