334/18: Essen gehen: Die Currybaude am Gesundbrunnen – Die Wurst ist fest und bricht nicht. This is me not sausage.


Reina Lehmann Die Wurstlegende

Die traditionelle „Curry Baude“ wird seit dem Fall der Mauer 1989 von Reina Lehmann geführt. Als gelernter Fleischer mit etablierter Fleischerei bietet er Wurstwaren nach eigener Rezeptur an, auch die Ketchupsauce, ist ein selbst kreiertes Familiengeheimnis. – sagt Yusuf Beyazit auf YouTube, der dies Video dort zur Verfügung gestellt hat.

Dieser Bericht ist wichtig und eine Art Themenzusammenstellung zum wichtigen Thema Berliner Currywurst.

Wenn Du morgens nicht in Tritt kommst, dann läuft der ganze Tag nicht.
(Weisheit von Reina Lehmann, dem Wurstpapst von Berlin)

Die Originalcurrywurst ist 15 cm lang und wiegt 90 Gramm. Die Zubereitung braucht mindestens 10-12 Minuten.


Raina Lehmans currywurst – A promo

Weiterführend

330/17: Essen gehen: Es ist zu spät zum Hering essen in Zechlinerhütte am Bikowsee – Die Sache ist gelaufen. Mit gutem Erfolg.

#Heringsfest #Fasssauna #HausAmBikowsee #Zechlinerhütte

Am Wochenende vom 18. März 2017 stand im brandenburgischen Zechlinerhütte die Gefolgschaft unter Fischers Fuchtel.

Das Haus am Bikowsee hatte zum Heringsfest offiziell geladen. Eine halbe Tonne Hering von der Küste karrte man in das unweit von Rheinsberg gelegene, beliebte Ausflugsziel (Zielgruppe Gott und die Welt) ran: Hering satt. Jeder Besucher 10,- €, schließlich müssen die Kosten des Fischspektakels gedeckt sein. Sättigungsbeilage? Kartoffeln. Nun war es gut besucht und mit etwas gutem Willen und ordentlich Hunger ließ sich die Sache gut angehen, auch wenn es mächtig stürmte. Nennt man das Frühjahrswinde?

Vom Winde verweht. Auf der Zunge zergeht … Fisch von der Küste…, den hier heute alle sehr schätzen. Im Bild zu sehen ist Räucherrollmops, der nicht säuerlich, sondern rauchfarben schmeckt und irgendwie schwanger. Rauchgeschwängert, vom Holz, geräuchert im Smoker. Wie nennt man das, wenn der Smoker aufgemacht wird und Rauch quillt übers ganze Grundstück und verzieht sich Richtung Bikowsee?

Bange machen gilt nicht. Und richtig: Smoke On The Water. Wir stehen am Ufer und headbangen, vor Vergnügen. Dies Wetter hier draußen, es hat noch Konturen, Ecken und Kanten. Paar Andere quietschen. Die Schwarzgepunkteten, paar Schweine, hinten im Gatter, die auch: Vor Lebensfreude. Das einfachste Gitarrenrockstück der Weltmusikkulturgeschichte einer Band namens Deep Purple. So bisserl purplefarben ist auch das Heringsinnere, wenn man ihn aufschneidet, von innen, es ist eine Freude.

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329/17: Let Them Eat ‚Currywurst mit Pommes‘ – An der Ecke bei Wulle! Die Nr. 1 aller Imbisswagen auf der Residenzstr., Reinickendorf

Let Them Eat: #CurrywurstmitPommes

Hier an der Ecke ist Reinickendorf pur. Das Straßeneck Residenzstr./Ecke Stargardtstr. ist eine Kiezrepräsentativum. Es steht (und fällt) für eine Gegend, in der wir uns heute hier befinden.

Hier steht einer der in Berlin weniger werdenden Imbisswagen mit Interessenschwerpunkt Curry mit Pommes und „Wollen se ne Wurscht?“. Ich bin wie ein geölter Blitz im Tagesgeschäft unterwegs, aber natürlich bemerke ich auch in mir ständig eine Art Wander- und Orientierungsbewegung. Ich frage mich, wo das alles noch enden soll mit dem fliegenden Wurstgeschäft? Vielleicht sterben die am Ende aus, weil Essen wie dieses keine Zukunft hat? Es wird überall Gemüsedöner geben und Vegetarisch-Arisches (mit strengem Herkunftsnachweis). Mit Zurückverfolgungsgarantie bis in die Generation Vorfahr der Rüben, Ranunken und Steckapfelgemüsen. Aber ich suche mein Glück.

Currywurst mit Pommes, das ist inzwischen so besonders und daher der Erwähnung wert, wie die typische Berliner Eckstampe, die Kneipe mit dem Kindl-Logo vornedran, wo man noch rauchen darf. Nicht dass es einen sonderlich da hinzieht. Die meisten Menschen gehen inzwischen an Kneipen vorbei. Nur Musiker nicht. Der eingeübteste Musikerwitz aller Zeiten lautet: Gehen zwei Musiker an einer Kneipe vorbei. – Schenkelklopfer.

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320/15: Positionen: Vom Recht auf eine gutgemachte Speisekarte – Zur höchstrichterlichen Rechtsprechung und Rechtslage

Speisekarte (Bildbearbeitung)

Artikelupdate (nachträglich)
Maria teilt via facebook dringlichkeitshalber mit: “ …ich hätte da noch Gefühlte Tomaten mit Käse, Lende von der Eichel und 4-Bahnhöfe-Pizza anzubieten…“

Und ja: Ich glaube fest daran.

Wir haben als Gast ein Recht auf eine gutgemachte, wohlsortierte bzw. wohlfeile Speisekarte. Bzw. mehrere.

Alles andere wäre hanebüchen.

Das ist auch einer der Gründe, warum es in der Headline dieser Website heißt: „Rettet das Leibgericht.“ Womit wir auch den zweiten Teil der Frage aus der Überschrift hinreichend beantwortet haben. Die Gerichtsstandvereinbarung lautet: Notfalls zuhause kochen.