313/16: Foto: Himbeeren

#Himbeeren
#Himbeeren

Beim Versuch, diesen kurzen Artikel anschließend zutreffend zu verschlagworten, treibt mir der Vorschlagemodus meines Blogs Schabernack. Früchte, das kam bislang hier noch nicht vor, finde ich heraus. Also addiert das Tag „Früchte“ sich seltsam immer wieder auf Meeresfrüchte. Einen Moment denke ich, ich sollte die Himbeeren als Mehresfrüchte verschlagworten, doch dann gebe ich den Gedanken wieder auf. Zu skurril. Das kann sich ja keine Sau merken. Wenn’s auch stimmt.

Ich trieb mich gestern kurz auf der Kaiserin-Augusta-Alle an der Bezirksgrenze zu Charlottenburg herum, ich erinnere, es war Hausnummer 90. Dort gibt es einen Gemüse- und Obstladen, der auch asiatische Lebensmittel führen will.

Die überzeugten mich kurz gesagt nicht sehr, als ich dort anhielt, um interessehalber das Warenportfolio zu inspizieren.

Die Preisauszeichnungspflicht hat mich allerdings etwas überrumpelt. Da standen so Körbchen voll mit gutgeratenen Himbeeren und ich befand, sie seien es würdig, gekauft zu werden. Für 1,59 € groß ausgepreist, suchte ich 1,59 € zusammen. Um beim Bezahlen schließlich 4,- € hinzublättern. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Der Preis zeichnete den 100 g-Preis aus, und die Schale enthielt deutlich mehr als 100 g. Machte aber nichts: Ich genoss sie sehr, stante pede, auf dem Bürgersteig.

Später tauschten einige via Facebook meine Erfahrungen mit mir und befanden: Himbeeren sind gut. Him oder her? I love her, das weiß ich seit den beatles. Aber her-Beeren kann man sie nicht nennen und es ist auch nur für Gerüchtetreiber interessant zu hinterfragen, ob Himbeeren eher „him“ oder „her“ gefallen. Im Unterschied zu vielen Männern, die sich kaum was draus machen, verehre ich die Himbeere an und pfirsisch.

312/16: Foto: Let Them Eat This #Pictuality

Let Them Eat This. (Schriftzug)

Let them eat this. Friß. Oder stirb.

Der Modus Galerie als Vorschaufenster auf etwas Fertiges zu essen.

Der Punkt nur: Es ist noch nicht fertig gekocht. Nur die Zutaten sind zu sehen, in den drei Bildern.

Nun muss der Leser auch Dichter werden, im Kopfe: Sich seinen Reim machen.

Ob dabei was abfällt, was Hunger macht?

Tja.

311/16: Foto: Für sowas kaum noch Zeit! – Ab aufs Land. #LiedDesTages

Vegetarian Sundance (png)


Hochgeladen am 06.07.2011: Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung aus dem Album „Zurück zur Natur“

Das passiert nur Bloggern. Keine Zeit haben und dann sowas.

Fotos bearbeiten, als Platzhalter, für eventuelles, wie z.B. das wachsende Thema Jemüse. Im Jrünen gezogen, geerntet, Du willst Ernstens Landleben. Na eben.

Rainald Grebe hat’s beschrieben. Bitte sorgfältig zuhören, so Anarcho wie er es tut, kann niemand diesen ganzen Wahnsinn beschreiben.

Herr Grebe: Als gräben wir den Graben um. Mein Chapeau.

Weiterführend

310/16: Positionen: Winetime is primetime

Winetime is primetime Banner

Mit dem Sommer, der auch dies Jahr hier und da archaisch rüberkommt, kommt auch die Zeit des Terrassierens. Man sitzt draußen.

Die Zeit genießen. Zu einer bestimmten, kurzen Zeit am Abend kommen die Mücken und nerven.

Ansonsten ist die Terrasse auch dafür geschaffen, Weingetränke zu verköstigen. Zum guten Ton gehört inzwischen, von einem Flaschenwerk ein paar gutgehende Fotos anzufertigen und sie über soziale Netzwerke zu verteilen. Die Anderen liken dann solche Fotos und stimmen damit insgeheim einem Masterplan zu. Der besagt, dass die Zeit, Wein zu trinken, eine besonders schöne Zeit ist. Winetime is primetime. Ein bisschen Fotofilterung (in diesem Fall mit Prisma, einer russischen Bildbearbeitungsapp), ein bisschen Photoshop und fertig sind ganz neue Lebensmotti.

Genieße den Tag und fertige Rekonvaleszenz an im Bett danach. Bekanntlich ist der Rekonvaleszent derjenige in seiner Zeit, in der jmd. ein Rekonvaleszent ist. Morgen ist auch noch ein Tag. Bzw. übermorgen.

309/16: Gastritik: Das Restaurant ‚Papaya‘, Kantstr., Charlottengrad und die Issanküche (Nordosten) Thailands #Beitragsspiegel

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Das gehackte Rinderfleisch Tatar ist nach dem Volksstamm der Tataren benannt. Die weit verbreitete Falschschreibung „Tartar“ entspringt der Neigung, in der Aussprache die beiden Silben anzugleichen.

Ich mag die Idee einer Kernkompetenz meinerseits im Beurteilen von Thai-Küche. Auch wenn ich das Land nie besucht habe, weiß ich einiges. Sie ist meine Number one-Küche, ich halte sie für die beste der Welt. Mittlerweile habe ich eine yelp-Liste angelegt von nach meiner Meinung guten Thais in der Stadt.

In diese Liste muss ich (das) die Papaya in der Kantstr. heute nachtragen. Das asiatische Lächeln bleibt häufig oberflächlich. Deutsche Buchhalter führen todo-Listen. So wie ich. Nur dass ich nicht Buchhalter bin. Vielleicht Statthalter? Ist egal, führt zu nichts.

Das ist unterschiedlich mit Restaurants namens Papaya in Berlin, von denen es mehrere gibt. Dies hier ist rustikal, authentisch, rau, regionalküchengeprägt: Die Thais teilen ihre besonderen Rezeptvorlieben in verschiedene Regionalküchen ein. Issan (nordöstlich) ist hier gut vertreten. Die Alltagsküche im Issan ist eine einfache Küche, in der noch um vieles schärfer gewürzt wird, als das in den anderen Gebieten Thailands der Fall ist. Garnelen fehlen.

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