310/16: Positionen: Winetime is primetime

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Mit dem Sommer, der auch dies Jahr hier und da archaisch rüberkommt, kommt auch die Zeit des Terrassierens. Man sitzt draußen.

Die Zeit genießen. Zu einer bestimmten, kurzen Zeit am Abend kommen die Mücken und nerven.

Ansonsten ist die Terrasse auch dafür geschaffen, Weingetränke zu verköstigen. Zum guten Ton gehört inzwischen, von einem Flaschenwerk ein paar gutgehende Fotos anzufertigen und sie über soziale Netzwerke zu verteilen. Die Anderen liken dann solche Fotos und stimmen damit insgeheim einem Masterplan zu. Der besagt, dass die Zeit, Wein zu trinken, eine besonders schöne Zeit ist. Winetime is primetime. Ein bisschen Fotofilterung (in diesem Fall mit Prisma, einer russischen Bildbearbeitungsapp), ein bisschen Photoshop und fertig sind ganz neue Lebensmotti.

Genieße den Tag und fertige Rekonvaleszenz an im Bett danach. Bekanntlich ist der Rekonvaleszent derjenige in seiner Zeit, in der jmd. ein Rekonvaleszent ist. Morgen ist auch noch ein Tag. Bzw. übermorgen.

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309/16: Gastritik: Das Restaurant ‚Papaya‘, Kantstr., Charlottengrad und die Issanküche (Nordosten) Thailands #Beitragsspiegel

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Das gehackte Rinderfleisch Tatar ist nach dem Volksstamm der Tataren benannt. Die weit verbreitete Falschschreibung „Tartar“ entspringt der Neigung, in der Aussprache die beiden Silben anzugleichen.

Ich mag die Idee einer Kernkompetenz meinerseits im Beurteilen von Thai-Küche. Auch wenn ich das Land nie besucht habe, weiß ich einiges. Sie ist meine Number one-Küche, ich halte sie für die beste der Welt. Mittlerweile habe ich eine yelp-Liste angelegt von nach meiner Meinung guten Thais in der Stadt.

In diese Liste muss ich (das) die Papaya in der Kantstr. heute nachtragen. Das asiatische Lächeln bleibt häufig oberflächlich. Deutsche Buchhalter führen todo-Listen. So wie ich. Nur dass ich nicht Buchhalter bin. Vielleicht Statthalter? Ist egal, führt zu nichts.

Das ist unterschiedlich mit Restaurants namens Papaya in Berlin, von denen es mehrere gibt. Dies hier ist rustikal, authentisch, rau, regionalküchengeprägt: Die Thais teilen ihre besonderen Rezeptvorlieben in verschiedene Regionalküchen ein. Issan (nordöstlich) ist hier gut vertreten. Die Alltagsküche im Issan ist eine einfache Küche, in der noch um vieles schärfer gewürzt wird, als das in den anderen Gebieten Thailands der Fall ist. Garnelen fehlen.

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308/16: Idee: Mal wieder griechisch tanzen gehen

Mr. Hai Life, Steglitz

 

Tanzen? Bzw. schwoofen jehn? Ungelebte Bremsfreude. Ungebremste Lebensfreude, Tanzen, Sirtaki, Tsatsiki, und kein Kalaschni. Koff. #Ideen

Die Idee ist einfach und bestechend.

Mal wieder einen schönen Musikabend, schön tanzen.

Mal sehen, was in der Taverna Karagiosis in „Schlottenburg“ (Charlottenburg) los ist? Ouzo gibts aufs Haus.

Oder anderswo.

Handinstrumente sind wichtig, hier ist eins. Von einer anderen Website geliehen. Mit Genehmigung.

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307/16: Gastrokritik: Wenn das Veranstaltungsmanagement Urlaub macht – Vom Romantik- zum Heartbreak-Hotel

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Der Kunde ist König, nicht Kronprinz. Eine Begriffsklärung.

Man muss in Habachtstellung bleiben ggü. dem Fakt, dass das Hotel verkauft wurde und nun unter den Novum-Hotels (Konzerngeschäft) firmiert. Der persönliche Zugang zum Haus und die jahrzehntelange Kundschaft (Stichwort: Veranstaltungen) leidet. Die Usancen ändern sich. Alles wird moderner, größer und …unfreundlich gesonnener.

Einiges ist gut. WLAN gibt es jetzt kostenlos. Für Veranstaltungsräume werden auch (fairere) Halbtageskonditionen angeboten. Das mit der Raumreservierung allerdings klappt gerade gar nicht. Es sollen zwei Personen persönlich zuständig sein. Problem nur: Beide sind gerade im Urlaub. Was heißt Problem? Per Autoreply (Email) wird die Handynummer des urlaubsabwesenden Mitarbeiters mitgeteilt.

Vertreten kann ihn niemand. Denn die Rezeption darf nicht ans Reservierungssystem: Anweisung von oben. Freundlich, bestimmt und letztlich auch stoisch unbeweglich, schaffen wir im Gespräch keine Lösung des Malheurs. Ich buche gern elektronisch und bitte um Bestätigung. Dann ist alles klar. Los: Buchen!

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306/16: Gastritik: Eine ganz gewöhnliche Erfahrung! Das Sisaket #Beitragspiegel

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Seit Jahren fasse ich den Laden an, wenn er auf meiner Wegstrecke liegen könnte. Sei es aus Absicht oder ohne einen Plan. Das laotisch geführte Sisaket ist mit das Beste, das Berlin an thailändischer Kirche (die Religionsgemeinschaft der Gutesser) zu bieten hat. Wenn man gläubig ist und wie ich buddhistisch an die Großartigkeit außergewöhnlicher Essenstempel glaubt. Ein bisschen zusammengerückt ist das ganze inzwischen. Noch vor kurzem verteilte sich die thailändische Dreifaltigkeit auf drei Gegenden in Berlin: Mit dem Mao Thai an der Wörther Str. (Prenzlauer Berg), Tuans Hütte (Dircksenstr., Mitte) und dem Sisaket, dem zweifellos edelsten der drei asiatischen Unicorns in der Mauerstr. (Mitte).

Als müssten wir alle inzwischen den Gürtel enger schnallen, ist das Sisaket nun an Tuans Hütte so nah wie fußläufig herangerückt. Beide Geschäfte liegen gerade mal 200 m auseinander. Das ist ein Punkt, der einem als wirklich langjähriger Verehrer dieser 3 Highligen Könige aus dem Siam doch Sorgenfalten ins Gesicht schlägt. Wohin denn nun? Zu Tuans Hütte? Oder zum Sisaket, wenige Meter daneben? Kommt inzwischen wirklich drauf an. Allerdings ist jetzt das Sisaket zum Bewerten dran.

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